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Title: Haushalt
Staubsaugerroboter optimal nutzen

Tipps & Tricks rund um Saugroboter

Was muss ich vor dem Einsatz eines Staubsaugerroboters in der Wohnung beachten? Wie reinige ich einen Saugroboter richtig? Wir klären einige saubere Fakten.

Frau mit Saugroboter

© iStock.com/South_agency

Staubsaugerroboter sind im Mainstream angekommen. In vielen Haushalten wird mittlerweile ein kleiner Serviceroboter für die Zwischenreinigung des Bodens eingesetzt. Neben der Frage, was der kleine Helfer können soll, gibt es auch andere Dinge vor der Anschaffung zu beachten: die Wohnung sollte „saugrobotersicher“ gemacht werden. Und auch ein Staubsaugerroboter benötigt ab und an Pflege, denn alles alleine machen kann er noch nicht. Wir nennen hier einige Tipps und Tricks rund um Saugroboter.

Die Wohnung für einen Saugroboter vorbereiten

Staubsaugerroboter verfügen entweder über Sensoren (Infrarot oder Laser), die das Areal während der Fahrt scannen oder auch über Kameras, die Hindernisse erkennen und umfahren. Dazu kommt, dass man bei aktuellen Modellen bei der ersten Einrichtung in der App eine Art Karte des Raumes erstellen lassen kann, die der Saugroboter beim erstmaligen Fahren erstellt. Auf dieser Navigationsmäßigen Karte lassen sich dann unsichtbare, virtuelle Wände festlegen, über die der Serviceroboter nicht hinausfahren darf. Platzhirsch iRobot bietet neben dieser virtuellen Lösung auch ein kleines, akkubetriebenes Gadget namens „Virtual Wall“, das als Türsteher fungieren kann: neben den Türrahmen gestellt kommuniziert es mit dem Saugroboter per Signal und sagt diesem „Du kommst hier nicht rein!“. Mitten im Raum platziert bildet es im Halo-Modus einen Kreis von bis zu 1,20 Metern Durchmesser, den der Saugroboter bei der Reinigung ausschließt. Spitzenmodelle wie der Roomba 980 haben zwei dieser praktischen Helfer bei Kauf inklusive.

Treppen erkennen alle Modelle mehr oder weniger gut selbstständig und machen automatisch kehrt. Trotzdem empfiehlt es sich natürlich, die kostbare Mingvasen-Sammlung, lange Vorhänge, an denen sich der Roboter festbeißen könnte, oder das Chaos von kleinen Lego-Steinen nicht mitten im Raum stehen oder liegen zu haben, wenn man einen Saugroboter einsetzt. Denn es kann durchaus Aussetzer der K.I. oder Scanner geben und prompt verursacht der kleine Helfer einen Unfall.

Tipp: bei der erstmaligen Einrichtung unbedingt „unsichtbare Wände“ ziehen, um sensible Bereiche von der Reinigung auszuklammern. Auch kleine Zettel, Socken, Handy-Ladekabel und Brillenputztücher sollten so platziert werden, dass sie nicht auf den Boden fallen können oder bereits dort liegen, da ein Saugroboter bei Kontakt mit diesen in der Regel steckenbleibt.

 © iRobot / Der Saugroboter erstellt eine virtuelle Karte der Wohnung.

Staubsaugerroboter reinigen: so einfach geht‘s

Der zumeist kleine Staubbehälter eines Saugroboters muss nach jedem Reinigungsvorgang manuell geleert werden, sofern man kein Modell mit automatischer Absaugstation wie den iRobot V7+ besitzt. Auch das Gehäuse sollte einmal pro Woche mit einem nebelfeuchten Wischtuch gereinigt werden. Ein zartes Ausklopfen des Geräts zu Beginn der wöchentlichen Reinigung kann bereits Schmutz, der sich rund um Sensoren und dem Gehäuse angesammelt hat, beseitigen.

Prinzipiell sollte man sich einmal in der Woche für die wichtigsten und einmal im Monat für alle Komponenten Zeit nehmen und den kleinen Serviceroboter entflusen und enthaaren – vor allem, wenn man Haustiere besitzt. Meist müssen für eine gründliche Reinigung einige Schrauben gelöst werden, um an alle Teile heranzukommen. Doch keine Angst: die Reinigung eines Saugroboters kann auch ein Laie problemlos vornehmen, die Hersteller liefern eine Anleitung. Regelmäßig erneuern sollte man die Bürsten und Filter, hierfür gibt es von nahezu allen Herstellern Ersatz-Sets bzw. Wartungskits, die die wichtigsten Komponenten für einen schnellen Austausch beinhalten.

Jede Woche reinigen: Bürsten, Aufnahmerollen und Filter (im Tierhaushalt besser zweimal pro Woche)

Einmal pro Monat reinigen: Ladekontakte, Abgrundsensoren, Sensoren, Kamera und Laufrollen

Alle drei Monate austauschen und erneuern: Filter (in Haushalten mit Allergikern lieber alle zwei Monate)

Einmal jährlich austauschen und erneuern: Bürsten, Aufnahmerollen und Laufrollen

 © iStock.com/Lightspruch / Haustierbesitzer sollten ihren Saugroboter jede Woche reinigen.

Unsere Top 3 Staubsaugerroboter aus dem Premiumsegment über 500 Euro

iRobot Roomba 980/981: Die Nummer 1 der Staubsaugerroboter-Hersteller zeigt beim Roomba 980 (981), was man an Innovationen in so einem Serviceroboter verbauen kann. Die Navigation kartographiert den Raum, die Reinigung erfolgt in parallelen Bahnen und kann für noch gründlichere Ergebnisse auch nochmals quer zu diesen Bahnen erfolgen. Zwei Stunden Akkulaufzeit, eine übersichtliche App, HEPA-Filter und gute Tierhaaraufnahme sind auch inkludiert. Einzig das Erkennen von dunklen Böden klappt nicht, da der Helfer diese als Abgründe wahrnimmt. Insgesamt bekommt man für sein Geld eine Menge innovative Technik.

Dyson 360 Eye: Ja, auch die Zyklontechnologie macht vor Staubsaugerrobotern nicht Halt. Doch das ist nicht die einzige Abgrenzung, die Dyson mit seinen 360 Eye in petto hat: statt kleiner Räder kommt hier ein stattlicher Kettenantrieb zum Einsatz, der auch höhere Teppiche nicht scheut. Und die verbaute Kamera scannt den Raum während des Reinigens stetig mit 360-Grad-Rundum-Blick. So bleibt dem Serviceroboter auch eine Umstellung der Möbel nicht verborgen. Der Staubbehälter entspricht in Sachen Volumen mit 0,33 Litern leider nur einer Limodose. Außerdem ist der Staubsaugerroboter von Dyson auch für Allergiker eine gute Wahl. Dyson-typisch liegt der Preis jedoch im vierstelligen Bereich und damit relativ hoch.

iRobot Roomba i7+: Wer das derzeitige Maximum an Geld investieren möchte, findet die bewährte Technik des Roomba 980 auch weiter verfeinert im neuen Spitzenmodell i7+. Der Clou ist die automatische Entleerung des Staubbehälters, auch wenn hierfür wie in der alten Zeit ab und an Staubbeutel nachgekauft werden müssen. Zusätzlich kommt eine neue Version der Navigation zum Einsatz, der kleine Helfer ist kompatibel mit Alexa und Google Assistant und kommt mit gleich zwei Gummibürsten, was ihn effizienter in Sachen Reinigung macht und auch Tierhaare mal eben wegbürstet. Mit seinen Sensoren ermittelt er stark verschmutzte Bereiche, die er dann gründlicher reinigt. Und auch die Erkennung von dunklen Böden soll bei diesem Modell noch etwas besser gelingen.

© iRobot / Der Roomba i7+leert den Staubbehälter automatisch.

Unsere Top 3 Staubsaugerroboter für Budgets bis 500 Euro

ILIFE V5S Pro: Der Saug- und Wisch-Roboter ist so etwas wie ein Shooting-Star. Er hat sich mittlerweile vom Geheimtipp zum Mainstreamprodukt gemausert. Mit zwei Stunden Akkulaufzeit schafft er ordentlich was weg. Die Möglichkeit, ihn bei Bedarf zum Wischroboter umzufunktionieren, macht ihn flexibel. Und mit der geringen Höhe von acht Zentimetern passt er unter viele Möbel. Auch Tierhaare schluckt er problemlos. Einziges Manko: der Staubbehälter fasst nur 0,3 Liter. Dafür überzeugt wiederum der Preis von unter 200 Euro. Mehr Preis-Leistung geht praktisch nicht.

Ecovacs Deebot 900: Der mittlerweile deutlich unter UVP erhältliche Saugroboter verfügt über eine laserbasierte Navigation, die eine dreidimensionale Karte des Raumes erstellt, und kann über unsichtbare Wände von teurem Mobiliar ferngehalten werden. Er läuft mit Alexa, App und Fernbedienung und kommt auf 100 Minuten Akkulaufzeit. Damit bietet er ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Rowenta RR6925 Smart Force Essential: Dieses sehr günstige Modell macht seine Arbeit recht ordentlich, lässt aber einige Technikdetails vermissen: statt einer App wird er per Fernbedienung mit Display programmiert und bedient, er verfügt über keine Navigationstechnik und hat lediglich einen viertel Liter Staubbehältervolumen. Dafür kommt er inklusive Ladestation, bietet drei Saugmodi, 150 Minuten Akkuleistung und extra lange Rundbürsten für gute Reinigungsergebnisse auch in Ecken. Für unter 200 Euro ist das ein durchaus akzeptabler Einstieg in die Welt der Staubsaugerroboter.

© Rowenta / Der RR6925 Smart Force Essential ist ein passendes Einsteigermodell.

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