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Tipps und Tricks zum Telekom Speedport-Router

Der W724V ist der erste Telekom-Router mit WLAN-ac-Standard: Er unterstützt das schnelle VDSL 100 und ist dank „WLAN to go“ Teil eines riesigen Hotspot-Netzwerks.

© Deutsche Telekom

© Deutsche Telekom

Hauptsache Netz und Internet: Für die junge Generation ist „always on“ die Grundlage des digitalen Lebensstils. Wie sieht eine optimale Versorgung mit WLAN aus? Im Wohnzimmer sollen HD-Videos ruckelfrei auf dem Fernseher laufen, dafür braucht man viel Bandbreite. Und in allen anderen Zimmern soll das WLAN stabil sein. Mit wenigen Handgriffen kann man viel erreichen. Schon die Positionierung und Einrichtung des WLAN-Routers macht den Unterschied. Einige Regeln sind wichtig: Je größer die Entfernung zwischen Router und Empfangsgerät, desto schwächer das Signal, desto geringer der erzielbare Datendurchsatz. Neben der Strecke sind auch das eingesetzte Frequenzband und die Umgebung weitere Einflussgrößen für eine gelungene Vernetzung.

Am besten steht der Router in der Mitte des Hauses, um eine gleichmäßige Ausleuchtung aller Zimmer zu erreichen. Schon geringfügiges Drehen und Verschieben des Geräts kann deutliche Auswirkungen bringen. Schlecht fürs WLAN ist alles, was Feuchtigkeit enthält: Wäscheständer, sehr große Blumentöpfe, Boiler und Ähnliches bringen erkennbare Beeinträchtigungen mit. 

Der Speedport W724V der Telekom

Die Telekom bietet ihren DSL-Kunden bei Vertragsabschluss unter anderem auch den Speedport W724V an. Der weiße WLAN-ac-Router sieht nicht nur schick aus, er ist auch noch besonders schnell und einfach zu installieren.

Der Speedport W724V mit eingebautem VDSL-Modem eignet sich auch für die neuen VDSL-Vectoring-Anschlüsse (VDSL 100) der Telekom. Vier Netzwerkbuchsen und zwei USB-2.0-Anschlüsse sorgen für genügend Anschlüsse, um etwa eine Festplatte oder einen Drucker  im Netzwerk einzurichten. Tipp: Wer bereits einen Speedport W724V verwendet, sollte überprüfen, ob auch wirklich die neueste Firmware installiert ist. Nur so ist der Telekom-Router fit für die bei schnellen VDSL-100-Anschlüssen eingesetzte Technik. Firmware-Updates gibt s auf der Website der Telekom. In puncto kabelloser Datenübertragung setzt der Speedport W724V auf den WLAN-ac-Standard; das heißt, er funkt im älteren n-Standard gleichzeitig im 2,4- und 5-Gigahertz-Band.

Quelle: Deutsche Telekom

Schnelle Daten

Der Speedport W724V sendet per WLAN-ac im selben Raum Daten mit ungefähr 300 Mbps und empfängt sie mit 430 Mbps. Zusätzlich Wände oder Mauern reduzieren natürlich das Tempo des Speedports. Aber spätestens nach der dritten oder vierten Zwischenwand bricht die WLAN-ac-Verbindung ein – das passiert allerdings auch bei allen anderen Routern. Besser schneidet der Speedport W724V im älteren WLAN-n-Standard ab, hier besonders im 5-GHz-Band.

Einfach einrichten

Der Speedport W 724V richtete sich im Test an Telekom-Anschlüssen fast von allein ein und ist bei der Auslieferung mit voreingestellter WLAN- und DECT-Verschlüsselung sowie einem Geräte-Passwort für den Zugriff auf das Router-Menü versehen. Bei eventuellen Fragen hilft die gedruckte Bedienungsanleitung. Die Menüoberfläche ist in deutscher Sprache verfasst. Gut: Die WLAN-Bezeichnungen sind individuell, sodass es bei baugleichen Modellen in der Nachbarschaft nicht zu Irritationen kommt. Beim Anschluss von IP-fähigen Telefonen gibt’s die Telefonate in HD Voice.

Die Zeit der Zwangsrouter ist bald vorbei. Die der Provider-Router aber noch lange nicht. Durch minimale Ausstattung ermöglicht man günstige Herstellungspreise, sodass Router wohl auch weiterhin als Extra-Schmankerl zum DSL-Vertrag angeboten werden. Trotzdem kann man aus den Geräten oft mehr herausholen als man meint. Im Folgenden stellen wir die besten Tipps und Tricks zum Telekom Speedport W724V vor.

Der Weg ins Routermenü  

Alle Tuning-Maßnahmen werden im Routermenü eingestellt. Man erreicht es über den Browser, indem eine bestimmte Webadresse oder eine IP-Adresse eingegeben wird. Für den Speedport W724V der Telekom lautet die Webadresse für das Routermenü http://speedport.ip. Der Speedport lässt sich ebenfalls unter der IP-Adresse http://192.168.2.1 erreichen. Die Telekom liefert den Router mit einem voreingestellten Passwort aus. Dieses findet sich auf der Rückseite des Routergehäuses. Ändern kann man es im Menü „Einstellungen – Geräte-Passwort ändern“.

Quelle: Deutsche Telekom

Kein Zugriff auf den Router?

Wichtige Infos für den Internetzugang: Bei vielen Providern werden Benutzername und Kennwort für DSL heute nicht mehr zugeschickt. Bei einem Telekom-Zugang schon. Die Zugangsnummer und das Kennwort werden beim Einrichten eingetragen, später findet man diese Informationen im Routermenü unter „Internetverbindung – Zugangsdaten“. Die externe IP-Adresse des Routers sieht man unter „Internet – Internetverbindung – IP-Adressinformation“. Das Tempo des DSL-Anschlusses hält der Router unter „Einstellungen – System-Informationen“ bereit: Der DSL-Downstream zeigt dabei das Tempo vom Internet zum Router, der DSL-Upstream das in umgekehrter Richtung an. Wichtige Router-Infos erhält man auch, ohne sich ins Menü einzuloggen. Dazu einfach im Browser http://speedport.ip eingeben und anschließend links auf „Status-Informationen“ klicken.

Wenn sich das Routermenü nicht öffnet

Um per Browser auf das Menü des Routers zugreifen zu können, muss der Rechner, auf dem der Browser läuft, mit dem Router verbunden sein. Um Probleme mit dem WLAN-Zugriff auszuschließen, sollte der PC daher per LAN-Kabel mit dem Router verbunden sein. Nun gilt es zu prüfen, ob Router und Rechner jeweils eine IP-Adresse aus demselben Subnetz haben – die Adresse darf sich nur in den letzten drei Ziffern unterscheiden. Diese Information erhält man, indem man die Eingabeaufforderung aufruft und den Befehl „ipconfig“ eingibt. Die IP-Adresse des Rechners steht in der Zeile „IPv4-Adresse“, die des Routers neben „Standard-Gateway“. Im Rechner darf dafür keine feste IP-Adresse eingetragen sein, sondern er muss die Adresse automatisch vom Router per DHCP beziehen. 

Router vom Stromnetz trennen

Hilft das nicht weiter, sollte der Router kurz vom Stromnetz getrennt und nach ein paar Sekunden wieder angeschlossen werden. Dann heißt es abwarten, bis die LEDs am Router anzeigen, dass das Gerät wieder arbeitet. Nun kann man erneut versuchen, per Webbrowser auf das Menü zuzugreifen. Bringt das noch immer keinen Erfolg, sollte der Cache des Browsers geleert werden: Dazu bei Google Chrome das Menü öffnen (über das Symbol ganz rechts außen in der Adresszeile) und zu  „Weitere Tools – Browserdaten löschen“ gehen. Nun „Gesamter Zeitraum“ sowie bei den Optionen „Bilder und Dateien im Cache“ wählen. Außerdem darf im Browser kein Proxy aktiviert sein. 

Einstellungen für das Heimnetz

Alle Geräte im Heimnetz sind über WLAN, LAN oder Powerline mit dem Router verbunden. Damit alle miteinander sprechen können, versorgt sie der Router über DHCP mit den korrekten internen IP-Adressen. Im Router-Menü können diese angepasst oder auch eingestellt werden, sodass ein bestimmtes Gerät immer dieselbe IP-Adresse bekommt.

Mit dem Router wird auch kontrolliert, wer wann wie lange aus dem Heimnetz auf das Internet zugreifen darf: Hierfür kann man Filterregeln und Zeitschaltungen einrichten. Zusätzlich kann es auch sinnvoll sein, von außen auf den Router oder das Heimnetz zuzugreifen – zum Beispiel, wenn man zu Hause einen NAS-Server betreibt, auf dem wichtige Dokumente oder Fotos gespeichert sind, die man auch unterwegs benötigt.
Die DHCP-Funktion des Telekom-Routers wird unter „Heimnetzwerk – Heimnetzwerk (LAN), DHCP“ eingerichtet. Dort kann allerdings höchstens der Bereich der IP-Adressen für das Heimnetz festgelegt werden. Der Speedport ist jedoch nicht in der Lage, einem bestimmten Heimnetzgerät immer dieselbe IP-Adresse zuzuweisen.

Quelle: Deutsche Telekom

Den Internetzugang regelt man unter „Internet – Filter und Zeitschaltung“. Dort lässt sich dann über eine Zeitschaltregel festlegen, wie lange welche Heimnetzgeräte online gehen dürfen. Ist eine Zeitspanne festgelegt, können die einzelnen Geräte über „Computer verwalten“ zugewiesen werden. Über „Erweiterte Sperre(n)“ kann man einzelnen Heimnetzgeräten verbieten, bestimmte Protokolle zu nutzen, um so beispielsweise das Senden und Empfangen von E-Mails zu unterbinden. Wer den Router von unterwegs erreichen möchte, richtet einen DynDNS-Dienst ein. Beim Speedport geht man hierzu auf „Internet -> Dynamisches DNS“.

WLAN: Sicherheit und Tempo für das Funknetz

Die meisten Heimnetzgeräte werden per WLAN mit dem Router verbunden sein, deshalb sollten die WLAN-Einstellungen im Routermenü geprüft werden. Am wichtigsten sind dabei die Optionen für die Verschlüsselung: Bitte unbedingt WPA2 mit dem Verschlüsselungs-Algorithmus AES beziehungsweise CCMP einsetzen. Falls ältere WLAN-Geräte im Heimnetz damit nicht zurechtkommen, kann als Alternative WPA2/WPA gewählt werden. Übrigens: Selbst bei ab Werk verschlüsselten Routern sollte man das WLAN-Passwort ändern!

Einige Router bieten ein zusätzliches Analyse-Tool für das WLAN: So kann man den besten WLAN-Kanal finden, damit die Übertragung möglichst störungsfrei abläuft. Um Besuchern ein WLAN anzubieten, ohne dass sie in das Heimnetz kommen, ist es möglich, ein Gäste-WLAN einzurichten. Wie sieht es beim Speedport aus?

Auch der Telekom-Router ist zu Beginn verschlüsselt. WLAN-SSID und Passwort stehen an der Rückseite des Speedports. Das WLAN-Passwort ändert man bei der Einrichtung, indem man die Schaltfläche „WLAN-Assistent“ drückt. Unter „Heimnetzwerk – WLAN-Grundeinstellungen, Name und Verschlüsselung“ lässt sich dies auch später noch nachholen.

Quelle: Deutsche Telekom

Um ein WLAN-Gerät über WPS zu verbinden, drückt man am Router die Anmelden-Taste für zwei Sekunden. Der WLAN-Kanal lässt sich bei Bedarf unter „Heimnetzwerk – WLAN-Grundeinstellungen, Sendeeinstellungen“ ändern. Ein WLAN für Besucher gibt es beim Speedport nicht. Allerdings bringt er WLAN to Go mit: Ist diese Funktion aktiv, können andere Telekom-Kunden über ein getrenntes Gastnetzwerk online gehen.

Nützliche Zusatzfunktionen

Auch die Providerrouter kommen mit nützlichen Zusatzfunktionen. Manche Einstellungen sind allerdings tief in den Menüs verborgen und für den Laien nicht so schnell zu finden. Daher ist es sinnvoll, zum Beispiel Rufnummernsperren einzurichten, um ungewollte Anrufe abzuweisen. Darüber hinaus sollte man wissen, wie der Router durch einen Reset wieder gestartet werden kann, wenn gar nichts mehr geht.
Um ungebetene Anrufe zu blockieren, ist ein Login in das Telekom-Kundencenter nötig. Im Router selbst kann man das nicht einstellen. Im Kundencenter geht man zunächst auf „Anschluss & Tarif – Telefonie-Einstellungen – Telefoniecenter starten“. Als Nächstes wählt man die Rufnummer aus und danach „Anrufer blockieren“.
Wenn sich das Menü nicht mehr erreichen lässt, den Router am besten kurz vom Strom trennen. Funktioniert er trotzdem nicht, bleibt nur, ihn auf Werkseinstellungen zurückzusetzen. Hierzu drückt man mit einem spitzen Gegenstand fünf Sekunden in die Öffnung auf der Rückseite.

Extra-Tipps für den Speedport w724V

Firmware-Update: Der Telekom Speedport wird mit aktiviertem Easy-Support ausgeliefert. Hier kann die Telekom über die TR-069-Technik neue Firmware automatisch einspielen. Ist der Speedport von der Telekom nur gemietet, lässt sich Easy-Support nicht deaktivieren. Die Funktion kann über „Einstellungen – Easy Support“ abgeschaltet werden. Aber Vorsicht: Denn dann muss man selbst regelmäßig prüfen, ob eine neue Router-Firmware vorliegt.

Quelle: Deutsche Telekom

Backup der Einstellungen: Wenn der Router Zicken macht, hilft wie bei einem PC meist ein Neustart weiter. Den führt man im Menü durch. Falls man dieses nicht mehr aufrufen kann, den Router kurz vom Stromnetz trennen. Beim Neustart bleiben die Menüeinstellungen erhalten – anders als bei einem Reset auf Werkseinstellungen. Der ist manchmal unumgänglich, zum Beispiel nach einem missglückten Firmware-Update oder wenn man die Zugangsdaten für das Menü vergessen hat. Dabei verliert man allerdings die Einstellungen – außer sie wurden vorher gesichert.
So geht’s: „Einstellungen – Einstellungssicherung – Sichern“. Zum Wiederherstellen: „Einstellungen – Einstellungssicherung – Wiederherstellen, Durchsuchen“.

Routerlogs: Der Router hält alles fest, was im Heimnetz mit ihm angestellt wird. In den Protokolldateien sieht man, welche Geräte wann online gegangen sind, wer wie lange mit wem telefoniert hat, und natürlich auch, ob jemand im Heimnetz unterwegs war, der dort nicht hingehört. Auch bei der Frage, wann und warum der Online-Zugang nicht funktioniert, liefert das Routerprotokoll nützliche Hinweise. So bekommt man es zu sehen: „Einstellungen – Systeminformationen – System-Meldungen“. Die Einträge können über die Schaltfläche „Liste exportieren“ in einer Datei gesichert werden.

WLAN-Hotspot inklusive

Der Speedport W724V ist der erste Router mit eingebautem WLAN-to-go-Dienst, mit dem die Telekom in Kooperation mit Fon ein privates WLAN-Hotspot-Netzwerk aufzieht. Der WLAN-Router baut zwei getrennte drahtlose Netzwerke auf, die sogar über verschiedene IP-Adressen verfügen. Während eines der Netzwerke die private Nutzung vorsieht, steht das zweite WLAN auch anderen Telekom-Kunden  zur Verfügung, da es öffentlich ist. Externe Nutzer müssen sich mit ihren personalisierten Zugangsdaten anmelden, sodass der Anschlussinhaber nicht für ihr Verhalten haftet. Die Bandbreite für Gastnutzer ist allerdings begrenzt, sodass der eigentliche heimische Internetanschluss nicht ausgebremst wird.

Gratis-Zugang extra

Nettes Extra: Wer seine ungenutzte Bandbreite über WLAN to go zur Verfügung stellt, erhält selbst kostenlosen Zugang zum „WLAN to go“-Angebot und kann sich in die derzeit rund 12.000 Hotspots der Telekom in Deutschland und etwa 14 Millionen Netzwerke von Fon einwählen. Die von externen Nutzern verbrauchte Datenmenge rechnet die Telekom nach eigenen Angaben weder auf das Highspeed-Volumen noch auf das Gesamtvolumen an.

Fazit

Der Telekom Speedport W724V ist leicht einzurichten und bietet ein recht flottes WLAN auf 5 Gigahertz, besonders im n-Standard. Im Vergleich zu anderen Routern ist das ac-WLAN aber nicht besonders schnell. Zum Telefonieren steckt im Speedport W724V eine Schnurlos-Basis mit HiFi-Sprachqualität für bis zu fünf mobile Telefone.

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