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Smart Home

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Title: Haushalt
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Top fünf Produkte für den smarten Start

Der Weg ins smarte Zuhause kann auch in kleinen Schritten erfolgen. Wir geben Tipps für die wichtigsten Anwendungen und haben uns fünf Produktgruppen herausgesucht, die sich für einen leichten Einstieg anbieten.

© sdecoret / Fotolia

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Smart Home ist eines der großen Boom-Themen der vergangenen Jahre. Unzählige neue Produkte (und fast noch mehr Prognosen) kamen auf einen Markt, der mittlerweile schwer zu überblicken ist. Klar ist aber: ein tagsüber gemütlich dahinbrummender Saugroboter macht noch kein smartes Zuhause aus.

Eine einfache Definition für Smart Home dürfte sein, dass hier mehrere Komponenten möglichst klug miteinander kommunizieren und arbeiten – und dabei einen Mehrwert für den Nutzer erzeugen. Dieser Effekt kann in der Einsparung von Strom oder Heizenergie ebenso liegen wie in der Steigerung von Wohnkomfort, Sicherheit oder ganz allgemein Lebensqualität. Im besten Fall erfüllt das Smart Home alle diese Hoffnungen zugleich.

Erst einmal ohne Umbau einsteigen

Wer jetzt aber vor dem ersten Schritt der digitalen Vernetzung seines Hauses oder der gemieteten Wohnung steht, der könnte leicht eingeschüchtert sein angesichts der schieren Masse an Geräten und Konzepten.

Dabei könnte ein simpler Tipp helfen: Für Einsteiger ist erst einmal alles gut, was sich ohne komplexe Umbauten realisieren lässt. Denn nach oben hin gibt es keine Grenzen – wer entsprechend viel Planung und Geld aufwendet, kann sich unzählige Features ins Haus holen.

Die Smart-Wohnen-Redaktion hat daher die „Top 5“ für den Einstieg ins Smart Home gesucht – ganz nach dem Motto: Kleine Schritte führen zum Ziel.

Smart Plugs können mehr als sparen

Die wahrscheinlich unauffälligsten Helferlein sind die sogenannten Smart Plugs. Diese schlauen Steckdosen sehen erst einmal nur aus wie Adapterstecker für ausländische Steckdosen, haben aber viel mehr auf dem Kasten.

Sie sind bequem, weil man nicht mehr jede Lampe, den Fernseher oder die Soundanlage von Hand ausschalten muss, sondern die Geräte zentral gesteuert werden. Smart sind die Stecker auch, weil sie helfen, den Stromverbrauch zu regulieren, denn sie schicken die Geräte in einen tieferen „Schlaf“, als es die verpönten Stand-by-Funktionen tun.

Die Vielfalt bei den Smart Plugs ist groß. Ein Beispiel ist etwa die HS-110 von TP-Link, die via WLAN mit dem Router verbunden wird und über das Smartphone (Android und iOS) gesteuert wird. Stecker wie die Fritz!Dect 200 von AVM verbinden sich mit einer vorhandenen Fritzbox.

© AVM / Der Smart Plug Fritz!Dect 200 kommuniziert mit einer vorhandenen Fritzbox.

Der kluge Zwischenstecker von Bosch braucht dagegen eine eigene Basisstation oder Steuerzentrale. Das rechnet sich dann aber nur, wenn man die Smart Plugs lediglich als Einstieg ins Smart Home sieht, nicht zuletzt, weil die Steuerzentrale ja auch Strom verbraucht. Bosch bietet neben weiteren Herstellern aus diesem Grund mehrere Smart-Home-Einsteiger-Kits mit Schwerpunkten wie Raumklima, Sicherheit oder Heizung an.

Smarte Sicherheit

Dem Stichwort Sicherheit widmen wir den zweiten Punkt auf unserer Liste. Zum Sicherheits-Starterpaket gehören beispielsweise auch ein Rauchmelder, ein Bewegungsmelder sowie ein Tür- und Fensterkontakt, der unter anderem auf geöffnete Fenster hinweist. Diese Geräte überwachen nicht nur Haus oder Wohnung, sie geben im Notfall den Alarm per App auch an die Nutzer weiter. Bosch bietet hierfür auch Innen- und Außenkameras an, die das Zuhause bewachen.

Neben Bosch haben beispielsweise auch die Smart-Home-Hersteller Homematic, Honeywell oder Fibaro solche Tür- und Fensterkontakte, Bewegungsmelder und andere Sensoren im Angebot.

Schlaues Heizen spart viel Geld

Einen sehr großen Effekt auf den Energieverbrauch hat naturgemäß die Heizung. Forscher gehen davon aus, dass eine smarte Heizungssteuerung bis zu 26 Prozent der Heizenergie einsparen kann. Die Investition in eine smarte Steuerung amortisiert sich also recht schnell.

Der Münchner Hersteller Tado etwa bietet zentrale Heizungssteuerungen ebenso an wie einzelne Heizkörperthermostate. Beide Varianten werden per App reguliert. Tado bezieht einerseits Wetterdaten in seine Steuerung ein, das System erkennt aber auch, wenn niemand zu Hause ist und regelt die Heizleistung entsprechend nach unten. Weitere Thermostate gibt es von zahlreichen Herstellern, unter anderem Elgato, AVM, Netatmo, Danfoss, Schwaiger und Innogy. Vor dem Kauf muss jedoch immer geprüft werden, ob das jeweilige System zur vorhandenen Heizung passt.

Komfort durch smartes Licht

Neben Wärme sorgt auch Licht für Komfort, gerade in der kalten, dunklen Jahreszeit – unser Punkt vier auf der Starter-Liste. Wer es ein Leben lang gewohnt war, dass es zu Hause eben genau das Licht gibt, das man vorher in die Fassung geschraubt hat, wird über Systeme wie Lightify von Osram oder Hue von Philips staunen. Hier lässt sich nicht nur die Lichtintensität steuern, sondern auch die Farbe des Lichts – je nach Anlass und Bedarf. Und als Sicherheitsfaktor kann Licht zudem genutzt werden.

© Bosch / Im smarten Zuhause finden Aspekte von Sicherheit und Komfort intelligent zusammen.

Das geht übrigens auch in Kombination mit den Smart Plugs, über die eine Innenbeleuchtung so programmiert werden kann, dass sie Einbrechern vorgaukelt, dass jemand zuhause ist.

Steuerung sorgfältig auswählen

Punkt fünf ist der vielleicht komplizierteste, denn aus smart wird ganz schnell Frust, wenn die Vernetzung nicht klappen will. Bislang hat sich kein übergreifender Funkstandard durchgesetzt, auf dem alle erhältlichen Geräte kommunizieren könnten. Etliche Steuerzentralen arbeiten zwar mit verschiedenen „Funksprachen“, aber eine Garantie, dass alle Geräte smart zusammenarbeiten, gibt es nicht. Da hilft im Zweifel nur, bei den Herstellern zu recherchieren oder möglichst viele Komponenten vom selben Hersteller zu kaufen.

Ein immer wichtigeres Thema, gerade ein Zeiten von Google Home, Siri und anderen gesprächigen Helferinnen, ist die Sprachsteuerung im Smart Home. Noch arbeiten viele Hersteller daran, ihre Anwendungen in die Systeme von Google Home, Amazon Echo oder ins Apple Homekit zu integrieren. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren sicherlich noch massiv verstärken.

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