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Title: Haushalt
Wir testen Übersetzer-Apps für Reise und Urlaub

Übersetzer Apps für den Urlaub

Die Sommerferien nahen und damit auch der Urlaub in fernen Ländern. Wer die dortige Sprache nicht beherrscht, findet heute in diversen Apps hilfreiche Begleiter.

©iStock.com/Qvasimodo

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Ob im Urlaub oder auf Geschäftsreisen, irgendwann steht man „Sprachlos in Seattle“ da und sucht nach diesem einen Wort, oder spricht die Sprache einfach gar nicht und Hände und Füße helfen auch nicht mehr weiter. Wo früher kleine Wörterbücher die nötigsten Begriffe als Hilfe anboten, können heute ganze Sätze verstanden und übersetzt werden, direkt im Browser über Google oder in Form einer App. Noch einfacher wird es beispielsweise bei Samsung mit der integrierten Bixby Vision Fotoübersetzung: einfach ein Schild in der jeweiligen Sprache abfotografieren und dann erkennen und übersetzen lassen kann helfen, Unfälle zu vermeiden. Und Speisekarten ohne viel Tippen zu übersetzen, kann in exotischen Ländern vor einer Fehlbestellung im Restaurant bewahren. Leider ist die Foto-Übersetzung irgendwie die schlechteste Option mit den meisten Fehlern, obwohl der Text prinzipiell korrekt erkannt wurde, aber es ist immerhin ein Ansatz. Mit Google Translate gibt es eine ähnliche App für iOS und Android, die auch mit Nicht-Samsung-Geräten funktioniert. Unser erster Tipp.

Screenshots: Marc Zander / Die Übersetzung von Text in Fotos ist teilweise erstaunlich gut (1. Satz), teilweise noch sehr holprig (2. Satz), wie dieser griechische Hoteltext zeigt.

Google Translate: online und offline

Die App des Suchmaschinengiganten ist mittlerweile ausgereift und um viele Funktionen ergänzt worden. Neben dem auch aus der Google-Suche bekannten Übersetzungsfeld für die schnelle Übersetzung beherrscht die App mittlerweile auch die Fähigkeit, Texte auf fotografierten Bildern zu übersetzen (klappt eher weniger gut mit 38 Sprachen), handgeschriebene Sätze zu übersetzen und gesprochene Texte während des Sprechens zu übersetzen, die Sprache erkennt dabei die App automatisch, 103 verschiedene Sprachen soll die App übersetzen können. Wer vorher weiß, welche Sprache er benötigt, kann sich ein optionales Sprachpaket für bisher 53 unterstützte Sprachen herunterladen und dann auch diverse Übersetzungen ohne Internetverbindung nutzen.

Screenshot: Marc Zander

Microsoft Übersetzer: online, offline und mit Sprachführer

Kurz gesagt bietet die App die Funktionen von Google Translate, halt nur aus dem Hause Microsoft. Es gibt hier 60 Sprachen statt über 100. Es gibt Spracherkennung, Text in Foto Erkennung (auch hier eher schlecht als recht, aber immerhin ein Ansatz), Offline-Übersetzungen für einige Sprachen nach vorherigem Download der Sprachpakete. Einzig die handschriftliche Erkennung ist nicht integriert. Dafür sieht die App moderner und intuitiver aus als die dagegen altbacken anmutende Google Translator App. Sehr schön ist der sogenannte Sprachführer in 48 Sprachen, der gerade auf Reisen diverse Standardsätze aus den Kategorien Reise, Wegbeschreibung, Unterkunft, Abendessen, Technologie, Gesundheit, Notfall enthält in vielen Sprachen vorformuliert enthält – auf Touchklick auch per Sprachausgabe. Ein Highlight ist auch die Unterstützung von Apple Watch und Android Wear. Insgesamt eine mehr als gelungene Übersetzer-App.

Screenshot: Marc Zander

Screenshot: Marc Zander

iTranslate: kostenpflichtig erweiterbar

Mit etwas unter 100 Sprachen ist die App auf einem guten Niveau für viele Länder. Wie Microsoft bietet auch iTranslate ein Phrasenbuch für typische Sätze auf Reisen, allerdings beschränkt auf achtzehn  Sprachen. Die Grundfunktionen sind kostenlos, wer allerdings Offline-Übersetzungen oder die von vielen Usern gelobte Spracherkennung oder Text in Foto Erkennung nutzen möchte, muss in die Pro-Version für mindestens 3,33 Euro pro Monat investieren.

Screenshot: Marc Zander

Dict.cc: für englische Übersetzungen

Der von vielen genutzte Online-Übersetzer hat auch eine App. Diese ist jedoch eher auf die englische Sprache ausgelegt, alle anderen scheinen rudimentär unterstützt zu werden. Unser einfacher Test auf Schwedisch kam zu keinem Ergebnis. Auch hier kann man sich Sprachpakete für eine Offline-Nutzung herunterladen. Die Texterkennung über Foto ist ebenso wenig vorhanden wie ein Phrasenbuch für typische Sätze auf Reisen. In der kostenpflichtigen Pro-Version gibt es immerhin einen Vokabeltrainer und ein Sprachen-Quiz. Insgesamt flog die App auch wegen des mehr als spartanischen Looks nach nicht mal fünf Minuten wieder vom Smartphone, da sie mehr für Übersetzungen in Schule und Uni als auf Reisen geeignet ist.

Screenshot: Marc Zander

PONS: Wörterbuch in App-Form oder Taschenrechner-Optik

Das aus dem Schulunterricht bekannte PONS Wörterbuch hat ebenfalls eine App. 35 Sprachen werden unterstützt, die App selbst ist eher spartanisch gehalten und mehr als Wörterbuch als auf Reisen nutzbar. Erkannt werden einzelne Worte als auch ganze Sätze. Nicht so schön: gut 60 Prozent des Viewports werden von Werbung eingenommen. Von PONS gibt es auch einen Taschenrechner-ähnliches Stand-Alone-Wörterbuch mit den vier gängigen Weltsprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, dieses wird jedoch ebenfalls als elektronisches Wörterbuch geführt. Und das trifft es ziemlich gut. Mit einem Preis über 100 Euro kann man sich aber auch getrost die vier Sprachen vorher in der App seiner Wahl zum Offline-Nutzen herunterladen.

Screenshot: Marc Zander

© PONS / Auch die Stand-Alone-Version von PONS ist eher ein Wörterbuch als ein praktischer Reisebegleiter.

Fazit

Mein persönlicher Favorit ist Microsoft Übersetzer geworden, auch wenn er auf Augenhöhe mit Google Translate liegt. Mit gefällt jedoch der Sprachführer, den Google so nicht bietet. Klar kann ich die typischen Fragen auch einfach so stellen, aber einfach mal schauen, was so als Standardfloskeln vorausgewählt wurde, hat durchaus seinen Reiz. Und auch die Optik finde ich bei Microsoft gelungener. Aber ich bin auch speziell: ich habe seinerzeit von MacOS zu Windows 10 gewechselt, um endlich mal wieder ein gelungen-modernes Betriebssystem User Interface nutzen zu können. Und die Foto-Text-Übersetzung dürfte sich zum Beispiel in der Moskauer Metro bewähren, auch wenn sie bei langen Texten teilweise schwächelt.

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