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Vernetzter Mähroboter: Der smart Sileno von Gardena

Der smarte Mähroboter von Gardena ist mit dem Smartphone aus der Ferne steuerbar. Wie gut funktionieren solche Gartenhelfer?

© Gardena

© Gardena

Ein Häuschen im Grünen ist der Traum vieler Stadtmenschen. Hat man sich endlich eines geleistet, reift so langsam die Erkenntnis: Der Garten macht richtig Arbeit. Manch einer findet seine Erfüllung darin, die Freizeit mit Gießen und Mähen zu verbringen, andere wollen lieber ihre Ruhe. Wer dem stressigen Rasenmähen entgehen will, kann sich durch smarte Roboter entlasten. Tatsächlich hält zunehmend die Automatisierung Einzug in den Garten.

Zeit und Kraft sparen

Abhängig von der Größe der heimischen Wiese kann das regelmäßige Rasenmähen zu einem Kraftakt werden. Laute und schwere Benziner oder per Kabel versorgte Elektromäher erfordern neben viel Körperkraft, Ausdauer und Zeit auch eine gehörige Portion Selbstaufgabe. Das permanente Leeren des Fangsackes oder das abschließende Zusammenrechen des Grasschnitts sowie dessen Abtransport sorgen überdies für arbeitsreiche Stunden in der wertvollen Freizeit. Klassiker der Arbeitsersparnis ist der Mähroboter, erste Modelle kamen schon Mitte der neunziger Jahre auf den Markt. Mit ständig verfeinerter Technik breitet er sich rasend aus: 200.000 Stück wurden im vergangenen Jahr in Europa verkauft, die Wachstumsraten liegen bei über 30 Prozent. Wobei Deutschland einer der größten Märkte ist. Es gibt viele Hersteller, aber den Löwenanteil sichern sich einige wenige. Dazu gehört unter anderem der Pionier Husqvarna mit seinem Tochterunternehmen Gardena.

Smartes Garten-Gadget

Dessen neuer Mähroboter smart Sileno ist ein wunderbarer Wiesenflitzer mit Mulchfunktion, bei Regen einsetzbar, hat einen Diebstahlschutz, kann automatisch aufgeladen werden und verfügt über ein LC-Display mit Einstellmenü. Weil der Roboter fleißig unterwegs ist, müssen immer nur die nachgewachsenen Spitzen gekappt werden. Sie fallen zwischen die Halme und geben der Erde die Nährstoffe zurück. Die Folge ist ein gleichmäßiger und dichter Rasen. Der akkubetriebene Mäher smart Sileno von Gardena kommt mit wenig Energie aus (grob gerechnet ein Euro für Strom monatlich je 100 Quadratmeter) und ist vergleichsweise leise, knapp 60 Dezibel. Die Messer, mit denen die Halme gekappt werden, ähneln Rasierklingen: Wenn sie stumpf sind, werden sie einfach ausgetauscht. Zum Mähen hohen Grases sind Roboter wie der Gardena smart Sileno nicht geeignet; die oberste Länge von meist sechs Zentimetern wird eingestellt, dann kann stufenweise bis auf zwei Zentimeter gekürzt werden. Insgesamt schafft der Mäher bis zu 1.000 Quadratmeter.

© Gardena / Der smart Sileno verträgt auch Regen.

Mäher lässt sich via Smartphone steuern

Der Clou beim Gardena smart Sileno ist jedoch die neue smarte App. Über die gratis erhältlichen Apps für iOS und Android lässt sich der Mäher zum Beispiel aus der Ferne bedienen, etwa, wenn sich unerwartet Gäste ankündigen. Dann kann er vorher gestartet werden, damit er die Party nicht stört. Der Gardena smart sileno ist über eine verschlüsselte 868 MHz-Frequenz drahtlos mit dem Gardena smart Gateway im Hausinneren verbunden. Mit Hilfe der smart App kann sich der Nutzer jederzeit und von überall über den aktuellen Status seines Roboters informieren und dessen Einsatzbedingungen je nach witterungsbedingten Anforderungen neu bestimmen. Außerdem zeigt die App Störungen, den fälligen Messerwechsel, den Aufenthalt des Roboters und seinen Batteriestatus an.

Ist der Garten für den Roboter geeignet?

Wer mit dem Gedanken spielt, sich solch einen Helfer zuzulegen, sollte zuvor kritisch hinterfragen, ob seine Familie und der Garten für einen Roboter geeignet sind. Ab etwa 200 Quadratmeter Grasfläche kann es sich schon lohnen, die Preise liegen zwischen etwa 700 und 3.000 Euro plus Zubehör, das Gewicht beginnt bei rund acht Kilo. Nach oben hin gibt es kaum Grenzen. Wenn der Rasen in einer Böschung endet, kann es Probleme geben – die Roboter schaffen zwar Steigungen (manche bis 45 Grad), beim Wenden könnten sie aber abrutschen und dann stehen bleiben. Und wenn der Akku zur Neige geht, fährt das Gerät fast immer selbständig zur Ladestation.

Wer sich für einen solchen Roboter entscheidet, bekommt ihn – abhängig vom Hersteller – von einem Händler installiert oder muss ihn selbst einrichten. In jedem Fall muss sich der Betreiber vorab überlegen, welche Areale der Roboter abfahren soll. Dabei ist auch der Standort der Ladestation zu berücksichtigen. Sie muss zentral liegen, vor starkem Regen und Sonnenschein geschützt sein und einen Zugang zu einer Stromsteckdose bieten.

Grenzen aufzeigen

Den obligatorischen Begrenzungsdraht mithilfe von Kunststoffnägeln zu verlegen gelingt auch Laien. Dabei sind nur die modellabhängigen Abstände zu Beetbegrenzungen, Wegen oder empfindlichen Pflanzen einzuhalten. In den Bedienungsanleitungen sind die Vorgaben meist gut beschrieben. Die Drahtschleife ist schon nach wenigen Wochen nicht mehr zu sehen, da sie in den Rasen einwächst.

Grundsätzlich gilt: Neben dem reinen Vergleich der technischen Daten und des Aussehens sind ein paar weitere Überlegungen nützlich: Lässt sich die Ladestation an beliebiger Stelle im Garten installieren? Die Ersatzklingen kosten nicht viel, teuer kann aber der Akku sein, wenn er nach ein paar Jahren ersetzt werden muss.

© Gardena / Der smart Sileno ist auch im Set mit einem smarten Bewässerungssystem erhältlich.

Fazit

Der smarte Rasenmäher von Gardena ist ein cooles Gerät. Um lange an dem nicht ganz billigen (ca. 1.599 Euro) Spielzeug Freude zu haben, ist es wichtig, den Garten robotertauglich zu machen und ihn auch danach stets frei zu halten. Verwinkelte Rasenflächen mit schmalen Stichwegen, Löchern, dicken Baumwurzeln oder gar herumliegendes Spielzeug machen Robotern – mal mehr, mal weniger – zu schaffen.

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