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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Saugen, wischen, putzen

Von iRobot und Co.: Putzroboter für Boden und Fenster

Keine Lust auf lästigen Frühjahrsputz? Smarte Gadgets übernehmen den ungeliebten Job gerne und machen richtig sauber.

Der Ecovacs Winbot W930 reinigt ein Fenster

© ECOVACS ROBOTICS Europe GmbH

Der Teppich im Wohnzimmer, die Fliesen im Bad, das große Fenster im Wintergarten – sie alle schreien jetzt geradezu nach einer gründlichen Reinigung. Nach dem nasskalten Winter wäre eine Grundsäuberung der Wohnung dringend angesagt. Doch zum großen Frühjahrsputz aufraffen? Geht irgendwie gar nicht. Statt die Arbeit jetzt immer wieder von einem Wochenende aufs nächste zu verschieben, überlässt man den Job ganz einfach smarten Putzhilfen, die ihn ohne zu meckern erledigen. 

Staubsauger mit Laser-Navi

Was diese Putzroboter inzwischen leisten, zeigt beispielsweise der Neato Botvac Connected, ein Staubsaugerroboter der neuen Generation, der für etwa 750 Euro zu haben ist. Anders als viele Konkurrenten ist er nicht kreisrund, sondern in einer D-Form gebaut. Dadurch gelangt er auch in Ecken, um Schmutz, Staub, Flusen und Haare aufzusaugen. Für die Orientierung nutzt er einen Laser, mit dem er sogar im Dunkeln die Umgebung kartografiert. Er erkennt damit laut Hersteller zuverlässig Hindernisse im Raum und fährt die zu reinigende Fläche systematisch ab. Er folgt also nicht wie viele andere Modelle einem Chaosprinzip in der Hoffnung, nach einigen Stunden alle Bereiche gereinigt zu haben. Treppenstufen und Absätze sind für ihn tabu. Zahlreiche Kundenrezensionen im Internet stellen gerade diese smarte Navigationsfähigkeit des Neato Botvac Connected als gelungen heraus.

Der Neato Botvac Connected saugt ein Wohnzimmer

Weil sich der Roboter merkt, wo er schon gesaugt hat, fängt er wieder an der richtigen Stelle an, nachdem er an der Ladestation einen Zwischenstopp eingelegt hat. Dort füllt er selbstständig seinen Akku auf, wenn er merkt, dass die Energie nicht mehr für den Rest der Putzarbeit ausreicht. Im Öko-Modus halten die Batterien etwas länger, weil das Gerät weniger Leistung bringt, dafür aber auch sehr leise arbeitet. Im Turbomodus hingegen ist der Botvac Connected in kürzerer Zeit fertig. Über all das informiert er den Nutzer per Smartphone. Über die App des Herstellers kann man den intelligenten Staubsauger zudem stoppen und wieder starten oder Reinigungsaufgaben planen. 

Smarter Wischmopp mit GPS

Ohne App, dafür aber nicht weniger smart, macht der iRobot Braava 390T die Hartböden seines „Herrchens“ sauber. Dafür nutzt der rund 370 Euro teure Wischroboter Einweg- oder Mikrofaserreinigungstücher, mit denen er auf Wunsch trocken oder feucht über Fliesen, Vinyl, Hartholz und Laminat geht. Bei der feuchten Reinigung fährt Braava stets in einem leichten Zickzackmuster vor und zurück, um jede Stelle des Bodens zweimal zu wischen. Im Trockenmodus zieht er hingegen gerade Bahnen.

Der iRobot Braava 390t wischt ein Schlafzimmer

Dabei weiß auch diese smarte Reinigungsgehilfe immer, wo er war und wo noch nicht. Dazu liefert iRobot mit dem NorthStar Navigation Cube einen zusätzlichen Empfänger mit. Dieser sendet ein Signal an die Zimmerdecke, das der Roboter aufnimmt, um sich zu orientieren. Der Hersteller spricht von einem Indoor-GPS. Zwischendurch etwa das Tuch zu wechseln, ist also kein Problem: Braava putzt an der richtigen Stelle weiter. Das Wasser auszuwechseln soll übrigens gar nicht nötig sein. Der wenige Milliliter fassende Tank gibt das Wasser gleichmäßig über die gesamte Reinigungszeit ab. Feucht schafft der Braava 33 Quadratmeter, beim Trockenwischen sind es 93 Quadratmeter, so iRobot. Diverse Tests und Kundenmeinungen im Internet bestätigen die Versprechen des Herstellers zum Großteil.

Absturzsicher und schlierenfrei

Für die vertikalen Flächen beim smarten Frühjahrsputz ist der Ecovacs Winbot W930 (ca. 380 Euro) zuständig. Er reinigt Fenster, aber auch Spiegel oder Duschkabinen selbstständig. An der glatten Oberfläche saugt er sich fest, das starke Vakuum verhindert, dass er herunterfällt. Für den Fall der Fälle gibt es aber noch eine Sicherungsleine. Die Fortbewegung funktioniert mit einer Art Kettenantrieb. So hangelt er sich dicht am Fenster entlang, umfährt Hindernisse wie Griffe sowie Klinken – und reinigt die Scheiben. Ein Absturzsensor erkennt, wenn der Winbot die Außenkante erreicht. Damit soll er in der Lage sein, selbst rahmenlose Fenster gefahrlos zu putzen. 

Reine Luft auf Knopfdruck

Um eine saubere Luft in den eigenen vier Wänden kümmert sich der Pure Cool Link von Dyson. Dieser Ventilator sorgt nicht nur für Abkühlung, sondern soll zudem bis zu 99,95 Prozent aller Partikel bis zu einer Größe von einem Tausendstel Millimeter herausfiltern. Der Hersteller verspricht, dass Pollen, Schimmelsporen, Feinstaub, Gerüche, gasförmige Schadstoffe, Tabakrauch und sogar Allergene sowie Bakterien aus der Umgebungsluft entfernt werden. Dafür sorgt eine Kombination aus HEPA- und Aktivkohlefilter im Innern des modern gestalteten Gehäuses. 

Frau mit Kind in einem Zimmer mit dem Dyson Pure Cool Link

Zu einer smarten Reinigungskraft wird der Pure Cool Link dank WLAN-Anbindung ans Internet. So lässt er sich per App für Android und iOS steuern und liefert zudem Informationen über die Luftqualität zu Hause direkt aufs Smartphone. Ebenfalls vorhanden sind eine Zeitschaltung und ein Auto-Modus, der das Gerät bei Bedarf einschaltet. Als Tischmodell soll der Dyson knapp 500 Euro kosten, als Standmodell rund 580 Euro.

Fazit

Wer keine Lust verspürt, ständig den Mopp zu schwingen, oder keine Zeit hat, regelmäßig den Teppich zu saugen, findet heutzutage viele smarte Unterstützer, die beim Frühjahrsputz kräftig anpacken. Die Reinigungsroboter sind zwar kein vollständiger Ersatz für das gelegentliche eigenhändige Schrubben und Wischen, aber gerade für die tägliche Reinigung eignen sie sich bestens – dann wird es daheim nämlich gar nicht erst richtig schmutzig.

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