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Title: Haushalt
Smartes Bad

Wellness-Oase 2.0: Das Badezimmer wird smart

Nicht nur spezialisierte Hersteller, auch Giganten wie Microsoft entdecken die Marktchancen smarter Bäder. Noch mangelt es aber an umfassenden Lösungen.

© Kohler / Smarte Spiegelbeleuchtung gibt es von Kohler schon, zusammen mit Microsoft soll die Palette weiter wachsen.

© Kohler / Smarte Spiegelbeleuchtung gibt es von Kohler schon, zusammen mit Microsoft soll die Palette weiter wachsen.

Für Wohnräume gibt es mittlerweile eine Fülle von Smart-Home-Lösungen, die den Alltag ein bisschen bequemer, komfortabler oder sicherer machen können. Auch in der Küche ist smarte Technologie längst angekommen – bis hin zum Kühlschrank, der die Vorlieben seiner Nutzer kennenlernt und rechtzeitig ans Einkaufen erinnert. Oder gleich selbst bestellt.

Das Bad ist bislang vom Smart-Home-Trend noch ein bisschen vernachlässigt worden. Klar, man kann sich über vernetzte Lautsprecherboxen und das passende Lichtszenario ein bisschen Wellnessfeeling in die heimische Nasszelle holen, aber das Angebot an echtem Smart-Home-Mehrwert fürs Bad ist bislang noch recht überschaubar.

Microsoft geht ins Bad

Das soll sich aber bald ändern. So hat beispielsweise der Software-Riese Microsoft eine Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Sanitärhersteller Kohler vorgestellt. Dabei soll Kohler smarte Bad-Lösungen anbieten, die über die Azure-Cloud von Microsoft gesteuert werden.

© Philips / Mit dem Hue-Lichtsystemen lassen sich auch im Bad entspannende Lichtsituationen zaubern.

Zwar hat Kohler bereits seit einiger Zeit zum Beispiel elektronisch steuerbare Wasserhähne im Portfolio, auch Sprachsteuerung per Alexa ist schon möglich, doch an der zukunftsweisenden und umfassenden Vernetzung der Produkte mangelte es jedoch bislang. In einem vorab veröffentlichten Video deutete Kohler bereits an, wohin die Reise gehen könnte: vorgeheizte Toilettensitze, sprachgesteuerte Spiegel, automatische Belüftung. Dass morgens die Dusche parallel zum Wecker anspringt und das Wasser gleich mit der passenden Temperatur bereitstellt, ist technisch demnach kein Problem mehr.

Konnect zuerst für China und USA

All das wird in dieser Zusammenarbeit unter der Marke Kohler Konnect firmieren, dabei sollen auch Geräte anderer Hersteller integriert werden können. Der Fokus dürfte aber auf fest installierten, smarten Einrichtungsgegenständen liegen. Und daher wiederum dürfte es nicht ganz günstig sein, sich das Bad damit smart aufzurüsten. Zunächst soll Kohler Konnect in den USA und China auf den Markt kommen.

© Grohe / Mit Allure f-digital setzt Grohe auf smarten Komfort.

Das bedeutet aber nicht zwingend, dass deutsche Smart-Home-Interessierte zum Warten verdammt sind, denn auch hierzulande sind längst Lösungen erhältlich, die sich auch im smarten Bad verwenden lassen, auch wenn sie nicht explizit dafür entwickelt wurden.

Viele Einzellösungen fürs Bad

Eine smarte Heizung zum Beispiel lässt sich so programmieren oder per App steuern, dass sie die Raumtemperatur zur gewünschten Zeit anhebt. So lässt sich auch Energie sparen, da das meist nur wenig genutzte Bad so nicht den ganzen Tag beheizt wird. LED-Lichtsysteme wie etwa Philips' Hue sorgen beim Relax-Bad zum Feierabend für das passende, warme Licht. Dazu passen sprachgesteuerte Boxen, die auf Zuruf ein paar ruhige Klänge beisteuern.

Und natürlich lässt sich auch eine so profan erscheinende Armatur wie ein Wasserhahn smart aufrüsten. Der Sanitärhersteller Grohe hat mit dem Bedienelement Allure F-digital etwa eine geschmeidig per Drehknopf und Tasten zu bedienende Steuerung für den Wasserauslass entwickelt, die auch die Wassertemperatur auf einem Display anzeigt. Bei Temperaturen, die für den menschlichen Körper zu hoch sind, warnt das System. Das Allure F-digital ist für Waschbecken, aber auch Duschen oder Badewannen geeignet.

Wenn die Dusche mitdenkt

Noch ein bisschen unauffälliger lässt sich Hansamurano X von der Firma Hansa steuern. Über einen Infrarotsensor lässt sich der Wasserschwall starten, per Tippen kann man die Temperatur anpassen. Vernetzen lassen sich diese Geräte aber (noch?) nicht.

© Livin Life / Mit der Livin Shower hält die "mitdenkende" Dusche Einzug.

Noch weiter geht das Start-Up Livin Life mit seiner Livin-Shower-Dusche, die sich an die herkömmlichen Kalt- und Warmwasserauslässe montieren und per App programmieren lässt. Spezielle Wellness-Duschprogramme sind eingespeichert und sogar smarte Lautsprecher lassen sich von dieser Dusche ansteuern. Nur ist bislang unklar, wann die Livin Shower ihren Weg nach Europa finden wird.

Zuschüsse fürs smarte Bad möglich

Wer gerade baut oder sein Bad sanieren möchte, hat dabei natürlich die Chance, sich eine smarte Wellness-Oase gründlich vom Fachmann planen und ausführen zu lassen. Dabei lässt sich mit Blick aufs unweigerlich näherrückende Alter auch an intelligente Lösungen für ein barrierefreies Bad denken. In diesem Zuge lassen sich beispielsweise elektrisch höhenverstellbare Waschbecken, sensorgesteuerte Armaturen oder gar mit Sturzsensoren ausgestattete Bodenbeläge umsetzen.

Gerade Fachbetriebe können dabei auch zum Thema Förderung beraten, da es für solche Umbauten unter Umstände sogar Zuschüsse vom Staat gibt.

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