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Regen im Anmarsch?

Z-Wave Sensoren warnen bei offenen Fenstern

Reinregnen war gestern! Fensterkontakte und Wassersensoren können Benachrichtigungen an das Smartphone senden, wenn das Fenster offen ist – und sich Regen ankündigt.

© alisakirs / Fotolia.com

© alisakirs / Fotolia.com

Das Sommerwetter in vollen Zügen genießen! Raus in den Garten, heißt da die Devise. Bei der Hitze bleiben die (Dach-)Fenster natürlich offen, wer möchte schon ein tropisches Gewächshaus-Klima unter dem Dach haben? Beim Chillen & Grillen im Garten ist das offene Fenster allerdings schnell vergessen – und es kehrt auch nicht beim einsetzenden Regen in das Gedächtnis zurück. Jetzt sind so viele andere Dinge wichtig! Die Polsterauflagen und Klamotten müssen ins Trockene. Wer denkt da noch an das offene Fenster?

Zwei Wege, wie Fibaro Smart Home bei Regen an offene Fenster erinnert – so geht´s:

1. Der Yahoo Wetterdienst

Mit dieser Variante hat man die Möglichkeit, noch vor einsetzendem Regen benachrichtigt zu werden. Nachteil kann aber auch sein, dass Schauer sehr lokal auftreten können und der Yahoo Wetterdienst diese daher nicht vorhersagt – oder im umgekehrten Fall Regenschauer meldet, die nicht eintreten. Dennoch ist es die einfachste Variante. Hierfür benötigt man quasi nur Z-Wave Tür-/Fensterkontakte (zum Beispiel Fibaro, Sensative…)

Meldungscenter und Szene erstellen:

Zunächst braucht man hier eine vordefinierte Meldung, welche dann bei Regenvorhersage gesendet wird. Das funktioniert analog wie im Tutorial zu „Blumen smart gießen“.

Dazu geht man auf der Weboberfläche des Fibaro Home Center auf den Menüpunkt Steuerung > Meldungen:

Quelle: Chris Bertko

Hier kann nun eine Meldung mit entsprechenden Inhalten definiert werden, welche später in einer Szene via E-Mail oder Push-Mitteilung versandt werden kann. SMS geht in Deutschland leider noch nicht.

Quelle: Chris Bertko

Über dem Menüpunkt Szenen > Szene hinzufügen kann eine neue grafische Szene erstellt werden, die durch die Wettervorhersage getriggert (gestartet) wird.

Als WENN-Bedingung dient hier das Wetter und als Bedingung im grünen Feld kann Regen ausgewählt werden. Nun soll die Bedingung jedoch heißen „WENN Regen UND Fenster offen, DANN ...“ Also muss hier noch mit einem UND die Bedingung verknüpft und ein Fenster ausgewählt werden, dessen Zustand abgeprüft wird. Der Trigger (Auslöser) ist hierbei das Wetter. Heißt also, immer wenn sich das Wetter ändert, wird die Szene gestartet. Danach wird geprüft, ob die Bedingungen zutreffen – also, ob es regnet UND das Fenster geöffnet ist.

Quelle: Chris Bertko

Will man mehrere Fenster abprüfen, so reicht es nicht, nach einem ODER einfach zu prüfen, ob das Fenster offen ist. Hierbei muss erneut die Bedingung „Regen UND Fenster offen“ abgeprüft werden. Also: WENN Wetter = Regen UND Fenster 1 = offen ODER Wetter = Regen UND Fenster 2 = offen DANN Benachrichtigung.

Quelle: Chris Bertko 

2. Regensensor selber bauen

Variante 2 heißt selber bauen. Wer in seinem Smart Home Z-Wave nutzt, der genießt die Vielfalt an Komponenten und Herstellern. Doch keiner der knapp 400 Hersteller, die auf Z-Wave setzen, hat aktuell einen Regensensor in petto. Grund genug, selbst einen zu basteln. Was wäre da passender, als einen Z-Wave Wassersensor zu nutzen? Aber diesen einfach draußen hinzustellen und zu hoffen, dass sich bei Regen eine Pfütze bildet, das wäre nicht so smart.

© Chris Bertko / Der Everspring Flood Sensor lässt sich mit wenigen Handgriffen zum Regensensor umrüsten. 

Allerdings lässt sich der Everspring Flood Sensor mit einigen wenigen Handgriffen leicht modifizieren. Ähnliches sieht man im Tutorial „Blumen smart gießen“ (Link). Hier wird der Flood Sensor mit einem Hygrometer-Feuchtigkeits-Detektionsmodul umgerüstet. Für dieses Tutorial nimmt man stattdessen einfach ein Regentropfen-Sensor.

© Chris Bertko / Der Regentropfensensor ist an den Wassersensor angeschlossen. 

Das Ganze könnte man, wie im oben genannten Tutorial, mit dem Fibaro Flood Sensor umsetzen. Alternativ kann hierfür der Everspring Flood Sensor genutzt werden, denn dieser verfügt über die Schutzklasse IP44 – also für den Outdoor-Bereich geeignet.

Nachdem der Regentropfensensor am Z-Wave Wassersenor angeschlossen wurde, sollte dieser schräg montiert werden, damit Regenwasser ablaufen kann. Besser ist natürlich ein beheizter Regentropfensensor. Der Anschluss ist identisch, allerdings benötigt dieser 12 oder 24V Versorgungsspannung. Damit könnte der selbstgebaute Regensensor auch problemlos Niederschlag wie Nieselregen und Schnee detektieren.

Szene erstellen

Auch hier muss zunächst eine vordefinierte Meldung erstellt werden, wie weiter oben in diesem Artikel bereits beschrieben. Danach heißt es wieder, auf der Fibaro WebUI auf „Szenen -> Szene hinzufügen“ zu navigieren. Hier in der grafischen Szene dient nun der Everspring bzw. Fibaro Wassersensor als Auslöser und WENN-Bedingung. Diese wird zusätzlich mit einem „UND“ verknüpft – also der Prüfung, ob Fenster geöffnet sind. Dies sieht dann wie folgt aus: WENN Regensensor = ausgelöst UND Fenster =  ausgelöst, DANN Benachrichtigung.

Quelle: Chris Bertko 

Somit erhält man definitiv bei den ersten Regentropfen eine Benachrichtigung auf das Smartphone.

Wer möchte, der kann statt der Benachrichtigung in beiden Fällen natürlich auch einen Fensterantrieb, wie den Fakro Kettenantrieb verwenden und in der Szene als „Aktion“ einfügen. So werden die Fenster auch geschlossen, wenn man mal nicht zu Hause ist. 

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