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Arlo Pro: Die smarte Überwachungskamera ohne Kabel

Netgear hat den Arlo-Überwachungskameras ein Update verpasst. Wir zeigen, was die smarte Überwachungskamera Arlo Pro bietet.

© Netgear

© Netgear

Die Möglichkeit, das eigene Haus oder die Wohnung effizient und einfach zu überwachen gehört für viele Nutzer zu den wichtigsten Aspekten im smarten Zuhause. Die Arlo Pro von Netgear soll die Videoüberwachung so einfach gestalten wie nie zuvor. Gegenüber der ersten Generation haben die Macher an vielen Details nachgebessert und der Kamera einen integrierten Akku verpasst. Die Arlo Pro ist sowohl für den Einsatz im Freien als auch im Haus konzipiert und integriert sich dank eigener Basisstation problemlos in bereits vorhandene Smart-Home-Lösungen. Das vollständig kabellose Design macht die Installation der Überwachungskamera zudem besonders einfach.

Einfache Einrichtung

Herzstück des Arlo-Systems ist eine Basisstation, die direkt mit dem Router verbunden wird. Die Kameras (je nach Tarif lassen sich bis zu zehn Geräte einrichten) verbinden sich kabellos mit der Basis. Die Arlo Pro findet dabei auf einer magnetischen Halterung Platz, die auch ohne großes handwerkliches Geschick montiert werden kann. In Kombination mit dem breiten Überwachungswinkel von 130 Grad lassen sich große Bereiche einfach überwachen. Praktisch: Wer schon in die Vorgängergeneration Arlo HD nebst passender Basisstation investiert hat, kann die neuen Pro-Kameras dennoch nutzen. Allerdings hat die aktualisierte Basis eine höhere Sendereichweite von bis zu 100 Metern und dient auf Wunsch als Alarmsirene. Je nach konfigurierten Szenario kann die Sirene beispielsweise dann losgehen, wenn die Kamera in Abwesenheit der Nutzer Bewegungen im Haus erkennt. Mit einer Lautstärke von 100 Dezibel hat der Alarm durchaus Potenzial dazu, Einbrecher abzuschrecken. Zusätzlich erhalten die Benutzer natürlich per App eine Info darüber, dass der Alarm ausgelöst wurde.

Im Standardmodus startet die Kamera erst dann ihre Aufnahmen, wenn sie Bewegungen oder auch Geräusche registriert. Alternativ dazu stellt der Nutzer über die App eine Aufnahme zu bestimmten Zeiten ein oder nutzt die GPS-Funktion des Handys. In diesem Fall beginnt die Arlo Pro mit der Überwachung, sobald sich der Nutzer von Zuhause entfernt. Die Videoaufnahmen sind mit 720p scharf genug, außerdem arbeitet die Kamera auch im Dunkeln zuverlässig. Wer Wert auf eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung legt, kann alternativ die bereits erhältliche Kamera Arlo Q verwenden. Diese lässt sich mit den Pro-Modellen kombinieren.

© Netgear / Die Arlo Pro ist schlicht im Design und lässt sich relativ unauffällig platzieren.

Ein nettes Komfortfeature ist die Möglichkeit, über die Arlo-App Ton an die Kamera zu senden. An der Haustür oder das Gartentor montiert dient die Überwachungskamera dann auch als moderne Gegensprechanlage, die zudem Dank Online-Anbindung auch unterwegs funktioniert.

Überwachung in der Cloud

Die Basisstation der Arlo Pro speichert ihre Aufnahmen auf Wunsch auf den Cloud-Servern von Netgear. Der Clou: Netgear gewährt Käufern des Systems ohne Zusatzkosten die Möglichkeit, die Aufnahmen der letzten sieben Tage über das Online-Portal abzurufen. Das dürfte in den meisten Fällen genügen, um verdächtige Aktivitäten oder gar einen Einbrecher zu erkennen. Wer länger auf die Überwachungsarchive zugreifen möchte, kann dies gegen eine monatliche Gebühr tun. Für rund neun Euro im Monat speichert Netgear die Aufnahmen der zurückliegenden 30 Tage, für knapp 14 Euro bleiben die Aufnahmen für zwei Monate archiviert. Wer sich nicht auf die Cloudsicherung verlassen möchte, kann unabhängig vom gewählten Tarif eine USB-Festplatte an die Basisstation anschließen und die Aufnahmen lokal speichern. Unabhängig vom Speicherort lassen sich die Aufnahmen jederzeit über die Arlo-App auf dem Smartphone oder über den PC abspielen.

© Netgear / Die Basisstation der Arlo Pro verbindet sich mit dem Router.

Wie es sich für eine smarte Überwachungskamera gehört, funktioniert das auch von unterwegs. Auch ein Live-Bild von Zuhause lässt sich jederzeit abfragen – praktisch, um sich auf Reisen einen Einblick zu verschaffen, ob zuhause alles in Ordnung ist. Zusätzlich schickt die Arlo Pro auf Wunsch eine Push-Benachrichtung ans Smartphone, sobald Sie eine Bewegung entdeckt.

Flexibler dank Akku

In der Vorgängergeneration Arlo HD war es nötig, alle vier bis sechs Monate die integrierten Batterien auszuwechseln. Die Arlo Pro macht das endlich überflüssig. Netgear hat die Kamera mit einem Akku ausgestattet. Dieser kann wahlweise per micro-USB-Kabel direkt in der Kamera oder über eine separat erhältliche Ladestation geladen werden. Durch die Möglichkeit, den Akku schnell zu wechseln, werden Ausfallzeiten in der Überwachung zudem minimiert. Trotz des höheren Einstiegspreises dürfte Arlo Pro damit langfristig die ökonomischere Kameralösung sein.

 

Auch die Outdoor-Fähigkeiten der Arlo haben ein Upgrade erhalten. Die neue Schutzklasse IP65 bestätigt, dass die Kamera nicht nur gegen Witterung und Nässe, sondern auch gegen eindringenden Staub geschützt ist. Wer die Arlo Pro im Garten anbringen will, findet durch die Kombination aus langer Akkulaufzeit, wetterfestem Gehäuse und hoher Reichweite eine sehr gute Lösung. Mit einem Preis von rund 330 Euro für Basisstation und Kamera liegt der Anschaffungspreis der Arlo Pro deutlich über dem der Vorgängergeneration. Der zusätzliche Komfort – vor allem durch die Akkus -, eine bessere Bildqualität und die verbesserte Wetterbeständigkeit rechtfertigen den Aufpreis allerdings unserer Meinung nach. 

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