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Title: Sicherheit
Überspannungsschutz

Blitzschnell bei Gewitter reagieren

Blitze und Gewitter haben in den Sommermonaten ihre Hochsaison. Clevere Helfer können größere Schäden an TV und Co. verhindern.

© vvoe / Fotolia

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In Deutschland verursachen rund 750.000 Blitze jährlich einen Gesamtschaden von knapp 400 Millionen Euro. Tendenz stark steigend, denn es gibt immer mehr wertvolle Elektronik in den Haushalten. Während die Entladung nur Millisekunden dauert, braucht die Regulierung der Schäden oft viele Wochen. Intelligente Haustechnik kann aber vor den Schäden schützen.

Gewitter mit plötzlichen Lichtbögen, die mit rund 20.000 Grad Celsius rund vier Mal heißer als die Oberfläche der Sonne werden, können ein echtes Naturspektakel sein. Doch die Hitze ist kein Problem, denn gefährlich an Blitzen ist die Energie bzw. Spannung und die Stromstärke von bis zu 20.000 Ampere. Bei solcher Energie geht buchstäblich jedes elektronische Bauteil in Rauch auf.  

 

© Brennenstuhl / Brennenstuhl bietet Steckdosenleisten für bis zu 30.000 Ampere an.

Mehrfachsteckdosen bieten keinen echten Schutz

Den Schalter an Mehrfachsteckdosen oder Steckerleisten nur auszustellen, bringt laut Experten keinen echten Schutz. Es fließe dann zwar kein Strom mehr aber die Spannung eines Blitzes überspringt die wenigen Millimeter des Ein-/Aus-Schalters spielend. Wirklicher Schutz der teuren Hauselektronik sei nur gewährleistet, wenn man die Geräte richtig aussteckt und so komplett von der Stromversorgung trennt. Im Alltag ist das aber eine mühselige Angelegenheit, denn wer möchte bei einem aufziehenden Gewitter schon durch die ganze Wohnung rennen und alle Geräte einzeln vom Strom trennen? Effektiver ist es die Hauptsicherung auszustellen, doch davor schrecken viele Verbraucher zurück. Eleganter und einfacher sind spezielle, intelligente Zwischenstecker, die sich im schlimmsten Fall anstelle teurer TVs und Hauselektronik der drohenden Überspannung opfern.

© AVM / Punktet nicht nur mit Überspannungsschutz: Die DECT 210 ist auch fernsteuerbar.

Schaltbare Steckdosen sind bequem und von unterwegs steuerbar

Funksteckdosen wie die von Brennenstuhl oder Hama sind nicht nur im Alltag sehr bequem sondern auch bei Gewittern sehr nützlich. Mit ihrer Hilfe können alle wertvollen Geräte blitzschnell vom Stromkreis getrennt werden. Vernetzte Funksteckdosen wie die DECT 200 und DECT 210 von AVM bieten neben einem Schutz vor Überspannung auch die Möglichkeit einer Fernsteuerung, wenn man nicht zu Hause ist oder die zu schützende Elektronik in der Gartenlaube oder dem Ferienhaus ist. Richtig wichtige Elektronik, wie den PC im Home Office sollte man mit einer professionellen USV (unterbrechungsfreie Strom-Versorgung) schützen. USVs schützen nicht nur vor Überspannung durch Blitze sondern auch im Alltag, wenn man plötzlich eine Bohrmaschine oder einen Staubsauger mit 1.400W anschaltet. Diese fast alltäglichen Spannungs-Spitzen im Stromnetz können durch eine USV ausgeglichen werden. Eine gute USV gibt es bereits ab 90 Euro, also so viel wie ein neues Netzteil Für den PC. Die verloren Daten durch einen plötzlichen Ausfalls sind hingegen unbezahlbar.

© Brennenstuhl / Funksteckdosen mit Überspannungsschutz gibt es von verschiedenen Herstellern.

Telefon und TV-Kabel als Hintertür für Überspannungen

Beim Thema Überspannung wird häufig übersehen, dass neben dem Stromnetz auch das Telefon- und Kabelnetz Opfer einer eine Überspannung werden kann. Und beide Netze die Überspannung sehr viele Kilometer weiter übertragen, als ein Stromnetz, denn im Gegensatz zu Stromnetzen ist ein Überspannungsfilter kontraproduktiv für die Performance der Telefon, DSL bzw. Koaxial-Leitung. Ein Überspannungsfilter in einer Kabel- oder DSL-Leitung würde die Bandbreite über mehr als die Hälfte einschränken, da sie die Frequenzen zu stark filtern und das Signal dämpfen. Daher gehören TVs, Sat-Receiver, Telefone und Router bei Gewitter zu den häufigsten Opfern. Auch die Basisstation von kabellosen DECT-Telefonen „überleben“ eine durch Blitzschlag verursachte Überspannung durchs Telefonkabel in der Regel nicht. In letzter Instanz muss bei Gewitter also auch das TV-Kabel, Telefon und der Router ausgesteckt werden. Danach kann man zwar nicht mehr Fernsehen oder ins Internet und auch nicht mehr Telefonieren, aber man kann sich zumindest entspannt zurücklehnen und das Wetterphänomen genießen.

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