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Deutschland Verkaufsstart

Bühne frei für Nest: Mehr smarte Sicherheit

Ab Mitte Februar sind die ersten Nest Smart Home Produkte in Deutschland erhältlich: Ein Rauchmelder sowie eine Indoor- und eine Outdoor-Kamera.

© Nest

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Als Google im Jahre 2014 erst das innovative Unternehmen Nest der ehemaligen Apple-Größen Matt Rogers und Tony Fadell und kurz darauf den Kamerahersteller Dropcam übernahm, war klar, wohin die Reise gehen wird. In Kürze sind drei Nest Smart Home Geräte auch in Deutschland verfügbar: ein intelligenter Rauchmelder, eine Kamera für innen und eine Kamera für außen.

Alle Produkte sind hochwertig designt und technisch auf dem neuesten Stand. Mit einer App für Android und iOS sollen alle Nest-Geräte sowie Partnerartikel mit „Works with Nest“-Logo intuitiv und einfach bedient werden können, zu den diversen Partnern gehören neben Philips Hue auch Bosch, Siemens und Google Home. Die Installation aller Geräte wird schnell und einfach von der Hand gehen und auch für Anfänger möglich sein. Die Einbindung erfolgt über WLAN. Bieten die Nest Produkte darüber hinaus Features, die wir bisher im Smart Home vermisst haben?

© Nest / Ein Smart Home Rauchmelder mit vielen technischen Finessen.
Der Nest Protect Rauchmelder

Der laute Warnton war gestern: der Nest Rauchmelder informiert neben zwei verschiedenen Tönen per Computerstimme über ein eventuelles Feuer oder eine zu hohe Kohlenmonoxid-Belastung. Im letzteren Fall soll der elektrochemische Sensor erstmals zehn Jahre halten. Als Frühwarnung gibt es ein „Achtung, es ist Rauch in der Küche“ mit melodischerem Ton oder im Ernstfall „Notfall! Es ist Feuer im Wohnzimmer!“ mit Warnton, zusätzlich blinkt der mittige Ring des Rauchmelders farbig. Statt wie bisher mit Besenstiel oder dickem Handtuch, genügt zum Ausschalten ein längerer Klick in der Smartphone-App. Ausnahme: ist der Rauchpegel bereits zu hoch, lässt sich der Alarm nicht ausschalten.

Der Nest Rauchmelder soll mit Hilfe eines Algorithmus und einem Feuchtigkeitssensor als erstes Smart Home Produkt zwischen Dampf, wie er beim Duschen auftritt, und echtem Rauch unterscheiden können. Wer schon einmal in einem Hotel durch übermäßiges Duschen bei offener Badezimmertür einen Feuerwehreinsatz ausgelöst hat, wird das zu schätzen wissen. Im Inneren steckt auch ein Bewegungs- und Lichtsensor, der sich als sanfte Lichtquelle im Dunkeln einschaltet, wenn jemand durch den Raum geht. Der Nest Protect Rauchmelder wird für rund 120 Euro erhältlich sein, das 3er-Set kostet etwa 330 Euro.

© Nest / Die Nest Cam Indoor ist optisch und technisch ansprechend.

Die Nest Cam Indoor und Nest Cam Outdoor

Die Kameras von Nest ist nicht nur optisch schön gestaltet, sie nutzt auch moderne Technik: die Aufzeichnung erfolgt rund um die Uhr in 1080p, inklusive Nachtsichtfunktion. Dank Mikrofon und Lautsprecher sind auch Kommandos möglich, um etwa Einbrecher zu verschrecken oder den Hund zu beruhigen. Möglich wird dies durch einen Stromanschluss statt Batterien. Bemerkt die Kamera eine Bewegung, informiert sie den Nutzer wie andere IP-Cams per App.

Der Live-Stream kann stetig über die App verfolgt werden, zusätzlich werden Fotos aller Aktivitäten der letzten drei Stunden gespeichert. Die Nest Kamera für außen entspricht technisch der Innenkamera, ist jedoch zusätzlich wetterbeständig, um Regen und Schnee zu trotzen. Die Kameras kosten einmalig gut 200 Euro.

© Nest / Auch die Nest Cam Outdoor soll einfach zu installieren sein.

Der optionale Nest Aware-Service

Wer die vollen Funktionen nutzen möchte, muss ein kostenpflichtiges, so genanntes „Nest Aware“-Abo abschließen, Dann erhält man auf Wunsch nur eine Benachrichtigung, wenn die Kamera eine Person erkennt. Zudem kann man Aktivitätszonen festlegen und für 10 oder 30 Tage auf die komplett gespeicherten Daten zugreifen – inklusive Zeitrafferfunktion und Clip-Download bis drei Stunden Länge.

Die stetige Speicherung auf den Nest-Servern wird mit Sicherheit Datenschutz-Fragen aufwerfen. Der Hersteller verspricht aufgrund der Nutzung der DeepMind-Systeme von Google und einem der EU entsprechenden Datenschutzniveau höchste Sicherheit für die verschlüsselten Daten (AES-Verschlüsselung mit 128 Bit, TLS, private RSA-Schlüssel mit 2048 Bit und Perfect Forward Secrecy). Hackerangriffe der Kamera sollen durch neueste Standards und regelmäßige Updates unmöglich gemacht werden.

In Deutschland wird das 10-Tage-Speicher-Abo voraussichtlich 10 Euro im Monat oder 100 Euro im Jahr sowie das 30-Tage-Speicher-Abo 30 Euro pro Monat oder 300 Euro im Jahr kosten. Jeweils voll bezahlt für die erste Kamera und als halbierter Preis für jede weitere Kamera innen oder außen.

Fazit

Auch wenn das Aushängeschild, das viel gelobte Nest Thermostat, erst später im Jahr in Deutschland erhältlich sein wird, kommen mit den drei Erstlingswerken von Nest schon mal technisch und optisch ansprechende Smart Home Gadgets auf den deutschen Markt.

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