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Title: Sicherheit
Sicherheit verbunden mit Intelligenz mit der neuen Canary View.

Canary View im Test – Zuhause alles sicher?

Der Blick von unterwegs in die eigenen vier Wände um zu wissen: Zuhause ist alles sicher! Nichts einfacher als das. Wir durften die Canary View Kamera testen.

©Chris Bertko

©Chris Bertko

Wieder einmal ein langer Tag im Büro und dazu die unruhigen Gedanken: Hat der Hund schon wieder die Wohnung zerlegt? Ist das Kind gut von der Schule nach Hause gekommen? Wie gern würde man jetzt einen Blick in die eigenen vier Wände werfen, um Zuhause alles in Ordnung zu wissen. Oder man denke nur mal an den nächsten Urlaub. 10 Tage nicht daheim, den Alltag hinter sich lassen. Das ist Entspannung pur. Wäre da nicht das ungute Gefühl, ob Zuhause wirklich alles in Ordnung ist.

Genau jene Situationen könnte ab sofort kein Problem mehr sein, verspricht der Kamerahersteller Canary. Wir konnten das Modell „Canary View“ selbst testen.

Was ist Canary View?
Die Canary View ist eine stylische Kamera, welche sich mit dem heimischen WLAN verbindet und es so erlaubt, via Smartphone live in die eigenen vier Wände zu schauen.
Wird während der eigenen Abwesenheit eine Bewegung, oder eine Person erkannt, meldet dies die Kamera unverzüglich per Pushmitteilung und zeichnet die Sequenz auf. So kann man sich das Geschehnis im Nachhinein ansehen.

Anders als der große Bruder, die Canary Pro, integriert die Canary View Kamera keinen Sensor für die Luftqualität und auch keine Innensirene. Sie fokussiert sich mit ihrer 1080p FULL HD Auflösung und dem Weitwinkelobjektiv voll und ganz auf die Raumüberwachung.

© Chris Bertko / Canary View - smarte Sicherheitskamera

Canary View – Unboxing

Die Canary View haben wir in einem schicken, stabilen Karton erhalten, ohne viel Schnick Schnack drum herum – was uns gefallen hat. Wir hatten im Test das schwarze Modell, welches an der Front hochglänzende -und seitlich schwarz matte Elemente hat. Das Design ist schlicht, aber schick und fügt sich so sicher in jeden Wohnraum unauffällig ein. Die Canary View ist alternativ auch in der Farbe Grau erhältlich.

© Chris Bertko / Canary View kommt ohne viel Schnick Schnack

Auf der Rückseite der Canary View findet sich ein Micro USB Port für die Spannungsversorgung. Das passende Netzteil und ein USB Kabel liegen der Box bei.

Positiv fiel die Form des USB Netzteils auf, welches sehr klein und rund gehalten ist und aufgrund dieser Eigenschaft bei Mehrfachsteckdosen, die danebenliegende Steckdose nicht blockiert. Das USB Kabel ist ein Falchbandkabel und hat eine ordentliche Länge von 2 Meter.

© Chris Bertko / Lieferumfang der Canary View

Installation

Denkt man nur mal an die ersten IP-Kameras zurück, bei welchen man noch einen DynDns Account brauchte, feste IP-Adressen vergeben musste und noch so einigen anderen Woodo Zauber anstellen durfte, um auch von unterwegs einen Blick auf diese zu werfen, so sind die heutigen smarten Kameras doch kinderleicht einzurichten.

Nichts anderes also haben wir im Test auch von der Canary View erwartet und wurden nicht enttäuscht. Die Kurzanleitung nimmt einem gut an die Hand bei den ersten Schritten, die da heißen:

  1. Kamera mit Netzteil verbinden
  2. Canary App auf dem Smartphone installieren
  3. Account einrichten

Danach übernimmt ein Wizard in der App die Führung durch die Installation. So aktiviert die Canary View Kamera durch berühren der Kameraoberfläche das Bluetooth und kann darüber für das Setup mit dem Smartphone verbunden werden.

© Chris Bertko / Tipp auf die Oberfläche, aktiviert Setup Modus

Über diesen Weg teilt man der Canary View dann die Zugangsdaten zum heimischen WLAN mit. Passwort des WLAN Netzwerks sollte man daher bereithalten. Eine WPS Funktion konnten wir bei der Installation leider nicht finden, was die WLAN Einrichtung deutlich beschleunigt hätte. Schade. Auch wird ausdrücklich eine 2.4GHz Verbindung gefordert, im Hinblick auf das 5Ghz Band ist das nicht mehr ganz State-of-the-Art.

Im weiteren Verlauf der Installation bittet die Canary View App darum, die Standortbestimmung zuzulassen. Dank dieser Funktion kann die App automatisch die Anwesenheit der Bewohner erkennen und somit die Aufnahmefunktion der Canary View Kamera de/- oder aktivieren.

© Screenshot / Canary App wünscht Zugriff auf Standort

Leben mehrere Personen im Haushalt, können natürlich auch mehrere Benutzer dem Canary Account hinzugefügt werden und die App nutzen. Vorausgesetzt, alle Bewohner haben ein Smartphone. Lebt die Oma mit im Haushalt oder Kinder, die noch kein Smartphone haben, geht die automatische Anwesenheitserkennung nicht. Dann muss man die Modis Anwesend, Abwesend oder Nacht Modus, manuell in der App setzten. Gleiches gilt, wenn man Bedenken bei der Standortfreigabe hat.

Für den „Nacht Modus“ können indes Zeitpläne hinterlegt werden. So schaltet die Canary Kamera zum Beispiel jeden Abend um 22 Uhr automatisch in den Nacht Modus und würde bei Bewegungserkennung die Aufzeichnung beginnen. Inklusive Pushmitteilung an die Bewohner.

© Screenshot / Canary View hat Person während Abwesenheit erkannt

Zum Setzen des An- und Abwesendmodus wäre Zusatzhardware, wie beispielsweise „iBeacons“ oder ein PinPad wünschenswert, mit welchem der Status entsprchend gesetzt werden könnte. Dies bietet der Hersteller jedoch (noch) nicht an.
Auch eine Verknüpfung zu anderen Smart Home Systemen oder Onlinediensten, würde durchaus Sinn machen, wie beispielsweise zur IFTTT-Plattform. Wie wäre es, wenn die Kamera automatisch auf Abwesend schaltet, sobald das Smartlock verriegelt wird?

Oder eben die Videoaufzeichung deaktiviert, sobald das Smartlock aufgesperrt wird? Wir sind gespannt, was da in Zukunft von Canary noch kommt.

Natürlich können dem Canary Account nicht nur mehrere Benutzer, sondern auch mehrere Canary Kameras hinzugefügt werden, wenn man neben dem Flur noch mehrere Räume einsehen möchte. Apropos Account: Zum Abschluss der Installationsroutine führt ein Wizard noch einmal durch die gesamte App und erklärt jeden Menüpunkt. Danach gibt es noch ein Angebot für ein Abo, mit welchem dann erst alle Funktionen der Canary View freigeschaltet werden.

© Screenshot / Abo ist Optional, schaltet aber auch Hardwarefunktionen frei

So kann man im kostenlosen Basic Plan nur die Videos der letzten 24h ansehen und diese auch nur in 30 Sekunden Länge. Mit dem Premium Service stehen die Videos 30 Tage und in voller Länge zur Verfügung.

Gespeichert werden die Videos in der Cloud. Auch der Videodownload, die Funktion „Live-Video rund um die Uhr“ und die 2 Wege Audiofunktion werden erst mit dem Serviceplan freigeschaltet.

Canary View vs. Netatmo welcome

Der Markt der smarten Kameras wächst rasant und so ist die Canary View natürlich nicht allein auf weiter Flur. Da lohnt sich ein Vergleich mit ähnlichen Modellen, wie zum Beispiel der smarten Innenkamera netatmo welcome.

© Chris Bertko / Canary View vs. netatmo welcome

Preislich liegen die beiden Geräte (ausgehend von der unverbindlichen Preisempfehlung der Hersteller) ein ganzes Stück auseinander.

Während die netatmo welcome mit 199 Euro zu Buche schlägt, kostet die Canary satte 100 Euro weniger, nämlich nur 99 Euro. Entscheidet man sich für ein Jahr Premiumservice, gibt es die Canary View Kamera sogar gratis dazu. Für das Abo selbst werden dann 8,25 Euro monatlich fällig, sprich einer jährlichen Gebühr von 99 Euro.

In punkto Datenspeicherung wird klar, weshalb die Gebühr bei Canary fällig wird, denn diese speichert die Videoaufzeichnungen auf den Servern des Herstellers (lies: Cloud). Die netatmo dagegen speichert die Aufzeichnungen lokal auf einer Micro-SD Karte in der Kamera. Schaut man sich das Video von unterwegs aus über die netatmo App an, so wird dieses zwar über die Server von netatmo gestreamt, aber eben von der Kamera abgerufen.  

Welche Variante von beiden man besser findet, das muss jeder für sich entscheiden, denn beides hat Vor- und Nachteile.

So ist es sicher beruhigender, wenn man weiß das Videos daheim auf dem Gerät liegen, anstatt auf einem Server in der Wolke. Doch ist die Qualität und die Ladegeschwindigkeit dann stark abhängig von der Internetleitung daheim. Nicht zu vergessen, dass ein potentieller, ungebetener Gast die Kamera samt Aufnahmen einfach mitnehmen könnte.

Da gilt es, die Kamera gut zu verstecken. Was uns zum Vergleich der Größe beider Kameras bringt. Beide Modelle sind ähnlich groß, wobei die netatmo Kamera etwas schlanker ausfällt. Beide benötigen nur einen Micro USB Port zur Spannungsversorgung und verbinden sich per WLAN. Was der Suche nach einem passenden Aufstellort in der Wohnung zu Gute kommt.  

© Chris Bertko / Kameras im Größenvergleich

Auch die netatmo Kamera kann via App in den „Zuhause“ und „Unterwegs Modus“ geschaltet werden. Auf die Standortbestimmung verzichtet netatmo aber. Dank ihrer künstlichen Intelligenz kann die netatmo Kamera Gesichter erkennen. Auf Basis dessen kann man definieren, ob und bei welchen Personen ein Video aufgezeichnet werden soll. Ein Plus in Puncto Privatsphäre.

Fazit

Die Canary View Kamera sollten sich all jene genauer ansehen, die öfter mal das mulmige Gefühl plagt, ob denn Zuhause wirklich alles in Ordnung ist.

Die Kamera erlaubt einen Live-Blick in die eigenen vier Wände und informiert sofort, wenn etwas Auffälliges erkannt wurde. Der Anwesenheits- und Abwesenheitsmodus klappte dank Standortbestimmung in unserem Test sehr zuverlässig.

Preislich hat sie mit 99 Euro im Markt gerade die Nase vorn, daher lohnt sich auch für all jene ein Blick auf die Canary View, die kein Freund von Abos sind, denn die Kamera kann auch mit der kostenlosen Basis Mitgliedschaft betrieben werden.

Hier sind zwar nicht alle Funktionen vorhanden, aber unserer Meinung nach ausreichend.

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