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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Smarte Sicherheitskameras

Das leisten Überwachungskameras wirklich

Einbrecher abschrecken, Kinder in Sicherheit wissen oder trotz Abwesenheit nach dem Rechten sehen – mit der richtigen Kamera kein Problem.

Netatmo Welcome Sicherheitskamera Smart Home

©Netatmo

Es gibt verschiedene Gründe, warum sich Menschen eine Sicherheitskamera zu Hause installieren: Zu den wichtigsten gehören wohl der Schutz vor Einbrechern und die Sorge um die Familie. Einige moderne Geräte sind heute schon zu Erstaunlichem in der Lage. Andere sind dafür übersichtlich, was die Funktionen anbelangt und entsprechend preisgünstig. Für jeden Anwender dürfte also das passende Gerät im Laden erhältlich sein. 

Netatmo Welcome: Gesichtserkennung inbegriffen

Auf der Smart-Watch erscheint eine Nachricht: „Kind gesehen“. Erleichterung bei der Mutter im Büro. Die Nachricht hat nicht irgendjemand verschickt, sondern die smarte Kamera von Netatmo. Nun weiß Mama, dass ihr Schatz nach der Schule sicher zu Hause angekommen ist. Woher die Kamera weiß, dass sie das Kind gefilmt hat? Ganz einfach: Sie verfügt über ein Gesichtserkennungsprogramm. Bis zu 16 verschiedene Personen können mit der Welcome von Netatmo erfasst werden.

©Netatmo / Lily zu Hause - Dank Gesichtserkennung meldet die Netatmo Welcome alle Personen, welche von der Sicherheitskamera aufgenommen werden. 

Bei der Welcome handelt es sich um eine Indoor-Kamera, also ein Überwachungssystem für den Innenraum. Entsprechend gut positioniert, idealerweise im Eingangsbereich der Wohnung, erfasst das Gerät die eintretenden Personen und schickt entsprechende Nachrichten per App an den Nutzer, sofern dies erwünscht ist. So weiß dieser stets, wer sich gerade in seinem Haus aufhält. Sollte eine nicht gespeicherte Person anwesend sein, meldet Welcome auch das. Gleichzeitig bietet sie dem Anwender die Möglichkeit, sich live in die Wohnung zu schalten, um so nach dem Rechten zu sehen. Hat der Sohn nur einen Spielkameraden mitgebracht, ist ja alles in Ordnung.

Ist ein Einbrecher im Haus, kann der Bewohner sofort die Polizei verständigen. Auch für den schlimmsten Fall der Fälle, den Einbruch, hat Welcome etwas im Repertoire: Aufnahmen, die zeitlich zurückliegen, lassen sich ebenfalls auswerten und so mit ein wenig Glück unbefugte Eindringlinge identifizieren und dingfest machen. Die Aufzeichnungen werden auf einer Speicherkarte im Gerät abgelegt. Wenn der Einbrecher schlau ist, nimmt er natürlich die Kamera samt Speicherkarte mit. Aber immerhin ist dann noch ein Schnappschuss von ihm in der Cloud gesichert. Die Kamera lädt nämlich von jedem Ereignis ein Foto kostenlos in die Cloud, wo es von verschiedenen Endgeräten aus abgerufen werden kann.

©Netatmo / Schon bald kann Papa das Haus mit Tags zusätzlich sichern.Praktisch ist auch, dass die Cam auf Geräusche reagieren und dies dem Nutzer per App mitteilen kann. Rauchmelder- oder Alarmanlagensignale, sollten diese Geräte selbst noch nicht smart sein, finden damit einen direkten Weg zum Bewohner des Hauses, wo auch immer dieser sich gerade befindet. In Kürze wird die Netatmo Welcome aber auch selbst als Alarmanlage nutzbar sein. Dafür kommen bald die sogenannten Tags auf den Markt: wasserfeste Sensoren, die man an Tür, Fenster oder Gartentor anbringen kann. Sie reagieren auf Erschütterung. Bei dem Versuch, die Tür aufzubrechen, sendet Welcome sofort eine Nachricht ans Smartphone des Besitzers, um ihn zu warnen.

Die Welcome funktioniert auf iOS und Android und verfügt über einen Sichtbereich von 130 Grad. Die Kamera zeichnet nur dann Videos auf, wenn sich etwas vor der Linse bewegt – auch nachts. Dafür gibt es nämlich eine Infrarot-LED, die dafür sorgt, dass die Bilder auch in der Dunkelheit scharf sind. Unnötiger Leerlauf wird dadurch vermieden. Wer mehrere Welcomes gleichzeitig betreiben möchte, kann dies über die App tun. Eine Begrenzung für deren Anzahl gibt es nicht. Wer sich eine Welcome zulegen möchte, muss mit einem Preis von rund 190 Euro rechnen.

Arlo-WLAN-Kameras: wetterfest und komfortabel

Im Gegensatz zur Welcome zeichnet die Arlo-Kamera von Netgear nicht in Full-HD, sondern bis maximal 720x1024 Pixel auf, also in normaler HD-Qualität. Sie ist auch nicht mit einem Mikrofon ausgestattet. Dafür ist die Arlo (Netgear VMC3030) wetterfest und somit sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet. Praktisch ist es da, dass die Arlo mit Akku läuft und über WLAN mit dem Internet verbunden ist, also komplett kabellos funktioniert. Kabelsalat vor der Haustür ist damit hinfällig.

© Harald Karcher / Das Starter-Set besteht aus der Basis-Station, zwei Arlo-Kameras und vier magnetischen Haltern.

Die Installation kann, muss aber nicht mittels Schrauben erfolgen. Die Kameras sind nämlich magnetisch und lassen sich deshalb kinderleicht an Metallflächen wie etwa Kühlschränken, Treppengeländern, Hoflichtern, Gartenzäunen und anderen Gegenständen anbringen. Im Außenbereich ist es deshalb ratsam, darauf zu achten, dass sie nicht für jedermann erreichbar sind, der Interesse daran haben könnte, das Gerät zu klauen. Selbst falls dies einmal passieren sollte, kann sich der Dieb nicht ganz sicher sein, dass er anonym bleibt, weil die Arlo ihre Aufzeichnungen über WLAN an die Arlo-Basis-Station sendet und von dort aus in die Cloud. Somit sind die Überwachungsvideos über verschiedene Endgeräte abrufbar. 

Sobald ein Smartphone, Tablet oder PC via App mit der Arlo verbunden ist, können darauf die aufgenommenen Bilder angesehen werden. Wie bei der Welcome ist hier auch ein Livestreaming möglich. Das heißt, falls die Kamera dank ihres eingebauten Bewegungssensors eine Bewegung bemerkt, beginnt die Aufzeichnung. Je nach Programmierung löst sie dann einen entsprechenden Alarm aus, so dass der Anwender das Geschehen vor der Kamera direkt und live mitverfolgen kann. 

Mit einer Arlo-Basisstation kann man fünf Kameras gleichzeitig betreiben. Benötigt das Anwesen mehr Überwachung, ist eine zweite Basisstation notwendig. Bei mehr als zehn Kameras muss eine dritte Basisstation aktiviert werden. Insgesamt ist das System auf maximal 15 Kameras ausgerichtet. Die Arlo gibt es für etwa 140 Euro. 

Samsung SDC-7310BC: PC-gesteuert, dafür preisgünstig

Die Samsung SDC-7310BC Video Outdoor Dome ist ebenfalls eine IP-Kamera. Im Gegensatz zur Arlo und zur Welcome lässt sie sich allerdings nicht via App über mobile Geräte steuern, sondern ausschließlich über den PC. Mit ihren geringen Ausmaßen von 22 x 16,2 x 12 cm ist sie an vielen Stellen sowohl im Haus als auch im Außenbereich gut anbringbar. Vorteilhaft ist die Möglichkeit, die Kamera mit weiteren Kameras dieses Typs zu kombinieren, um somit den Überwachungsbereich zu vergrößern. Mit einem Preis von rund 50 Euro passt die Samsung Video Outdoor Dome auch in nicht so umfangreiche Budgets.

©Samsung / Samsung SDC-7310BC: Erfüllt den Zweck. 

Nicht nur tagsüber liefert die Kamera scharfe Bilder in einer Auflösung von 976 x 494 Pixel, auch nachts filmt sie dank LEDs Bewegungen in einer Entfernung bis zu 25 Metern. Der Sichtwinkel beträgt dabei 120,8 Grad. Im Winter könnten Temperaturen unter -10 Grad dem Gerät zu schaffen machen. Im Sommer sollten Werte von +50 Grad nicht überschritten werden, damit die Kamera betriebsbereit bleibt. Was gerade für den Einsatz im Außenbereich etwas störend sein könnte, ist die Tatsache, dass die Kamera nur mit Kabeln funktioniert – die wollen erst einmal verlegt sein.

Laut Testberichten von Nutzern aus dem Internet soll sich die Inbetriebnahme, wofür das Gerät über ein Videokabel mit dem PC verbunden werden muss, relativ einfach gestalten. Wer also sein Zuhause für wenig Geld, aber mit einer durchaus vorzeigbaren Kamera immer im Blick haben will, sollte durchaus einmal einen Blick auf die Samsung SDC-7310BC werfen. Schicke Benachrichtigungen auf dem mobilen Endgerät gibt es hierbei jedoch nicht.

Fazit

Die Videoüberwachung seiner eigenen vier Wände gestaltet sich dank IP-Kameras mittlerweile recht vielseitig und individuell. Je nachdem welche Bedürfnisse der Bewohner hat, findet sich mit Sicherheit ein passendes Modell für ihn auf dem Markt. Je nach Preisklasse sind die Kameras mit Gesichtserkennung, Bewegungssensoren, Akkus und Wasserschutz ausgestattet. Wer es nicht so aufwendig möchte, sondern ein preisgünstigeres Modell bevorzugt, wird ebenfalls leicht fündig.

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