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Überwachung leicht gemacht?

Das Medion Smart-Home-Set Sicherheit und Überwachung

Der deutsche Hersteller Medion bietet in Kürze verschiedene Smart-Home-Sets an. Wir werfen einen Blick auf das Set Sicherheit.

© Medion

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Unter dem Motto „Sei smart wie dein Zuhause“ startet nun auch der deutsche Hersteller Medion in das Smart-Home-Zeitalter. Ab Ende 2016 sollen fünf Sets sowie alle einzelnen Komponenten online und bei ausgewählten Händlern zu kaufen sein. Im Smart-Home-Set Sicherheit stecken eine IP-HD-Kamera, ein Rauchmelder, die Zentraleinheit sowie Tür- und Fensterkontakte, Bewegungsmelder und Erschütterungssensoren. Der Hersteller möchte hier wie in allen anderen Sets vor allem Smart-Home-Startern aufeinander abgestimmte Komponenten zum sofortigen Loslegen anbieten. Alle Geräte werden sich auch einzeln nachkaufen lassen, um zusätzliche Räume auszustatten.

Als zentrale Steuereinheit kommt die sogenannte Medion Smart-Home-Zentrale zum Einsatz, die jedem der Sets beiliegen soll. Sie empfängt und koordiniert die einzelnen, angeschlossenen Komponenten, wertet Ereignisse aus und reagiert entsprechend gemäß der vorgenommenen Standard-Einstellung: per Zeitschaltung, über die App oder anhand eines individuell festgelegten Verhaltensmusters (Wenn-Dann-Steuerung). Jede Zentrale kann 16 Geräte verwalten. Um größere Smart Homes auszustatten oder ein schwaches WLAN-Signal auszugleichen, können mehrere Zentralen parallel eingebunden werden. Die Steuerung erfolgt mit 128-Bit-Verschlüsselung über das Smartphone oder Tablet per iOS- oder Android-App.

© Medion / Im Smart Home Set Sicherheit sind alle Komponenten aufeinander abgestimmt.

Die Medion Smart Home Überwachungskamera im Detail

Die IP-Kamera löst in HD mit 1280 x 720 Pixeln auf, das ist sicherlich der Tatsache geschuldet, dass der Stream auch online aufs Smartphone übertragen wird und die Datenraten dementsprechend schlank gehalten werden sollen. Die auf den ersten Blick geringe Auflösung reicht jedoch zur Kontrolle bei einem eventuellen Alarm völlig aus. Zusätzlich integrierte Infrarot-LEDs und ein elektro-mechanischer Infrarot-Filter sollen laut Hersteller auch bei völliger Dunkelheit genug Details im Raum erkennen lassen.

Die einzelnen Module zur Überwachung arbeiten eng zusammen. Beispiel: Der Bewegungsmelder registriert eine Bewegung im leeren Raum, der Sensor am Fenster bemerkt eine Erschütterung oder der Tür- und Fensterkontakt registriert eine Öffnung. Diese Daten werden per Bluetooth 4.0 (LE) unmittelbar an die Zentrale geschickt und dort verarbeitet. Nun wird sofort eine Nachricht an die App geschickt und wahlweise unmittelbar ein abschreckender Alarm ausgelöst oder die Aufzeichnung der IP-Cam gestartet. Im letzteren Fall kann der Nutzer die Videoaufzeichnung der Kamera über die App von überall aus in Echtzeit verfolgen und manuell Alarm auslösen oder beruhigt feststellen, dass einfach nur die Kinder früher nach Hause gekommen sind. Bei Zukauf einer LED-Leuchte, die dem Sicherheit Set nicht beiliegt, kann auch noch die Beleuchtung angehen und einen Einbrecher verschrecken. Prinzipiell also alles wie bei Smart Homes gewohnt.

Die Vorteile einer Medion Smart Home Überwachung

innogy SmartHome, Telekom Magenta Smart Home und einige mehr. Es tummeln sich bereits diverse Anbieter auf dem Smart Home Markt und viele davon bieten ebenfalls Komplett-Pakete an. Medion zieht also relativ spät in dieses Technik-Segment ein. Das hat allerdings den Vorteil, dass viele Techniken mittlerweile ausgereift sind und gleich mehrere Standards bereit stehen. Medion verbindet die Komponenten jedoch nicht wie viele andere über Z-Wave oder ZigBee, sondern per Bluetooth 4.0 LE. Das ist zwar besonders stromsparend, beschränkt aber auch die von anderen Herstellern verfügbaren Geräte. Wer sich für Medion entscheidet, wird aber vermutlich eh dabei bleiben und keine Experimente wagen.

© Medion / Erschütterungssensoren sichern die Fensterscheibe.

Ein weiterer Vorteil sind die schlanken Kosten der Sets, die zudem nur einmalig anzufallen scheinen. Im Gegensatz zu anderen Herstellern, die sich sogenannte Premium-Funktionen des Smart Homes gern wie bei einem Handyvertrag mit einer jährlichen Pauschale bezahlen lassen, hat Medion hier bisher keine Pläne. „Einmal zahlen, alles nutzen“ scheint die Devise. Weiterer Pluspunkt für Medion: der Hersteller will darauf achten, dass sich alle Komponenten einfach montieren und auch wieder entfernen lassen. Ohne Bohrlöcher, ohne Spezialwerkzeug oder sonstiges. Dazu kommt: Fast alle Bausteine werden per Batterie betrieben, damit keine Verkabelung oder Anbringung in Nähe einer Steckdose notwendig ist.

Fazit

Auch wenn die Sets keine Innovationen bieten: Hier bekommt der Kunde alle Geräte aufeinander abgestimmt und kann direkt loslegen. Die Zielgruppe scheint eindeutig: Menschen, die mit einem Smart Home beginnen möchten und dabei auf den Geldbeutel sowie eine einfache Installation und Anwendung achten. Großes Potenzial ist da.

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