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Title: Sicherheit
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Die besten smarten Schlösser 2020

Welche Vorteile haben smarte Schlösser? Welche Modelle sind im Jahr 2020 besonders empfehlenswert? Unser Artikel klärt auf!

© Nuki

Wenn das Handy zum Schlüssel wird, dann ist die Rede von Smartlocks. Doch wer braucht schon ein smartes Türschloss? Bevor man das Smartphone aus der Tasche gekramt hat, wurde bislang schon längst der Schlüssel gezückt. Doch, stimmt das? Muss ein smartes Schloss immer mit dem Smartphone bedient werden?

Der Vorteil smarter Schlösser liegt in anderen Bereichen. Denkt man nur mal daran was passiert, wenn ein Familienmitglied einen Schlüssel verliert. Eigentlich müsste man nun den Zylinder tauschen. Dank Smartlock gehört der Verlust von physischen Schlüsseln der Vergangenheit an. Wer kein Smartphone hat, nimmt dazu eine passende Fernbedienung, ein sogenanntes „Keyfob“. Beim Verlust eines Keyfobs muss es lediglich aus dem System gelöscht werden, um die Sicherheit wiederherzustellen.

© Danalock / Die Schlüssel können zuhause bleiben, dank Smartlock

Oder stelle wir uns vor, wir müssten der Reinigungskraft oder dem Pflegepersonal keinen Schlüssel mehr aushändigen, da sie per Fernbedienung oder Pin-Code in die Wohnung kämen. 

Kann man mal nicht zur Tür gehen, öffnet man diese dank Smartlock einfach per App. Das muss nicht unbedingt aus Bequemlichkeit sein, sondern könnte auch mal im Notfall nötig werden. Beispielsweise nach einem schweren Sturz. Apropos Notfall: Einige Smartlocks lassen sich schon mit dem Smart Home-System vernetzten und können beim Auslösen der Rauchmelder die Haustür als Fluchtweg öffnen.

Schauen wir uns die drei populärsten Smartlocks mal genauer an:

1. Nuki

Das österreichische Startup erfreut sich aufgrund der simplen Montage immer größerer Beliebtheit. Eine der wenigen Voraussetzungen für die Nutzung ist, dass das vorhandene Schloss auch dann von Außen per Schlüssel geöffnet werden kann, wenn innen ein Schlüssel bereits im Schloss steckt. Das Nuki-Smartlock wird nämlich einfach auf den im Schloß steckenden Schlüssel aufgesetzt und dreht diesen. Somit entfällt der Tausch des Zylinders.

Das Nuki Smartlock wird auf den Zylinder aufgespannt, wenn dieser mindestens drei Millimeter aus der Tür herausragen. Ist das nicht möglich, kann man die zweite beiliegende Montageplatte nutzen, die auf der Rückseite eine Klebefolie aufweist.  

© Chris Bbertko / Die Montageplatte wird einfach aufgespannt

Die Einrichtung erfolgt per Bluetooth via App. Darin teilt man der Software mit, ob die Tür von außen per Klinke oder per Knauf geöffnet werden kann und lässt das Schloss in einer ersten Kalibrierung einmal komplett öffnen und schließen. Angetrieben wird das Smartlock mit AA-Batterien. Sollen mehrere Familienmitglieder Zugriff auf das Türschloss erhalten, lassen sie sich via App einladen und so auch Berechtigungen vergeben.

Will man auch von unterwegs den Status des Smartlock prüfen oder gar die Tür ent- oder verriegeln, bedarf es noch der Nuki Bridge. Dabei handelt es sich um das Verbindungsglied zwischen dem heimischen Router und dem Smartlock. Über diese Bridge kann das Nuki auch in verschiedene Smart Home-Systeme integriert werden, beispielsweise in das modulare Smart Home-Gateway „homee“.

© Chris Bertko / Nuki Smartlock aufsetzen - fertig

Wer einmal Geschmack an den Vorteilen eines Smartlocks gefunden hat, beispielsweise der Auto-Unlock-Funktion, die die Tür automatisch aufsperrt, sobald man nach Hause kommt, kann seine Tür noch mit weiterem Zubehör von Nuki aufrüsten, etwa dem dem NUKI Pad. Dabei handelt es sich um ein Nummernpad, das im Außenbereich angebracht wird. Durch Code-Eingabe lässt sich die Haustür ganz ohne Smartphone aufsperren.Die einzelnen Codes lassen sich sogar zeitlich begrenzen.

Außerdem gibt es noch eine Fernbedienung aus dem Hause Nuki – das NukiFob sowie den Nuki Opener, der für Bewohner eines Mehrfamilienhauses interessant sein dürfte. An die Gegensprechanlage in der eigenen Wohnung montiert, lässt sich damit auch der Türsummer an der Haustür via Smartphone bedienen.

2. Danalock
Das Danalock Türschloss V3 ist nicht nur kleiner als seine Vorgängerversionen, sondern auch viel kleiner als das Nuki Smartlock. In puncto Design hat es deutlich die Nase vorn. Die Montage ist allerdings nicht ganz so einfach, denn für das Danalock muss der Zylinder getauscht werden.

© Chris Bertko / Danalock vs. Nuki Smartlock
Dafür gibt es einen separat erhältlichen Zylinder, der nicht im Standard-Lieferumfang enthalten ist. Das liegt daran, dass viele Türen ganz unterschiedliche Zylinderlängen benötigen. Wer sich unsicher ist, wie man es korrekt ausmisst, der kann auf den Universalzylinder von Danalock zurückgreifen, der modular zusammengebaut werden kann.

Achtung: Das erfordert aufgrund der kleinen Schrauben viel Geduld und Fingerspitzengefühl.

© Chris Bertko / modularer Zylinder ist Längenverstellbar

Ist der Zylinder erstmal getauscht, wird auch das Danalock Smartlock aufgesetzt, das dann den herausstehenden Bolzen des Spezialzylinders dreht. Auch bei Danalock passiert das per Batteriebetrieb, allerdings werden vier CR123-Batterien benötigt.

Das Danalock V3 dreht dabei den Zylinder nicht nur schneller und leiser als seine Vorgänger, sondern ist auch dem Nuki voraus, da es ist deutlich leiser ist als die Kunkurrenz. Noch mehr Informationen zum Einbau des Danalock V3 findet ihr in unserem Test

© Danalock / Via App können virtuelle Schlüssel geteilt werden

Das Danalock-Türschloss kann immer mindestens per Bluetooth verbunden werden. Darüber verbindet es sich auch mit der Danalock-Smartphone-App und kann darüber eingerichtet werden. Über die App lassen sich auch andere Benutzer einladen. Hier können zeitlich begrenzte Berechtigungen erteilt werden, was beim Zubehör „Danapad“ aber nicht möglich ist. Dessen Pin-Codes können nicht temporär vergeben werden.

Freunde des vernetzten Zuhauses können zusätzlich zwischen Modellen mit Bluetooth & Z-Wave sowie Bluetooth & Zigbee wählen. Dadurch lässt sich das Schloss auch in Smart Home-Zentralen integrieren, wie zum Beispiel in das Fibaro Home Center 2oder das Home Center 3.
 
Das bringt natürlich die vielen Vorteile der Vernetzung. So kann das smarte Zuhause beispielsweise alle Standby-Geräte abschalten, die Heizung herunterregeln und das Alarmsystem auf „scharf“ schalten, sobald das Danalock abgeschlossen wird.

© Chris Bertko / Ganz ohne Smartphone gehts per Danapad und Pin-Code

Wer ein Echo Plus daheim hat, der sollte sich die ZigBee-Variante ansehen, denn auf diese Weise lässt sich das Türschloss direkt mit der Amazon-Sprachassistenz Alexa verbinden. 

3. Abus

Das smarte Türschloss von Abus wird, ähnlich wie das Nuki, einfach von innen auf den eingesteckten Schlüssel auf die Tür gesetzt. Auch hier kann die Montageplatte wahlweise geklebt oder geschraubt werden.

Das Abus Smartlock wird per Z-Wave Funk wahlweise mit der Abus eigenen Zentrale oder mit einem anderen Z-Wave kompatiblen Gateway verbunden, etwa dem Fibaro Home Center 2 bzw. 3 oder der Smart Friends Box.

© Abus / Das Hometec Pro wird auf den vorhandenen Zylinder montiert

Das Abus HomeTec Pro besitzt auf der Oberseite Touch-Tasten, über die es lokal bedient wird um es zu verriegeln oder zu entsperren. Sollten die AA-Batterien mal erschöpft sein, kann auch beim Abus von innen über das Drehrad per Hand aufgesperrt werden.

Auch Abus bietet optional eine Fernbedienung oder ein Keypad zum Öffnen der Tür an. Dank seiner Konnektivität via Z-Wave können aber auch Fernbedienungen anderer Z-Wave Hersteller zum Öffnen der Tür angelernt oder die App des Z-Wave Gateway genutzt werden.

© Abus / Touchtasten für Lokale Bedienung

Fazit

Der Markt an smarten Türschlössern wächst auch hierzulande immer weiter. In unserem Beitrag haben wir natürlich nicht alle nennen können. Eins ist aber klar: Smartlock bedeutet nicht zwingend, dass es immer via Smartphone geöffnet werden muss.

Die vernetzen Modelle haben hier die Nase vorn.

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