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Title: Sicherheit
FRITZ!OS Update 6.80/6.81

Fritz!Box: Update mit vielen Verbesserungen

Hersteller AVM bringt für die aktuellen Fritz!Box-Modelle mit dem Update 6.80 neue Funktionen und Optimierungen. Wir sehen uns die wichtigsten an.

© AVM

© AVM

Das aktuelle Update 6.80 bzw. 6.81 für die Fritz!Box bringt laut Hersteller AVM gut 80 Neuerungen und Verbesserungen mit sich. Wir werfen einen Blick auf die Highlights und sagen, ob und wie man das Update erhält.

Wer bekommt das FRITZ!OS 6.80/6.81?

Benutzer der Fritz!Box-Modelle 7490, 7390, 7360, 6490 und 3490 sollten das Update mittlerweile über die automatische Update-Funktion erhalten haben, die Modelle 7430, 7412, 7362 SL, 7272, 6840, 6820, 4040 und 4020 sollen in Kürze folgen. Besitzer der Modelle 7580 und 7560 nutzen bereits 6.81. Wer sich unsicher ist, ob er die neueste Version bereits nutzt, kann auf die Benutzeroberfläche sehen: In das Adressfeld des Browsers einfach „http://fritz.box“ eingeben und anmelden.

Jetzt sollte direkt auf der Übersicht oben rechts „FRITZ!OS: 06.80“ erscheinen. Ist dies noch nicht der Fall, einfach links erst auf „System“ und dann auf „Update“ klicken (siehe Screenshot) und hier den Button „Neues FRITZ!OS suchen“ klicken. Alles andere erfolgt automatisch. Wird auch jetzt noch keine neue Version gefunden, hilft nur warten, denn das Update wird laut Hersteller „nach und nach“ ausgeliefert.

© Screenshot Marc Zander / Um das Update zu installieren, geht man unter „fritz.box“ auf System/Update. 

FRITZ!OS 6.80 nutzt 2,4- und 5-GHz-Funknetze automatisch

Der überwiegende Teil der Bevölkerung nutzt immer noch 2,4 GHz beim WLAN. Die Folge: das Frequenzband ist auf allen Kanälen in der Nachbarschaft mehrfach belegt und damit langsamer. Dabei beherrschen die neuen Geräte wie Smartphones und Tablets seit längerem auch das 5-GHz-Band. Unter Version 6.80 wählen viele Fritz!Box-Modelle dank Band-Steering-Funktion ab sofort automatisch für jedes Endgerät aus, welches Netz gerade schneller und weniger störungsanfällig ist. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass beide Netze auf der Benutzeroberfläche aktiviert sind und die Fritz!Box Dual Band WLAN AC+N beherrscht.

Neuerungen für das Smart Home

Das Update 6.50 brachte Smart Home auf die Fritz!Box. Was können wir in dem Bereich von Version 6.80 erwarten? Nutzer von Version 6.80 können sich bei Betrieb einer FRITZ!DECT 200 den Temperaturverlauf der letzten 24 Stunden anzeigen lassen. Zusätzlich wird bei der DECT 200 und 210 auch ein akustischer Sensor aktiviert, der angeschlossene Geräte zum Beispiel durch Klatschen oder Klopfen ein- und ausschalten kann. Und für die FRITZ!DECT 300 können ab sofort mehrere Heizkörperthermostate in einer Gruppe zusammengefasst werden und mit einem Klick gemeinsam geregelt werden.

© AVM / Smart Home Nutzer können sich für die FRITZ!DECT 200 die Temperatur der letzten 24 Stunden anzeigen lassen. 

Für die Gäste nur das Beste

Der Fritz!Box-Gastzugang lässt sich jetzt – wie schon seit FRITZ!OS 6.60 für die Modelle 7490 und 6490 Cable – mit einer Willkommensseite versehen, ideal für Cafés, Pensionen und Geschäfte, die für Gäste kostenloses WLAN bereithalten und diese über Nutzungshinweise informieren möchten. Zusätzlich lässt sich jetzt festlegen, wie viel Bandbreite der FRITZ!Hotspot erhält, damit man selbst ungehindert surfen kann. Im Online-Monitor werden dafür die Up- und Downloadraten des Gastzugangs angezeigt.

Auch im Bereich Sicherheit wird die Fritz!Box optimiert

Endlich hält auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei der Fritz!Box Einzug. Alle neuen IP-Telefone, Rufumleitungen und Sicherungsdateien müssen ab FRITZ!OS 6.80 zusätzlich direkt an der Fritz!Box bestätigt werden. Neu zu vergebende Passwörter für IP-Telefone oder IP-Sprechanlagen müssen jetzt mindestens achtstellig sein. Zusätzlich bringt das Update den Router auf den aktuellen Stand der Sicherheitstechnik.

© AVM / Nach dem Update wechselt die Fritz!Box im WLAN je nach Auslastung zwischen 2,4 und 5 GHz. 

Weitere Merkmale der neuen Fritz!Box OS-Version 6.80/6.81

Besitzer eines Fritz!Fon erhalten mit dem Update einen neuen Startbildschirm, zum Beispiel eine analoge Uhrenanzeige und einen Nachtmodus mit gedimmtem Display. Kunden eines Telekom-Anschlusses dürfen sich über eine automatische Installation ihres IP-Anschlusses und die Unterstützung des Tarifs „Zuhause Start“ freuen. Wer im Browser oder als App MyFRITZ nutzt, erhält ein responsives Design und Echtzeit-Benachrichtigungen über Anrufe. Gleichzeitig wurde die Umwandlung der Webadresse in die IP-Adresse optimiert, um für schnellere Verbindungen sorgen zu können. Benutzer eines DECT-Telefons nach dem CAT-iq 2.0-Standard können nach dem Update etwa auf die Telefonbücher der Fritz!Box zugreifen, Dreierkonferenzen abhalten, makeln und eine Anrufliste nutzen.

Fazit

Die meisten Neuerungen sind für den Nutzer auf Anhieb nicht sichtbar oder bleiben im Hintergrund. Aber das Update 6.80 ist wie eine gute Pralinenmischung: Da ist für jeden was dabei. Auch für den Smart Home Bereich gibt es weitere Neuerungen. Und für Nutzer technischer Geräte gilt ja eh immer: nur die neueste Version des OS nutzen, schon aus Sicherheitsgründen.

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