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Smart Home

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Alarmsystem im Smart Home

Für Z-Wave-Systeme: Die Popp Solar Außensirene

Für mehr Sicherheit zu Hause: Mit der solarbetriebenen Außensirene von Popp wird aus Z-Wave-Systemen wie Fibaro Smart Home schnell und einfach eine Alarmanlage.

© Popp

© Popp

Die Zahl der Einbrüche in Deutschland steigt weiterhin an. Im vergangenen Jahr schlugen Einbrecher 167.136 Mal zu, das sind zehn Prozent mehr Einbrüche als noch 2014. Trotzdem verwenden die wenigsten eine Alarmanlage. Bei einer Umfrage durch die TNS Emnid zeigte sich, dass Nutzer, die noch keine Alarmanlage im Einsatz haben, dennoch klare Vorstellungen zum Schutz ihrer Wohnung oder des Hauses haben. Vor allem Tür- und Fenstersensoren für Haus- und Kellertür, für Balkon- und Terrassentür sowie für Fenster im Erdgeschoss wurden neben Bewegungsmeldern als sinnvoller Schutz genannt.

© Sensative / Die Sensative Strips Fenstersensoren sind nur ca. 3 mm breit.

Trotz der vielfältigen Möglichkeiten im Smart Home ist der Anteil derjenigen, die eine Integration der Alarmanlage in eine Hausautomation als sinnvoll ansehen, noch recht gering: Gerade einmal 23 Prozent waren es laut der Umfrage.

Doppelter Nutzen der Sensoren im Smart Home

Dabei lässt sich ein Alarmsystem dank vielfältigster Komponenten modular im Smart Home aufbauen und bietet noch viele weitere Vorteile. So dienen die Sensoren nicht nur für die Sicherung des Hauses, sondern können auch im Bereich Energie sparen oder beispielsweise der Lichtsteuerung eingesetzt werden.

Wenn ein Tür-/Fenstersensor erkennt, dass das Fenster bzw. die Tür geöffnet wurde und die Bewohner sind zu Hause, kann die Smart Home Zentrale beispielsweise entschieden, dass die Heizung abgeschaltet wird, um „nicht für draußen zu heizen“. Sind die Bewohner dagegen nicht zu Hause, kann sie eine Push-Benachrichtigung absetzen und die Sirene einschalten.

Solar-Außensirene von Popp 

Um eine Sirene soll es in diesem Artikel auch gehen, ganz speziell um die Popp Außensirene. Viele Nutzer sehen nämlich vor allem die klassische Außensirene als den effektivsten Schutz und eine gute Prävention an, so die Umfrageergebnisse.

Die Popp Außensirene ist aktuell (Stand Juni 2016) die einzige Außensirene mit Z-Wave Funk. Außerdem bringt diese ein interessantes Feature mit: Sie wird ausschließlich per Sonnenenergie betrieben. Ein großes Solarpanel lädt den internen Kondensator auf. Dieser würde, auch wenn keine Sonne scheint, bis zu 60 Tage den Betrieb aufrechterhalten. Die Vorteile sind klar: Es muss zum einen kein Stromkabel durch die Wand geführt werden, zum anderen würde sich eine ausschließlich per Batterie betriebene Sirene aufgrund der hohen Temperaturunterschiede im Außenbereich sehr schnell selbst entladen.

© Chris Bertko / Die Außensirene von Popp bezieht ihre Energie über ein Solarpanel.

Anlernen an das Z-Wave Smart Home Gateway 

Um die Sirene mit dem Smart Home Gateway zu verbinden, muss zunächst die Montageplatte angenommen werden. Diese ist gleichzeitig ein Sabotagekontakt. Ist die Sirene mit einem Z-Wave Netzwerk verbunden und wird aus der Halterung genommen, ertönt sofort ein Alarm!

Aber zurück zum Anlernprozess. Nach dem Entfernen der Montageplatte muss das Gehäuse der Sirene geöffnet werden. Hierfür die Schrauben auf der Rückseite entfernen. Im Inneren befindet sich der Knopf zum inkludieren (anlernen).

© Chris Bertko / Der Knopf zum Anlernen an das System befindet sich im Inneren der Sirene.

Nun also das Smart Home Gateway in den Anlernmodus versetzen und danach für ca. eine Sekunde den Inkludier-Knopf in der Sirene drücken. Eine LED beginnt zu blinken und signalisiert den erfolgreichen Inkludmodus. Auch auf der Weboberfläche bzw. App des Smart Home Gateways sollte nun die Sirene als Schalter angezeigt werden.

Zusätzlich zu dem Schalter, welcher den 105 DB lauten Alarmton ein- und ausschaltet, wird auch eine Temperatur gemessen. Damit wird annähernd die Außentemperatur übermittelt. Annähernd deshalb, da sich der Sensor im Inneren befindet. Aber der Temperaturwert ist auch nicht für Hobbymeteorologen gedacht, sondern zum Eigenschutz der Sirene. Versucht ein besonders „schlauer“ ungebetener Gast, die Sirene mit Temperatur oder gar Feuer außer Kraft zu setzen, kann man sich darüber informieren und natürlich auch den Alarm auslösen lassen.

Alarmszenario im Fibaro Smart Home System einrichten

Die Sirene selbst ist natürlich nur ein Aktor – also ein Gerät, „das was macht“. Für eine intelligente Alarmanlage müssen die Sensoren natürlich noch mit der Sirene verknüpft werden. Das klingt viel schwieriger als es ist, denn im Fibaro Home Center – in der Lite sowie auch in der Version 2 gibt es dafür ein eigenes Alarmpanel. Dieses ist auf der Weboberfläche des Home Centers unter Steuerung à Fibaro Alarm zu finden.

Quelle: Chris Bertko

Hier sind bereits viele Aktionen, welche im Alarmfall sinnvoll sind, hinterlegt und können mit einem Klick auf „aktivieren“ zum Alarmplan hinzugefügt werden. So können ausgewählte Jalousien und Rollos geschlossen, Lichter eingeschaltet und Push-Nachrichten auf das Smartphone versandt werden. Hat man eine Netzwerkkamera mit dem Fibaro-System verbunden, so kann sogar automatisch eine E-Mail mit dem aktuellen Kamerabild verschickt werden.

Quelle: Chris Bertko

Für unsere Z-Wave Solar-Außensirene ist der letzte Punkt interessant: Szenen. Hier können eigens erstellte Szenen, ausgelöst durch den Alarm, gestartet werden.

Quelle: Chris Bertko

So lässt sich ganz einfach auf der Weboberfläche über den Menüpunkt „Szenen“ eine neue Szene erstellen, welche lediglich die Sirene einschaltet. Als Bedingung (WENN) reicht es, hier ein Datum in der Vergangenheit anzugeben. Die Szene wird ja, wie eben beschrieben, durch den Alarm gestartet – dabei „übergeht“ das System die „WENN“ Bedingung.

Quelle: Chris Bertko

Tipp: Gleich eine zweite Szene bauen, die die Sirene ausschaltet. Dank der neuen Widget Funktion in der Fibaro App kann man diese Szene als „Schnellwahl“ anwählen um die Sirene im (Fehl-)Alarmfall ausschalten zu können.

Quelle: Chris Bertko

Alarm scharf schalten 

Wie eingangs erwähnt, kann der Bewegungsmelder oder der Tür-/Fensterkontakt auch andere Aufgaben im Smart Home übernehmen und soll ja nicht immer, wenn das Fenster geöffnet wird, Alarm auslösen. Daher muss der Sensor „scharf“ geschalten werden, damit das Smart Home System weiß, dass man die Wohnung verlassen hat.

Dies kann man manuell via Klick auf den Button „scharf“ an jedem einzelnen Sensor vornehmen – wäre aber beim Verlassen der Wohnung sehr aufwändig und umständlich.

Quelle: Chris Bertko

Natürlich lässt sich auch dies in einer Szene abbilden, so dass mehrere Module „scharf“ geschaltet werden. Wie man die Szene starten möchte, um die Sensoren „scharf“ zu schalten, kann jeder für sich individuell entscheiden. Ob per „Widget“ auf dem Smartphone, KeyFOB Fernbedienung, PIN Pad oder RFID Reader – hier stehen unzählige Möglichkeiten zur Verfügung.

Quelle: Chris Bertko

Kurzum: Mit einer Smart Home Zentrale und schon wenigen Modulen, lässt sich die Sicherheit erheblich erhöhen und die Basis für viele weitere Automationen schaffen. So lässt es sich beruhigt in den Sommerurlaub fahren!

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