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Title: Sicherheit
Avira Home Guard App

Smart Home und Sicherheit gratis steigern - So geht's!

Sicherheitsbedenken bremsen Smart Homes oft aus. Die Sicherheitsexperten von Avira bieten mit der Home Guard App einen kostenlose Lösung, die Smart Home-Komponenten auf Sicherheitslücken prüft.

©J. Geiger

©J. Geiger

Sicherheitslücken haben andere! Das scheint oft die Einstellung vieler Internet- und Smart Home-Nutzer zu sein. Irgendwo ist das verständlich, denn im Smart Home gibt es spannendere Dinge zu entdecken als Passwörter, Verschlüsselung oder Firmware-Updates. Doch die sind nötig, um die immer mehr vernetzten Geräte im eigenen Haushalt auch sicher zu betreiben.

Das große Problem ist, dass jedes Gadget und jeder Hersteller im Smart Home-Bereich einzeln betrachtet werden muss. Hat man nur eine smarte Lampe, klappt das ohne Probleme, aber in einem ausgewachsenen Smart Home bräuchte man schon einen Sicherheitsbeauftragten. Die kostenlose Avira Home Guard App nimmt Nutzern Arbeit ab, indem Sie das Smart Home auf Schwachstellen prüft.

App oder Windows-Programm

Die Avira Home Guard App ist nur eine der Baustellen, die der Sicherheitsanbieter rund um Smart Home in Angriff nimmt. Unter dem Namen SafeThings gibt es auch speziell geschützte WLAN-Router von Avira. Die Steuerung kommt entweder als App für Android oder iOS, kann aber auch als Windows-Programm genutzt werden.

Die Software ist kostenlos und werbefrei und schnell aufgespielt. Die Registrierung bei Avira ist optional. Wer bereits andere Avria-Software nutzt, etwa den Virenschutz Antivirus Pro, kann Home Guard einfach über die Avira-Zentrale installieren.

©J. Geiger/ Avira Home Guard ist kostenlos und werbefrei nutzbar.

Schritt 1: Geräte im Netzwerk erkennen

Als erstes versucht die App alle Geräte im heimischen WLAN zu erkennen. Das klappt natürlich nur, wenn man mit dem Smartphone oder Computer, auf dem Avira Home Guard läuft, auch in dem WLAN angemeldet ist. Ein Klick auf "Geräte suchen" reicht aus, um den Vorgang anzustoßen.

Doch hier gibt es gemischte Ergebnisse: In manchen Netzwerken zeigt die App sofort eine Menge Geräte an, ab und an aber auch nur einen geringen Teil oder gar keine. Das ist auch anderen Nutzern aufgefallen, die im PlayStore deshalb eine schlechte Bewertung hinterlassen. Insbesondere scheint es wohl Probleme mit Android 10 zu geben, doch auch unter iOS und Windows können Schwierigkeiten beim Geräte-Scan auftreten. In solchen Fällen kann es helfen, Computer, Smartphone oder WLAN-Router neu zu starten.

©J. Geiger/ Zu jedem Gerät im Netzwerk zeigt da Programm Details an.

Schritt 2: Geräteliste prüfen

Liefert der Scan eine längere Liste an Geräten, kann man sich leicht bessere Übersicht verschaffen. Neue Geräte kriegen immer ein kleines Badge "Neu" verpasst. Praktisch, wenn man die Sicherheit neuer Gadgets gleich nach der Einrichtung prüfen will.

Ansonsten kann man umfangreichere Listen einfach sortieren, etwa nach Namen, Typ oder Datum. Die Klassifizierung stimmt nicht immer, so wurden Amazon Echo Lautsprecher als "Intelligente Fernseher" eingeteilt und bei smarten Steckdosen von TP-Link findet sich als Typ nur "Andere". Bei vielen Geräten passt das aber, sodass man sich zum Beispiel gezielt Entertainment-Geräte vornehmen kann.

Über einen Klick auf Details kriegt man zu jedem erkannten Gerät ein paar mehr Infos angezeigt, unter anderem die MAC-Adresse. Außerdem kann man an dieser Stelle den Gerätetyp ändern.

©J. Geiger/ Leider prüft Avira Home Guard nur auf offene Ports.

Schritt 3: Sicherheitsprüfung

Die aufgelisteten Geräte unterzieht man mit Klick auf "Sicherheitsprüfung" einem Security-Check. Für das Ergebnis gibt es zwei Möglichkeiten, entweder ist alles in Ordnung oder es gibt Schwachstellen.

Wenn es Sicherheitsprobleme mit einzelnen Geräten gibt, listet Avira Home Guard diese auf. Geprüft wird vor allem auf offene Ports an Routern, Computern oder auf smarten Geräten. Veraltete Firmware-Versionen oder schwache Verschlüsselung kann Avira Home Guard nicht entdecken. Leider ist es mit der Anzeige offener Ports dann auch getan. Was die einzelnen Risiken sind und wie man einen offenen Port schließt, verrät Avira Home Guard nicht.

Heimliche Mitsurfer finden

Benutzen die Nachbarn heimlich das eigene WLAN mit? Über den Avira Home Guard lässt sich das einfach rausfinden, denn alle Geräte sollten dort aufgelistet werden. Durch die Hervorhebung neuer Geräte kann man auch sehen, wenn neue Geräte hinzukommen.

©J. Geiger/ Avira Home Guard kommt mit einem praktischen Speed-Test.

Eingebauter Speed-Test

Praktisch ist auch ein eingebauter Speed-Test, die die Internet-Geschwindigkeit direkt auf Smartphone oder Computer prüft. Das ist dann nützlich, wenn es Verbindungsprobleme gibt, der gestreamte Film ruckelt oder auch kleinere Downloads ewig brauchen. Avira Home Guard misst WLAN-, Download- und Upload-Geschwindigkeit, ermittelt auch die Ping-Zeiten und stellt das Ergebnis übersichtlich dar.

Fazit

Die Idee von Avira ist gut, wenn auch nicht originell, denn auch andere Sicherheitsfirmen wie Avast oder Bitdefender haben ähnliche Lösungen im Angebot. Wenn die Geräteerkennung funktioniert, ist die App eine nützliche Option für Smart Home-Nutzer, die die Sicherheit von Netzwerk und Smart Home-Gadgets prüfen wollen. Derzeit scheint es aber noch Probleme bei der Geräteerkennung zu geben. Außerdem prüft das Tool vorrangig auf offene Ports, andere sicherheitsrelevante Punkte wie veraltete Firmware-Versionen oder die Güte der Verschlüsselung bleiben außen vor. Wer sich dafür interessiert, kann die App unkompliziert ausprobieren, sie ist kostenlos und werbefrei.

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