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Smart Home

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Title: Sicherheit
Kostenfallen vermeiden

Das Smart Home im Urlaub und von unterwegs aus steuern

Ab in den Urlaub und das Zuhause sicher wissen. Ein Blick auf die Smart Home App genügt, um zu wissen "Zuhause ist alles gut." Doch was gibt es beispielsweise im Ausland zu beachten, wenn man nach Hause funken will?

© AVM / Auch unterwegs alles im Griff.

© AVM / Auch unterwegs alles im Griff.

Urlaubszeit ist doch die beste Smart Home-Zeit. Wer nämlich mit einem guten Gefühl einen verlängerten Sommer mit seinen Liebsten verbringen will, für den sorgt das Smart Home zu Hause für die nötige Absicherung. Sei es durch scharf gestellte Tür-/Fensterkontakte oder auch der dank smarter Leuchten eingeschalteten Anwesenheitssimulation. Worauf sollte ich aber achten, wenn ich mein Smart Home per App aus dem Ausland kontrollieren möchte? Ich habe für euch einige wichtige Tipps zusammengestellt, mit denen ihr am Strand kein böses Erwachen erlebt.

Smart Home-Steuerung im EU-Ausland Roaming vorausgesetzt!

Seit Sommer 2017 gilt europaweit das sogenannte Roaming zu Inlandspreisen. Das bedeutet, die Preise, die ich für Telefonate, Nachrichten und Datenpakete in Deutschland zahle, werden genauso auch bei Nutzung im Ausland berechnet. Zumindest, solange ich mein Smartphone innerhalb der EU nutze. Beispiel: vom spanischen Strand mal eben die Nest-Sicherheitskamera in Deutschland checken – kein weiterer Aufpreis. Dank Roaming werden also innerhalb zusätzliche Datenpakete oder ähnliches in den meisten Fällen schlicht überflüssig.

© Nest / Von überall auf der Welt ein Blick auf das Zuhause werfen.

Bevor es aber soweit ist, sollte man unbedingt überprüfen, ob der regulierte EU-Tarif auch tatsächlich aktiviert wurde. Das ist nicht bei allen Anbietern stets der Fall. Und ohne diesen gibt es nun mal auch keine bequeme Smart Home-Steuerung per App. Vorsicht: manche Anbieter beschränken die Nutzung etwaiger Flatrates im Ausland, sodass man nicht sein gesamtes Datenpaket kostenfrei im Urlaub verwenden darf. „Fair Use“ nennt sich das und sollte geklärt werden, bevor man in den Flieger steigt.

Ein weiterer Fallstrick stellt die Praxis einiger Anbieter dar, Flatrates nur innerhalb Deutschlands nutzen zu dürfen. Für beides gilt es unbedingt, dies im Vorfeld in Erfahrung zu bringen, denn ansonsten gibt es am Strand ein böses Erwachen in Form von in die Höhe schnellende Rechnungen. Alternativ hilft dann nur eine eigens am Ferienort gekaufte ausländische SIM-Karte.

Übrigens: Das Datenaufkommen, um sein Zuhause im Blick zu behalten, ist indes überschaubar. Selbst, wer sich einmal täglich in den Stream seiner Nest-Sicherheitskamera einklinkt, wird kaum mehr als ein paar hundert MB pro Urlaub benötigen. Tipp: auf der niedrigsten Auflösung (z.B. SD statt HD) den Stream checken senkt das Datenaufkommen noch einmal erheblich.

© Nest / Kamera Auflösung reduzieren spart Datenvolumen.

Los geht's: Smart Home im Urlaub sicher steuern

Grundvoraussetzung für die Steuerung unseres Smart Home ist neben Roaming natürlich auch die Frage, ob das System für den Fernzugriff per App bereits konfiguriert wurde. Wie das geht, das unterscheidet sich von System zu System. Ich gehe aber mal davon aus, dass jeder, der sich für das Thema interessiert, an diesen Punkt bereits tätig geworden ist.

In vielen unserer Nachbarländer ist das mobile Netz flächendeckend soweit ausgebaut, dass selbst am Strand noch ausreichend Geschwindigkeit vorhanden sein dürfte, um schnell mal zu checken, was zu Hause gerade los ist. Dennoch ist es verlockend, sich im Café gegenüber oder vielleicht im Einkaufszentrum in das offene WLAN einzuloggen. Von hier aus jedoch so etwas sensibles wie unser Zuhause aufzurufen, ist nicht gerade ratsam. Immerhin kann man nie wissen, wer den Traffic dieser offenen Hotspots insgeheim mitliest.

© AVM / Das Zuhause aus dem Urlaub steuern - kein Problem.

Wer fürchtet, von findigen Hackern ausgelesen zu werden, kann hierbei auf sogenannte VPN-Dienste zurückgreifen. Diese erzeugen eine Art Tunnel, der wie ein Schutzmantel alle Daten vor allzu neugierigen Blicken schützt und sich nicht direkt, sondern stets über sichere VPN-Server mit dem Internet verbindet. Oder anders gesagt: VPN-Dienste verschlüsseln jede Kommunikation von und zum eigenen Zuhause äußerst effektiv. Allerdings verlangsamen sie das Ganze aber auch erheblich. Kommerzielle Anbieter wie Steganos bieten hier gute Dienste und oftmals auch kostenfreie Probe-Abos mit genug Volumen für einen längeren Urlaub.

Übrigens: Wer über eine FRITZ!Box verfügt, kann diese ebenfalls als VPN-Server aufsetzen und spart sich so zusätzliche Kosten. Hier reicht es dann einfach, sich aus dem Urlaub mit dem Router zu verbinden und dieser leitet dann alle Datenpaket sicher um.

© AVM / Eine sichere VPN Verbindung via FRITZ!Box ist fix eingerichtet.

Fazit

Wer im Vorfeld eines Auslandsbesuches klärt, ob der genutzte Handytarif tatsächlich EU-weites Roaming ermöglicht und wie viel Datenvolumen währenddessen tatsächlich verbraucht werden darf, hat keine Mehrkosten zu befürchten. Im Zweifel lassen sich kleinere günstige Datenpakete hinzubuchen. Mehr braucht es nicht, um im Urlaub einen Blick auf das eigene Smart Home werfen zu können. In Sachen Sicherheit sollte man vor allem bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Netze besonders vorsichtig sein. Hier hilft sogar schon eine zum VPN-Server erweiterte FRITZ!Box. Wer auf beides, Roaming und Sicherheit beachtet, der kann auch ganz entspannt durch den Urlaubstage surfen.

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