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Title: Sicherheit
Smart Home Sicherheit

Mehr Sicherheit durch Smart Home Geräte

Wie schützt man das Zuhause in der dunklen Jahreszeit und darüber hinaus? Smart Home Geräte können hier nützlich sein, etwa als Einbruchschutz oder zur Videoüberwachung.

© georgejmclittle / Fotolia

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Das Zuhause gegen Einbrecher abzusichern, ist eine echte Herausforderung, denn der Markt für Sicherheitstechnik ist ungefähr so übersichtlich wie das Kleingedruckte eines Handy-Tarifs. Wir werfen deshalb einen gezielten Blick auf smarte Sicherheitstechnik, die Nutzer selbst einbauen. Doch soviel sei vorab gesagt: Es macht keinen Sinn, eine klapprig montierte Tür mit einem Smart Lock zu sichern. Bevor man sich an das Thema smarte Sicherheit wagt, sollte man die mechanische Sicherheit prüfen lassen. Eine gute Übersicht zum Thema Einbruchschutz bietet das NetzwerkZuhause sicher”. Dort erfahren Nutzer interessante Details zu empfohlenen Sicherheitsstandards für Fenster und Türen. Stimmt die grundlegende Sicherheit, kommt Smart Home Sicherheit ins Spiel.

© Jörg Geiger / Nutzer müssen sich um die Sicherheit von Smart Home Geräten kümmern.

Sicherheitslücken im Smart Home

Eines noch vorab, wo moderne Technik im Spiel ist, gibt es Sicherheitslücken, das Smart Home ist da keine Ausnahme. Auch Smart Home Geräte aus der Sicherheitsecke führen nicht automatisch zu mehr Sicherheit, im Gegenteil. Wer nicht aufpasst, kann sich durch Smart Home Gadgets auch neue Sicherheitslücken ins Haus holen, etwa Überwachungskameras, die für andere zugänglich sind. Doch es gibt wirksame Maßnahmen für ein sicheres Smart Home und wenn man diese beachtet, können Smart Home Geräte wirklich mehr Schutz für das Zuhause bieten, etwa als Alarmanlage, Einbruchschutz oder Videoüberwachung.

Überwachungskameras für zuhause

Sicherheitskameras zur Heimüberwachung erleben aktuell einen Boom. Es gibt sie für Innenräume und auch für die Außenüberwachung und dank Sprachsteuerung gehorchen sie aufs Wort. Zwar unterscheiden sich die angebotenen Modelle auf dem Markt in den Details, die Grundfunktionen sind aber gleich: Nutzer können von überall mit Ihrem Smartphone einen Blick auf den überwachten Bereich werfen. Manche Modelle sind sogar mit Bewegungssensoren ausgestattet, erkennen Personen und versenden Benachrichtigungen, wenn zum Beispiel im Wohnzimmer oder Hausflur etwas Ungewöhnliches registriert wird. Die Sicherheitskameras erlauben es dann auch oft, Kontakt mit dem überwachten Bereich aufzunehmen. Das Smartphone wird dabei zur Sprechanlage.

© Logitech / Überwachungskameras schrecken Diebe schnell ab.

Einschätzung Überwachungskameras

Sicherheitskameras schrecken schon allein durch den bloßen Anblick Diebe ab und gesicherte Bilder oder Videos von Einbrüchen können auch als Beweismittel dienen. Eine direkte Kontaktaufnahme mit Personen im Raum, beispielsweise über Zwei-Wege-Audio, kann Diebe zusätzlich verschrecken. Aber selbst die besten Überwachungskameras bieten nicht automatisch den perfekten Schutz des Eigenheims. Professionelle Einbrecher sind meist sehr schnell und durchsuchen eine Wohnung in wenigen Minuten. Erschwert wird den ungebetenen Gästen ihr Vorhaben aber definitiv.

Smart Locks öffnen Türen per App

Einer der ersten Schritte, wenn man an ein sicheres Eigenheim denkt, ist die Absicherung von Türen. Das ist auch eine gute Idee, denn schließlich müssen sich Einbrecher irgendwie Zutritt zur Wohnung verschaffen. Smart Locks ersetzen Schlüssel durch eine Smartphone-App. Das geht oft einher mit einer automatischen Erkennung des Handys, sprich die Haustür wird aufgesperrt, wenn sich Nutzer in der Nähe befinden. Die Idee ist auch, dass man niemandem mehr einen Ersatzschlüssel in die Hand drücken muss, etwa wenn Nachbarn zum Blumengießen kommen oder Kinder am Nachmittag von der Schule eintreffen. Man vergibt dann einfach zeitlich begrenzte virtuelle Schlüssel, die Nachbarn sich auf ihr Handy laden und Kindern öffnet man per App direkt aus dem Büro die Tür.

© Nuki / Smart Locks machen Schlüssel überflüssig, aufgesperrt wird per App.

Einschätzung Smart Locks

Smart Locks bringen in erster Linie mehr Komfort. Die Sicherheit steht und fällt natürlich auch mit dem verwendeten Türschloss. Ein Problem der Smart Locks betrifft die mechanische Sicherheit. Ein Smart Lock wird über den Zylinder des Schlosses gestülpt und übernimmt das Aufsperren. Ist das nicht sauber gelöst, kann das Smart Lock Einbrechern sogar das Knacken des Schlosses erleichtern. Ein anderes Problem ist die Kommunikation zwischen Smart Lock und Handy bzw. zwischen Smart Lock und Cloud, denn viele Schlösser erlauben auch das Entsperren aus der Ferne, um beispielsweise Handwerker in die Wohnung zu lassen. Hacker haben dabei schon mehrfach die Anfälligkeit von smarten Türschlössern demonstriert, etwa durch das Ausspähen von Passwörtern oder das Knacken einfacher Verschlüsselungen. Hersteller wie Nuki arbeiten deshalb aber mit viel Aufwand an sicherer Verschlüsselung.

Smarte Alarmanlagen

Smarte Alarmanlagen kommen am einfachsten als Komplett-Set in Haus oder Wohnung, etwa das Abus Smartvest. Die Steuerung der Funkalarmanlage erfolgt per Smartphone-App. Wie man es sich von einer Alarmanlage wünscht, ist eine laute (90 dB) Sirene verbaut, die Einbrecher in die Flucht schlagen soll. Gleichzeitig werden die Besitzer auf dem Smartphone per Push-Nachricht angepingt. Vorgefertigte Sets enthalten neben der Zentrale auch Öffnungs- und Bewegungsmelder sowie Kameras und anderes Zubehör. Interessant ist auch die Möglichkeit, im Stile von „Kevin - Allein zu Haus” die Anwesenheit von Personen vorzugaukeln. Per App oder Automatik aktiviert man im Smart Home Rollläden, schaltet Licht oder Fernseher an und simuliert so die eigene Anwesenheit. Gigaset elements versteht sich zum Beispiel auch mit den beliebten Philips Hue-Lampen. Tür- und Fenstersensoren lösen den Alarm aus und sämtliche Hue-Lampen gehen an.

© Gigaset / Alarmanlagen mit Tür- und Fenstersensoren erhöhen die Sicherheit.

Einschätzung Alarmanlagen

Smarte Alarmanlagen sorgen wirklich für mehr Sicherheit, vor allem wenn sie mit Tür- und Fenstersensoren gekoppelt sind. Drückt ein Einbrecher von außen gegen das Fenster, muss noch nicht mal der Alarm ausgelöst werden. Abschreckend wirkt dann schon, wenn plötzlich das Licht im Haus angeht. 

Fazit

Ist eine Wohnung bereits mechanisch sicher, können Smart Home Geräte die Sicherheit noch weiter erhöhen. Am wirksamsten sind dabei komplette Alarmsysteme, aber auch Überwachungskameras allein haben eine abschreckende Wirkung. Smart Locks hingegen sind eher darauf bedacht, den Komfort der Nutzer zu erhöhen und nicht zwingend auf Einbruchschutz bedacht.

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