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Title: Sicherheit
Neue Videotürklingel

Netatmo: Wenn der Bote auf dem Bildschirm winkt

Für das Sicherheitsgefühl ist es gut zu wissen, wer an der Tür klingelt. Netatmo regiert darauf mit einer „Videoklingel“, die direkt aufs Smartphone sendet.

© Netatmo / Die Installation soll auch ohne Fachpersonal zu bewerkstelligen sein.

© Netatmo / Die Installation soll auch ohne Fachpersonal zu bewerkstelligen sein.

Bei der jüngsten Consumer Electronics Show in Las Vegas machte die französische Firma Netatmo mit einem Gerät auf sich aufmerksam, das ungefähr so groß ist wie ein Smartphone und die elektronische Nische der Türklingel noch einmal auf ein neues Niveau heben soll. Diese Klingel sei, so sagte es Netatmo-CEO Fred Potter anlässlich der CES 2019, „die beste Antwort auf den wachsenden Bedarf an Lösungen zur Sicherung des Hauseingangs“.

Damit dürfte Potter recht smart all jene triggern, die unter Smart Home nicht zuletzt die intelligente Absicherung der eigenen vier Wände verstehen, ohne dabei gleich auf hohe Mauern und scharfe Hunde zurückgreifen zu wollen. Immerhin sind die smarte Sicherung von Türen und Fenster, der Schutz vor Rauch oder auslaufendem Wasser und der Einbruchsschutz ganz allgemein eines der beliebtesten Felder im boomenden Bereich Smart Home.

Klingel startet Videoanruf

Einen Einbrecher wird die neu vorgestellte Videotürklingel von Netatmo zwar nicht automatisch abhalten können, dafür versieht sie gleich mehrere Dienste auf einmal: Sie meldet per Videoanruf aufs Smartphone, wenn jemand an der Tür steht. Wer zu Hause ist, kann entscheiden, ob er öffnet oder lediglich über den Lautsprecher kommunizieren möchte.

© Netatmo / Die Videotürklingel von Netatmo zeigt per Videoanruf, wer vor der Tür steht.

Wer gerade nicht im Haus ist, verpasst dennoch keinen Besucher oder Paketdienst und kann beispielsweise flugs einen Ablageort für das ersehnte Päckchen vereinbaren. „Immer zu Hause, wo auch immer Sie sich gerade aufhalten“ – mit diesem Werbespruch fasst Netatmo die wichtigsten Features seines neuen Produkts zusammen.

Offenbar simple Verkabelung

Aber der Reihe nach: Zunächst einmal verspricht die im Januar der interessierten Öffentlichkeit präsentierte Neuheit simple Montage. Die „Klingel“, in diesem Falle eher eine Mischung aus Kamera und Sendeeinheit, benötigt zwar keine komplizierte Verkabelung, allerdings muss bereits eine elektrisch betriebene Klingel vorhanden sein.

Ein Widerspruch? Kommt darauf an: Netatmo erklärt auf seiner Webseite, dass für den Betrieb der intelligenten Videoklingel die Stromversorgung der vorhandenen Klingel „angezapft“ wird. Und dies sei so einfach konzipiert, dass es auch für Laien zu bewerkstelligen sei. Wer sich damit aber nicht wohlfühle, können freilich auch einen Fachmann hinzuziehen. Das bedeutet womöglich zunächst einen etwas höheren Aufwand, danach muss man sich allerdings auch nicht mehr um einen regelmäßigen Batteriewechsel kümmern.

© Netatmo / Der Hersteller verspricht einfache Montage für das ansprechend gestaltete Gerät.

Scharfe Bilder aufs Smartphone

Hat die Videoklingel auf diese Art und Weise erst einmal die herkömmliche Tastenklingel ersetzt, bietet sie eine ganze Reihe zusätzlicher Features.

An oberster Stelle steht dabei natürlich die Kamera: bei einer Full-HD-Auflösung in 1080 Pixeln verspricht sie scharfe Bilder aus dem Eingangsbereich. Dank einer HDR-Funktion sollen auch Unterschiede in der Helligkeit zuverlässig ausgeglichen werden. Sprich: Bei der Wahl des Montageorts muss nicht zwingend auf dauerhafte Beschattung der Klingeleinheit geachtet werden. Bei Dunkelheit soll die Infrarot-Nachtsichtfunktion auch ohne zusätzliches Licht über Besucher an der Tür informieren.

Diebstahlschutz integriert

Mehr noch: Netatmo kündigt eine vollständig wetterfeste Konstruktion an, die auch gegen Schnee oder Staub resistent sein soll. Funktionieren soll die Klingel in einem Temperaturbereich zwischen -10 und 40 Grad Celsius. In den kälteren Lagen könnte es im tiefen Winter damit knapp werden. Wer also mit tieferen Temperaturen rechnet, sollte vielleicht zunächst mit dem Hersteller Rücksprache halten.

© Netatmo / Mehr Sicherheit soll die Personenerkennung mit sich bringen.

Zudem ist die smarte Videotürklingel nicht nur wachsam, wenn sie vom Paketboten, dem netten Nachbarn oder der Schwiegermutter betätigt wird – sie registriert auch, wenn jemand versucht, sie zu entwenden. Außerdem wurde eine Personenerkennung hinzugefügt, die einen Anruf auch dann startet, wenn sich eine Person zwar vor der Haustüre bewegt, aber nicht klingelt – und sich somit verdächtig macht. In all diesen Fällen startet die Klingeleinheit einen Videoanruf auf das Smartphone, sodass die Bewohner den Menschen vor der Türe nicht nur sofort sehen, sondern auch mit ihm in Kontakt treten können. Für alle diese Zwecke sind natürlich auch Mikrophon und Lautsprecher integriert.

Markstart steht noch nicht fest

Ebenso mit an Bord ist laut Hersteller eine Verschlüsselung auf aktuellem Niveau.

Wer jetzt sofort ein Exemplar der Netatmo-Videotürklingel erwerben will, muss sich womöglich noch ein kleines bisschen gedulden: das Gerät wurde zwar auf der CES 2019 vorgestellt, im Handel ist es aber noch nicht. Ein genauer Termin für die Markteinführung steht auch noch nicht fest, allerdings können Interessenten auf der Netatmo-Seite ihre Mail-Adresse hinterlassen, um sich über den Marktstart informieren zu lassen. Angepeilt ist offenbar die zweite Jahreshälfte 2019.

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