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Title: Sicherheit
Überwachungskameras

Netgear Arlo Pro und Arlo HD im Vergleich

Netgear bietet mit der Arlo HD und der Arlo Pro zwei smarte Überwachungskameras an. Doch wie unterscheiden sich die Systeme? Wir vergleichen die wichtigsten Funktionen.

© Netgear

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Überwachungskameras mit WLAN-Anbindung zählen zu den beliebtesten Komponenten im smarten Zuhause. Sie steigern das Sicherheitsgefühl, sei es aus Schutz gegen Einbrecher oder einfach nur, um von unterwegs zu checken, ob Zuhause alles in Ordnung ist.

Netgear bietet mit der Arlo HD und der neueren Arlo Pro zwei smarte Überwachungskameras an, die diesen Ansprüchen gerecht werden sollen. Die Pro-Version kostet dabei deutlich mehr als das Vorgängermodell. Doch wie unterscheiden sich die beiden vernetzten Kameras aus dem Hause Netgear und was haben sie gemeinsam? 

Arlo und Arlo Pro: Gemeinsamkeiten

Bevor wir uns mit den Unterschieden beschäftigen, gehen wir erst einmal auf die Gemeinsamkeiten zwischen Arlo HD und Arlo Pro ein. Beide Kameras eignen sich zur kontinuierlichen Überwachung von Wohnung, Haus und Garten. Sie verbinden sich via WLAN mit einer Basisstation und senden ihre Live-Bilder und Aufnahmen an Smartphones, Tablets oder PCs. Zusätzlich bietet Netgear die Speicherung der Aufnahmen in der Cloud an, wobei die Aufnahmen der letzten sieben Tage bei beiden Modellen kostenlos abrufbar sind. Die Auflösung der Live-Videos liegt bei beiden Überwachungskameras bei 1.280 x 720 Pixeln (720p). Beide Kameras starten ihre Aufnahmen auf Wunsch erst, wenn sie über die integrierten Bewegungsmelder eine Bewegung registrieren. In diesem Fall schicken sie optional auch eine Benachrichtigung ans Smartphone, was natürlich auch unterwegs funktioniert.

© Netgear / Die Arlo Pro eignet sich vor allem durch die höhere Reichweite besonders gut für den Außeneinsatz.

Praktisch: Auch wenn die Arlo Pro eine überarbeitete Basisstation bietet, sind beide Kameras zur jeweils anderen Station kompatibel. Wer bereits die "alte" Arlo HD nebst Basisstation verwendet, kann eine Arlo Pro direkt damit verbinden und die Vorteile des neuen Systems nutzen. Noch sinnvoller ist der umgekehrte Fall, also die Verbindung der vorhandenen Arlo-Kamera mit der Basisstation der Arlo Pro. Da die neue Station eine höhere Reichweite bietet und optional als Alarmsirene fungiert, ist sie durchaus ein Upgrade.

Arlo HD und Arlo Pro: Die wichtigsten Unterschiede

Trotz des gleichen Konzepts hat Netgear der Arlo Pro eine Reihe von Verbesserungen spendiert. Das beginnt bereits bei der Stromversorgung: Während die Arlo HD auf austauschbare Batterien setzte, bietet die neue Kamera einen Akku, der bis zu sechs Monate hält. Durch die Aufladung per microUSB-Kabel ist das ein großer Komfortgewinn. Vor allem für den Einsatz im (Vor-)Garten wichtig: Die Arlo Pro bietet eine 2-Wege-Audioübertragung. Via Smartphone lässt sie sich damit auch als Gegensprechanlage nutzen, was die normale Arlo bisher nicht konnte.

© Netgear / Optisch unterscheiden sich die Arlo Pro (im Bild) und die Arlo HD kaum

Auch am Bild hat sich trotz gleicher Auflösung etwas getan. Die Pro verfügt über bessere Nachtsichtsensoren und ein mit 130 Grad um 20 Grad breiteres Sichtfeld als die Arlo HD. Dadurch hat der Nutzer mehr im Blick.

Die neue Basisstation dient wie bereits erwähnt als 100-Dezibel laute Alarmsirene und kann damit Einbrecher abschrecken. Außerdem erlaubt sie durch den Anschluss eines USB-Sticks oder einer Festplatte die lokale Speicherung der Aufnahmen. Die Arlo HD sichert die Videos ausschließlich online. Auch arbeitet die Arlo Pro insgesamt etwas flotter als die HD-Version, was sich vor allem bei Livebildern oder der Verzögerung zwischen einem registrierten Ereignis und einer Push-Benachrichtigung bemerkbar macht.

Arlo oder Arlo Pro: Welche Kamera lohnt sich?

Rein technisch betrachtet ist die neuere Arlo Pro ein deutliches Upgrade zu ihrem Vorgängermodell. Vor allem der wiederaufladbare Akku ist im Dauereinsatz ein großer Komfortgewinn, zumal die Laufzeit hoch ist. Auch die neue Basisstation ist dank höherer Reichweite und Alarmfunktion ein Grund, zum neueren Modell zu greifen.

© Netgear / Beide Arlo-Versionen können mit der jeweils andere Basisstation verbunden werden.

Schlecht ist die Arlo HD deshalb aber noch lange nicht. Die Kamera erfüllt zuverlässig ihren Zweck und speichert ihre Aufnahmen online, sodass sie auch unterwegs abrufbar sind. Zwar ist das Pro-Modell ein durchaus veritables Upgrade, vor allem aber macht der deutlich geringere Preis die Arlo HD nach wie vor interessant. Je nach Anwendungsfall besteht zudem die Möglichkeit, die beiden Kamera-Generationen gemischt zu verwenden. So kann beispielsweise im Vorgarten eine Arlo Pro angebracht werden, um die Vorteile wie die Gegensprechfunktion zu nutzen, während beispielsweise in Räumen auf die HD-Version gesetzt wird. Die Kompatibilität der beiden Netgear-Kameras ist hier ein echter Pluspunkt.

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