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Title: Sicherheit
Sicherheit im Smarten Zuhause

NUKI und Lupus – eine smarte Alarmanlage für Daheim

Wer seine eigenen vier Wände sicher wissen will, der kann eine Alarsystem für Daheim schon mit ein paar smarten Sensoren und wenigen Handgriffen realisieren. Welchen enormen Vorteil dabei die Kombination eines Smartlock spielt, das haben wir hier aufgeschrieben.

Gerade jetzt, wo die Tage kürzer werden und es Draußen eher Dunkel wird, macht man sich zunehmend mehr Gedanken über das Thema Einbruchschutz.
Wer will schon ungebetene Gäste empfangen, während man auf Arbeit ist oder im Wochenend-Urlaub verweilt?

Mit ein paar smarten Sensoren lassen sich die eigenen vier Wände merklich sicherer gestalten.
Es bedarf:

  • ein oder mehrere Tür / Fenstersensoren
  • einer Innen – oder Außensirene

Und natürlich einer Zentrale, mit der alle Sensoren und Aktoren verbunden werden.
Diese soll im Alarmfall dann die Aktionen starten, wie das Einschalten der Sirene und das Versenden einer Pushnachricht auf das Smartphone des Bewohners.

Damit die Smart Home Zentrale nicht bei jedem öffnen eines Fensters Alarm auslöst, muss diese in der Lage sein, zu erkennen, ob der Bewohner gerade Zuhause oder Abwesend ist.

Genau hier liegt einer der Schwächen einer solchen Anlage: Das Scharf schalten des Alarms.
Was bringt die beste Alarmanlage, wenn der Bewohner beim Verlassen der Wohnung vergisst, diese zu aktivieren?

Wie das jedoch richtig smart, ohne die Notwendigkeit eines Handys oder einer PIN Eingabe funktioniert, darum soll es in diesem kleinen Tutorial gehen.

© Chris Bertko / Kellertür mit Lupus Sensor überwacht

Kellereingang überwachen

Da unser Haus auch über einen separaten Kellereingang verfügt, wollte ich diesen natürlich stets gesichert wissen.
Darüber hinaus ist es mir extrem wichtig, das die Kellertür in jedem Fall geschlossen ist, wenn wir das Haus verlassen. Denn wer mit Kindern unter einem Dach lebt weiß, wie oft da die ein oder andere Tür offen stehen bleibt.

© Chris Bertko / Der Keller wird per Bewegungsmelder während der Abwesenheit überwacht

So habe ich folgende Komponenten für eine kleine Alarmanlage gewählt:

  • LUPUS Tür / Fensterkontakt: Dieser wurde an der Kellertür montiert
  • LUPUS Bewegungsmelder: Überwacht den Kellerraum.
  • LUPUS XT1 Alarm Video und SmartHome Zentrale

LUPUS die smarte Alarmanlage

Der Hersteller LUPUS legt bei seiner Smart Home Zentrale extrem großen Fokus auf das Thema Sicherheit und hat so einige Funktionen im Petto, die man sonst nur von „echten“ Alarmanlagen kennt.

© Chris Bertko / LUPUS XT1 Starterset - kleine Alarmanlage für Zuhause

So ist die Smart Home Zentrale XT1 Plus von Lupus, von Haus aus mit einer extrem lauten Sirene und einer Backup Batterie ausgestattet.
Auch der Netzteil Stecker der Zentrale, wird durch eine halbe Umdrehung so fixiert, das er nicht mal eben „aus Versehen“ herausgezogen werden kann.

Zudem verfügen alle Sensoren über einen Sabotagekontakt, so das Bewegungsmelder, oder Tür- Fensterkontakte nicht einfach unbemerkt demontiert werden können.

© Chris Bertko / Backup Batterie und Sabotage geschützer Netzteil-Stecker

Übrigens: Die LUPUS XT1 haben wir uns hier auf smart-wohnen schon einmal etwas genauer unter die Lupe genommen:
Was leistet die Lupusec XT1 Plus?

Sensoren anlernen

Nach er Inbetriebnahme der LUPUS XT1 (ein Wizard in der Smartphone App führt bebildert extrem gut durch die Ersteinrichtung), können die Sensoren über den gleichnamigen Menüpunkt angelernt werden.

Hier einfach auf die Schaltfläche [+ Sensor hinzufügen] klicken und per Toggle-Button den Anlernvorgang starten. Danach auf den Taster am Sensor drücken und schon erscheint das neu erkannte Gerät in der LUPUS App, inklusive der Anzeige zur Signalstärke.

© Screenshot / Sensor hinzufügen - Verbindungsqualität wird angezeigt

Dies ist im Bezug auf das Thema Einbruchschutz enorm wichtig. Denn was bringt ein Sensor im Ernstfall, wenn das Signal die Steuerzentrale nicht erreicht?
Nach dem Anlernen kann dem Sensor noch ein Name vergeben werden und dieser einer „Area“ (zu Deutsch: Bereich) zugeordnet werden. Dabei stehen zwei Bereiche zur Auswahl.

So könnte man das Haus zum Beispiel in Keller und 1. Etage unterteilen.

Verlässt man nun das Haus, so kann man die besagte „Area“ via LUPUS App „scharf“ schalten. Hierfür findet sich in der App je Area jeweils ein:

  • „arm“ Button   zum scharf schalten
  • „disarm“ um es unscharf zu schalten

Wird der Bereich „scharf“ geschalten, so signalisiert die LUPUS Anlage dies akustisch.

© Screenshot / Beim scharf schalten von Bereichen wird bei offenen Fenstern oder Türen gewarnt

Liegt jedoch ein Fehler vor, so dass die Anlage nicht „scharf“ schalten kann, weil zum Beispiel ein Fensterkontakt nicht geschlossen ist (sprich: ein Fenster oder eine Tür steht noch offen), so wird man umgehend via Pushmitteilung darüber informiert.

Damit man nicht stetig beim Verlassen der Wohnung, oder des Hauses das Handy aus der Hosentasche kramen muss, kommt das Smartlock von NUKI ins Spiel.
Denn auch dieses kann ganz smart in das System von LUPUS integriert werden.

Nuki und LUPUS ein cleveres Duo

Hat man bereits das smarte Türschloss von NUKI an der Pforte, so kann man dieses nutzen (Nuki Bridge vorausgesetzt), um das LUPUS Alarmsystem zu de- oder aktivieren. Und das ganz automatisch.

© Chris Bertko / NUKI Smart Lock an der Haustür, smart mit LUPUS verknüpft

Um das NUKI mit der LUPUS Alarmanlage zu verbinden, benötigt man die WebUI der LUPUS Alarmanlage, da die Smartphone App diese Funktion nicht zur Verfügung stellt.
Dafür einfach im Browser der Wahl die IP Adresse der LUPUS eingeben und mit seinem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Danach findet sich links im Menü unter „Einstellungen“ der Punkt: „Geräte Integration“. Wählt man diesen aus, so findet man neben dem Alexa Service und der FRITZ!Box Integration das „Nuki“.

© Screenshot / LUPS WebUI Geräteintegration

Wählt man es aus, bedarf es zwei Angaben. Zum einen der IP Adresse der Bridge und zum anderem des Tokens. Das letztere ist so eine Art geheimer Schlüssel, bzw. Passwort.
Beide Angaben finden sich in der Nuki Smartphone App unter Einstellungen -> Meine Geräte verwalten -> Nuki Bridge wählen. Dann nochmals auf „Einstellungen“ und die IP-Adresse, sowie der Token werden angezeigt.
© Screenshot / LUPS WebUI - Nuki integrieren

Die weitere Einrichtung kann man wahlweise aus der WebUI oder in der Smartphone App fortführen.
Damit das Türschloss als Gerät in der LUPUS App angezeigt wird, geht man genau so vor, als würde man einen neuen Tür- / Fensterkontakt, Bewegungsmelder oder ein anderes Gerät anlernen. Das Nuki wird dann automatisch unter „erkannte Sensoren“ aufgelistet und kann einem Bereich (lies. Area) zugeordnet werden.

© Screenshot / Nuki Smart Lock in LUPUS integriert

Automationen in der Lupus Alarmanlage

So ganz von alleine weiß die LUPUS Alarmanlage nun noch nicht, was es mit dem neuen Türschloss tun soll. Hierfür sind sogenannte „Automationen“ nötig.

Diese finden sich unter dem Menüpunkt „Smart Home -> Automation“ und können sowohl in der App, als auch auf der WebUI erstellt werden.

Automationen sind in LUPUS wie folgt aufgebaut:

Bedingung -> Zeitplan -> Aktion.

Das entspricht dem klassischen: WENN – UND – DANN Muster.

© Screenshot / Automation in LUPS stellt Alarm via NUKI scharf

WENN NUKI abgeschlossen wird UND es ist TAG DANN Area 1 Full Armed.

Das oben genannte Beispiel würde, sobald die Haustür (tagsüber) abgeschlossen wird, den Bereich 1 scharf schalten.

Anstelle der Variable „Tag“ könnte man auch „IMMER“ setzen, damit immer alle Sensoren im Bereich 1 scharf geschaltet werden.
Eine andere Möglichkeit wäre, eine weitere Regel für „nachts“ anzulegen und hierbei nur bestimmte Sensoren scharf zu schalten. Dies nennt man „Hüllschutz“.

Dabei werden nur die Fenstersensoren scharf geschaltet. Bewegungsmelder im Haus werden dabei nicht berücksichtigt, damit der nächtliche Gang zur „Pipi-Box“ nicht die gesamte Nachbarschaft aufweckt.

Die LUPUS stellt dafür den „HOME“ Modus zur Verfügung, in welchem konfiguriert werden kann, welche Sensoren scharf geschaltet werden sollen.

© Screenshot / Automation in der LUPUS App

Um den Alarm auch automatisch zu deaktivieren, bedarf es einer dritten Regel:

WENN NUKI aufgeschlossen wird – IMMER - DANN Area 1 Disarmed.

Hier ist zu beachten, dass es einige Sekunden dauern kann, bis die NUKI Bridge den Zustand „geöffnet“ an die LUPUS Anlage sendet. Hier sollte man eine Verzögerung für den Alarm in den Einstellungen der LUPUS Anlage hinterlegen. So würde diese zunächst via leisen Piepton warnen, bevor die echte Sirene mit Ohrenbetäubenden Alarm ausgelöst wird und man hat noch Zeit vorher einzugreifen.

© Screenshot / Alarmanlage entschärft da Haustür aufgeschlossen wurde

Fazit

Sobald wir nun das Haus verlassen und egal ob wir via Schlüssel oder Smartphone App absperren, wird die LUPUS Alarmanlage scharf gestellt. Ist die Kellertür noch geöffnet, werden wir zuverlässig via App darüber informiert – können diese schließen und den Alarm danach aktivieren.

Die Kombination zwischen Nuki Smartlock und Lupus Alarmsystem – welches über raffinierte Extras wie Backup Batterie und Innensirene verfügt, ist eine sehr komfortable Lösung.

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