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Mit Allianz-Schutzbrief

Panasonic: Smart-Home-Pakete mit Versicherung

Ende 2015 ist Panasonic in den Smart-Home-Markt eingestiegen – und kooperiert dafür mit der Versicherung Allianz. Zweck der Übung: Das Smart-Home-Startpaket wird mit dem Haus-Schutzbrief „Allianz Assist“ kombiniert, das bei Einbruch- oder Wasserschäden die Erstsicherung organisiert, falls die Bewohner nicht erreichbar sind.

Panasonic Smart Home Paket mit Allianz-Schutz

©sdecoret / Fotolia

Die Zusammenarbeit sieht wie folgt aus: Das Smart-Home-Startpaket wird mit dem Haus-Schutzbrief „Allianz Assist“ kombiniert, das bei Einbruch- oder Wasserschäden die Erstsicherung organisiert, falls die Bewohner nicht erreichbar sind.

Das von Panasonic angebotene Smart-Home-System basiert auf dem DECT-ULE-Standard ­– also der „Ultra Low Energy“-Variante des Schnurlostelefon-Standards DECT. Als Zentraleinheit oder in der Panasonic-Nomenklatur „Zentral-Hub“ dient eine DECT-Basisstation, die für den Betrieb an analogen Telefonanschlüssen ausgelegt ist, und an der sich auf Wunsch zusätzlich auch bis zu sechs DECT-Schnurlostelefone anmelden lassen, die Panasonic unter der Typenbezeichnung KX-HNH 100 für 60 Euro pro Stück anbietet. Zudem unterstützt die Basisstation bis zu 50 Smart-Home-Komponenten, überdies enthält sie einen WLAN-Access-Point nach 11n-Standard.

©Panasonic / Bis zu sechs Schnurlostelefone können an der Basisstation betrieben werden.

Für den Smart-Home-Einsatz stehen zwei Start-Pakete zur Wahl: Die kleinere Ausführung KX-HN 6011 (beziehungsweise „Panasonic Smart Home Kit“) kostet 19,90 Euro und enthält neben der Basisstation einen Tür/Fenster-Kontakt, einen Bewegungsmelder und eine Innenraumsirene. Die größere Variante KX-HN 6014 (auch „Smart Home Kit Plus“) für 49,90 Euro besteht aus einem Tür/Fenster-Kontakt, einem Glasbruch-Sensor, einem Wassermelder und der Innenraumsirene. Beide Pakete werden anschließend durch monatliche Beträge von 9,90 Euro über zwei Jahre abbezahlt. 

Denn das ist die Grundidee der Zusammenarbeit von Panasonic und Allianz: Ähnlich wie bei Mobiltelefonen längst üblich, will der Anbieter auch im Smart Home höhere Einstiegskosten bei der Hardware durch Subventionen aus dem Schutzbrief „Allianz Assist“ absenken. Grundsätzlich sind die beiden Starter-Kits aber auch ohne Versicherungskosten erhältlich. Dann schlägt die kleinere Variante mit 220 Euro zu Buche, die größere mit 280 Euro. 

©Panasonic / Das Logo der Kooperation.

Wer nachrechnet, stellt schnell jedoch fest, dass das Schutzbriefangebot nur geringe Mehrkosten verursacht: In zwei Jahren kommen beim kleineren Starter-Kit inklusive „Allianz Assist“ 258 Euro zusammen, beim größeren Kit sind es 288 Euro. Also 38 oder sogar nur 8 Euro Differenz zu den einmaligen Kaufpreisen. 

Servicezentrale organisiert die Erstsicherung

Und das Schutzbrief-Angebot ist nicht unattraktiv – zumal es einen wichtigen Teil der Funktionalität des Panasonic-Pakets beisteuert. Löst einer der Sensoren aus – stellt das System also zum Beispiel einen Glasbruch, einen Wasserschaden oder eine Öffnung von Tür oder Fenster bei Abwesenheit der Bewohner fest ­–, meldet dies die Basisstation über Internet an einen Server. Der leitet die Meldung wiederum an eine Smartphone-App weiter, die für Android und iOS verfügbar ist. Kann der Bewohner selbst nach der Ursache schauen, weil er zu Hause oder in der Nähe ist, bestätigt er dies in der App. Bleibt die Bestätigung aus – etwa weil der Nutzer im Urlaub oder aus anderen Gründen nicht online ist –, tritt Stufe Zwei des Alarmierungs-Konzepts in Kraft. 

In diesem Fall setzt die Basisstation einen Benachrichtigungsanruf bei der Allianz-Servicezentrale ab. Anhand der hinterlegten Telefonnummer erkennt der Mitarbeiter dort, von welchem Anschluss die Meldung erfolgte. Wie es nun weitergeht, konnte der Nutzer im Vorfeld bei seiner Anmeldung festlegen. Er kann zum Beispiel Nachbarn oder Verwandte als Vertrauenspersonen benennen, bei denen der Allianz-Mitarbeiter dann anruft, um das weitere Vorgehen mit ihnen zu besprechen. Die Vertrauensperson könnte bei vergleichsweise harmlosen Alarmarten wie Wasserschäden zum Beispiel im Nachbarhaus nachschauen. Beim Verdacht auf einen Einbruch schickt der Allianz-Mitarbeiter eine Polizeistreife. 

Der Nutzer kann auch angeben, dass er zuerst selbst benachrichtigt werden möchte – zum Beispiel über eine Büro-Telefonnummer oder die Handynummer seines Partners. 

Grundsätzlich umfasst der Schutzbrief jedoch nur die Erstsicherung – im Falle eines Wasserschadens etwa das Absperren des Haupthahns und Trocknungsmaßnahmen, bei Einbrüchen die Sicherung von Fenster und/oder Tür. Reparaturen der Schäden und sonstige Folgekosten deckt der Schutzbrief nicht ab. Doch sie lassen sich natürlich über andere Versicherungen wie insbesondere eine Hausratversicherung absichern. 

Weitere Ausbau-Optionen

Wer sich gegen das „Allianz Assist“-Angebot entscheidet, kann in der Basisstation statt der dort voreingestellten Rufnummer der Allianz-Servicezentrale eine eigene Rufnummer beziehungsweise die einer Vertrauensperson eintragen. Der automatisch generierte Benachrichtigungs-Ruf spricht Typ und Ort des Sensoralarms vor – also zum Beispiel „Alarm an Glasbruchsensor, Fenster Wohnzimmer“.

Das System lässt sich um weitere Smart-Home-Komponenten beziehungsweise zusätzliche Sensoren ergänzen. Diese Zusatzgeräte werden zum einmaligen Kaufpreis direkt erworben – sie können also nicht über monatliche Raten abbezahlt werden. Zu diesen Bedingungen gibt es zusätzliche Tür/Fenster-Kontakte KX-HNS 101 für 30 Euro pro Stück, den Bewegungsmelder KX-HNS 102 für 40 Euro, sowie den Glasbruchsensor KX-HNS 104 und den Wassermelder KX-HNS 103 für jeweils 50 Euro.

©Panasonic / Mit zusätzlichen Sensoren kann das System ausgebaut werden.

Für ebenfalls 50 Euro stehen außerdem eine Schaltsteckdose (KX-HNA 101) und eine Innenraumsirene (KX-HNS 104) zur Verfügung. Letztere kann bei Auslösen eines Sensors des Systems anschlagen. Die Alarm-Funktionen lassen sich auf Wunsch über die Schlüsselanhänger-Fernbedienung KX-HNK 102 ein- und ausschalten, die Panasonic für 40 Euro anbietet, oder über die batteriebetriebene Code-Eingabetastatur KX-HNK 101 für 60 Euro. 

Wenn nach Ablauf der zwei Jahre das zu Beginn erworbene Starterkit abbezahlt ist, soll der Kunde sich entweder neue Smart-Home-Komponenten in einem definierten Kostenrahmen zu seinem System aussuchen können – oder die Monatsgebühr reduziert sich auf die reinen Schutzbriefkosten. Die genauen Konditionen für diese Varianten will Panasonic noch rechtzeitig bekanntgeben. Da das System erst Ende 2015 auf den Markt kam, werden die zugehörigen Verträge ja nicht vor Ende 2017 auslaufen.

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