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Title: Sicherheit
Smarte Videotürklingel

Praxistest: Wie überzeugt die Ring Video Doorbell 2?

in Kooperation mit Ring

Vernetzte Türsprechstellen werden immer beliebter, weil sie gegenüber einer klassischen Klingel unzählige Vorteile bieten und sich kinderleicht installieren lassen. Die neue Doorbell 2 von Ring ist ein gutes Beispiel für die neuen smarten Türklingeln – und deshalb haben wir sie einem ausgiebigen Praxistest unterzogen.

© Ring

© Ring

Die Video-WLAN-Türklingel Doorbell 2 für knapp 220 Euro (UVP) bietet im Vergleich zum Vorgänger eine Reihe technischer Verbesserungen. Die vielleicht markantesten Neuerungen sind die flexiblere Stromversorgung und eine höhere Auflösung von bis zu 1080p bei der Übertragung des Videos. Zudem wurde bei der Nachtsichtfunktion nachgebessert.

© Ring / Die Vernetzung der Türsprechstelle hat viele Vorteile.

Kleine Verpackung, viel Inhalt

Die neue Ring Video Doorbell 2 kommt in einer modernen und recht kleinen Verpackung – und überrascht dabei mit dem Umfang und Zubehör. Neben der eigentlichen Doorbell liegen zwei Adapterrahmen bei, um die Doorbell entweder vertikal oder horizontal kippen zu können. Mit Hilfe dieser Rahmen kann die Kamera der Doorbell in eine optimale Position an der Hauswand oder am Rahmen der Eingangstür befestigt werden. Das Weitwinkelobjektiv der Doorbell ermöglicht zudem ein breites Sichtfeld von 160 Grad, sodass jeder Besuch von der Kamera erfasst wird. In der Verpackung findet sich neben einer Schnellanleitung und einem Micro-USB Ladekabel (ohne Netzteil) auch eine zweite Blende. In Dunkelgrau oder in Silber passt die Doorbell 2 so an jede Fassade. Beim Installationswerkzeug wurde richtig mitgedacht: Zusätzlich zu einem Kreuzschlitzschraubenzieher nebst passenden Schrauben und Dübeln wird sogar der passende Bohraufsatz mitgeliefert. Ein vorbildlicher Service. Doch bevor wir anfangen zu bohren, testen wir den Betrieb der Doorbell erst einmal im Büro.

Nachdem wir die Ring-App heruntergeladen und den Akku der Doorbell 2 eingesetzt haben, geht das Einrichten der Türsprechstelle kinderleicht. Auch die Verbindung zum WLAN-Router macht keine Probleme. Gefunkt wird bei der Doorbell 2 übrigens auf dem 2.4-GHz-Band, das im Vergleich zum 5-GHz-Band eine deutlich höhere Reichweite bietet, allerdings auch anfälliger für Interferenzen und Störungen durch andere WLAN- sowie weitere Funknetze ist, die ebenfalls auf dem 2,4–GHz-Band funken wie zum Beispiel Z-Wave, Zigbee oder Bluetooth.

© Tillmann Braun / Eine unkomplizierte Montage macht die Ring Video Doorbell 2 auch für Laien attraktiv.

Die Montage an der Haustüre erfolgt ebenfalls unspektakulär einfach. Wie der Vorgänger kann auch die Ring Video Doorbell 2 entweder festverdrahtet mit 8-24 VAC oder per Akku mit Strom versorgt werden. Der wiederaufladbare Akku ist bei der Doorbell 2 diesmal allerdings ein Schnellspann-Akku, der sich mit einem Handgriff entnehmen und per Micro-USB-Ladekabel, wie es jedes Smartphone hat, laden lässt.

© Ring / Der Akku der Video Doorbell 2 lässt sich sehr leicht entnehmen, laden und wieder in die Doorbell einbauen.

Alltagstauglichkeit

Die Vorteile einer vernetzten Türsprechstelle sind enorm, denn man verpasst keinen Besuch und hat die Gegensprechstelle in Form seines Smartphones immer in der Tasche, ob daheim oder unterwegs. Selbst im Urlaub ist eine vernetzte Türklingel sinnvoll, indem man beispielsweise Einbrechern vorgaukeln kann, dass man zu Hause ist.

Nicht zuletzt für Online-Shopper ist ein Produkt wie die Doorbell 2 ebenfalls sehr sinnvoll, da man so keinen Paketdienst verpasst und lästige Zustellbenachrichtigungen im Briefkasten der Vergangenheit angehören. Ist man nicht zuhause, kann man übers Handy den Postboten oder Lieferanten bitten, das Paket an einem sicheren Ort abzulegen oder beim Nachbarn des Vertrauens abzugeben.  

Schon eine halbe Stunde nach der Installation klingelt die Doorbell 2 am Smartphone. An der Zwei-Wege-Sprachübertragung über das heimische WLAN-Netz ist nichts auszusetzen und das Video-Bild scharf und flüssig in der Bewegung. Auch von unterwegs, wenn das Smartphone über das Mobilfunknetz mit dem Ring-Service verbunden ist, klappt die Übertragung von Sprache und Video sehr gut. Nur bei schlechtem Mobilfunkempfang, also bei Funklöchern oder innerhalb von Gebäuden, leidet die Übertragung stark – oder es kommt keine Verbindung zustande. Wer also einen wichtigen Besuch bzw. Paketboten erwartet, sollte regelmäßig schauen, ob sein Smartphone mit dem Internet verbunden ist. 

© Ring / Ring Cloud Service für die Aufzeichnung von Videos für Doorbell und Überwachungskameras im Überblick.

Bewegungserkennung und Aufzeichnung

Die smarte Türsprechstelle von Ring leitet jedoch nicht nur Türgespräche auf das Smartphone weiter, sondern ist auch in der Lage Bewegungen zu erkennen und diese aufzuzeichnen. Damit übernimmt die Doorbell 2 auch die Aufgabe einer Überwachungskamera mit Cloud-Speicher. Die Doorbell 2 selbst besitzt keinen internen Speicher und sendet alle aufgezeichneten Videos an einen Cloud-Service von Ring. Je nach Speicherbedarf und Anzahl von Kameras kostet der Jahresvertrag zwischen 30 (Basic-Tarif) und 100 Euro (Protect-Tarif). Wichtig zu wissen: die Live-Übertragung ist immer kostenlos. Lediglich die Speicherung der Videoclips ist nur durch ein bezahltes Abo möglich.

Bei der Überwachung und Aufzeichnung gelten für die Doorbell übrigens die gleichen Regeln wie bei Überwachungskameras. Grundsätzlich dürfen Privatgrundstücke zwar überwacht werden, doch wenn sie öffentlich zugänglich sind, wie eben eine Haustüre, dann muss über die Überwachung vorher gewarnt bzw. informiert werden. Ein entsprechendes Hinweisschild muss auffällig und in Augenhöhe des Besuchers angebracht werden, bevor man den überwachten Bereich betritt. Nur wer die Bewegungserkennung (Videobetrachtung, ohne dass jemand geklingelt hat) und die Aufzeichnungsfunktion (mit und ohne Klingeln) nicht nutzt, braucht kein Hinweisschild.

Fazit

Die neue Video Doorbell 2 von Ring ist der ideale Einstieg in das Thema vernetzte Türklingel. Zu einem günstigen Preis bietet sie hochwertige Technik und viel Zubehör. Die Einrichtung und Installation am Smartphone und am WLAN-Router ist kinderleicht und mit der Schnellanleitung vorbildlich dokumentiert. Die Sprach- und Video-Qualität der Gegensprechanlage ist für den privaten Anwender vollkommen ausreichend und leidet nur, wenn das Smartphone eine schlechte Verbindung mit dem Internet hat.

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