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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Title: Sicherheit
Einbruchschutz

Smarter als jeder Einbrecher

Am 29. Oktober ist der „Tag des Einbruchschutzes“. Das Datum hat die Polizei wohl auch deshalb gewählt, weil zwischen Oktober und Januar rund die Hälfte der jährlich registrierten Einbrüche erfolgt.

© luckybusiness / Fotolia

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Neben klassischen Maßnahmen helfen vor allem Smart-Home-Lösungen wie moderne Überwachungssysteme und Türsprechstellen sowie intelligente Steckdosen, um die potenziellen Einbrecher von vornherein abzuschrecken.

Für das letzte Jahr weist die offizielle Kriminalstatistik über 150.000 Einbruchsversuche auf. In mehr als 84.000 Fällen waren die Kriminellen letztlich sogar erfolgreich und erbeuteten lukratives Diebesgut wie Bargeld, Smartphones, Laptops und Schmuck. Im Schnitt lag der Schaden pro Einbruch bei 3.250 Euro. Für bereits deutlich weniger Geld gibt es mittlerweile Systeme und Geräte, die nahezu jeden Einbrecher in die Flucht schlagen.

 © AVM / Licht im Wohnzimmer und später im Schlafzimmer irritiert jeden Einbrecher.

Über Smart Plugs das Licht selbst aus der Ferne steuern

Polizei und Versicherer weisen immer wieder darauf hin, dass verräterische Online-Posts wie öffentlich einsehbare Urlaubsgrüße auf Facebook oder Twitter den Kriminellen in die Hände spielen. Auch dunkle Häuser und Wohnungen sind ein Zeichen dafür, dass Einbrecher ungestört zur Tat schreiten können. Der beste Schutz wiederum ist, zuhause zu sein – oder zumindest diesen Eindruck zu ermitteln. Lampen und Beleuchtung lassen sich heutzutage leicht über intelligente Steckdosen schalten und sogar per Smartphone oder Laptop aus der Ferne steuern. FRITZ!Box-Besitzer können etwa mit Hilfe eines FRITZ!DECT 200 bzw. 210 die Stromzufuhr angeschlossener Geräte individuell steuern – und somit auch an die Smart Plugs angeschlossene Geräte wie beispielsweise Lampen. Voraussetzung ist, dass das FRITZ!Box-Model über eine integrierte DECT-Basis verfügt.

© Canary / Eine Überwachungskamera bietet mehr als jeder Bewegungsmelder.

Moderne Kameras und Türsprechanlagen schrecken Einbrecher ab

Selbstverständlich sind auch Überwachungskameras äußerst effektiv als Einbruchschutz. Laut Polizeigewerkschaft mindert allein die Sichtbarkeit einer Kamera bereits die Einbruchsgefahr. Besitzer einer Sicherheitskamera oder auch Video-Türklingel, wie sie etwa von Ring angeboten werden, erhalten über ihr Smartphone beispielsweise umgehend eine Warnung, sobald die Geräte ungewöhnliche Vorkommnisse registrieren. Per Live-Video und Zwei-Wege Audio kann selbst aus der Ferne mit Besuchern an der eigenen Haustür kommuniziert werden. Und da die meisten Einbrecher zunächst klingeln, bevor sie zur Tat schreiten, um sicher zu gehen, dass auch wirklich niemand zuhause ist, lassen sich über derartige Lösungen viele Kriminelle in die Flucht schlagen. Schließlich können diese nicht nachvollziehen, ob das Türgespräch von Innen oder aber vom Büro oder dem Ferienhotel aus angenommen wurde.

 © Ring / Smarte Türklingeln unterstützen im Einbruchschutz, weil man damit Anwesenheit simulieren kann.

Aus demselben Grund sind auch die sogenannten DoorLines von Telegärtner Elektronik nicht nur dann nützlich, wenn man von überall in Haus und Garten oder auch von unterwegs auf die Türklingel reagieren will, um keinen Freund oder Paketboten zu verpassen. Je nach Vorliebe und Modell lassen sich DoorLines leicht per Kabel oder auch Funk mit der vorhandenen Telefonanlage verbinden. Da bereits viele Verbraucher eine FRITZ!Box von AVM oder einen Speedport von der Deutschen Telekom zuhause haben, sind die Kosten für eine DoorLine-Lösung vergleichsweise gering. Einstiegsmodelle sind bereits für wenige Hundert Euro erhältlich, während sogenannte „Briefkasten“-Module zur Aufrüstung vorhandener Türsprechanlagen sogar schon für unter hundert Euro zu haben sind. Und selbst die Spitzenmodelle liegen immer noch weit unterhalb dessen, was Einbrecher in nahezu allen Fällen an Schaden verursachen.

In den allermeisten Fällen lohnt sich also, den Kriminellen in deren Hochsaison mit entsprechenden Smart-Home-Lösungen zuvor zu kommen.

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