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Title: Sicherheit
Tipps für die dunkle Jahreszeit

Smarter Einbruchschutz: Einfache Maßnahmen und aktuelle Sicherheitstechnik

Alle Jahre wieder kommt das leidige Thema Einbruchschutz auf. Viele drücken sich davor, der Gefahr durch die anstehende dunkle Jahreszeit ins Auge zu sehen und aktiv Maßnahmen zu ergreifen. Dabei können kleine smarte Gadgets sofort für das Plus an Sicherheit sorgen.

©iStock.com/AndreyPopov

©iStock.com/AndreyPopov

Smarter Einbruchschutz: Erste Erfolgsgeschichten

Smarter Einbruchschutz, vom vorgetäuschten Hundebellen über eine automatisierte Lichtsteuerung bis zur WLAN-Überwachungskamera, kommt in deutschen Häusern immer häufiger zum Einsatz. Bewährt sich der smarte Einbruchschutz aber überhaupt?

Mittlerweile gibt es einige Erfolgsgeschichten, die von abgeschreckten und sogar überführten Einbrechern berichten. Was die smarten Alternativen in vielen Fällen so effektiv macht, ist die kurze Reaktionszeit. Schon wenn sich jemand am Fenster zu schaffen macht, bekommt der Bewohner eine Pushnachricht auf das Smartphone geschickt. Möglich macht das ein winziger Funk-Fensterkontakt.

Wer zusätzlich noch eine IP-Überwachungskamera mit HD-Qualität installiert hat, kann der Polizei statt einer wagen Beschreibung, eine Videodatei per Email zukommen lassen. Das Praktische: Nach der Erstinvestition fallen so gut wie keine Kosten für den smarten Einbruchschutz an. Sowohl die App-Nutzung als auch die Speicherung von Videoaufnahmen in der Cloud ist bei vielen Anbietern kostenlos.

Wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Einbruch nur ein paar Minuten dauert, wird klar, wieso ein schnelles Reagieren so wichtig ist.

Vorurteile zum Einbruchschutz: Wieso viele zögern

  • „Das passiert den anderen, aber mir nicht“

Einbrecher sind häufig Gelegenheitstäter. Gute Gelegenheiten sind beispielsweise uneinsehbare Hintereingänge, ungesicherte Fenster oder eine langsam schließende Eingangstür. Natürlich gibt es auch die Profis, die unseren Alltag beobachten und die beste Zeit für den Einbruch wählen. Bei einer Rate von über 300 versuchten und vollendeten Einbrüchen am Tag, kann man ganz ohne kleine Abschreckungsmaßnahmen also doch schnell ins Visier von Gelegenheitstätern als auch Profibanden geraten.

  • „Abends bin ich immer zuhause“

Viele glauben, dass Einbrüche in absoluter Dunkelheit stattfinden. Und das tun sie auch, wenn die Einbrecher wissen, dass die Familie in den Urlaub gefahren ist. Ansonsten haben Einbrecher tagsüber viel bessere Chancen eine leere Wohnung anzutreffen. Dass es in der dunkeln Jahreszeit bereits tagsüber schon so früh duster ist, spielt dem Einbrecher natürlich in die Karten.

  • „Ich habe meine Wertgegenstände gut versteckt“

Einbrecher sind mit allen Wassern gewaschen und haben häufig ein gutes Gespür dafür, wo es etwas zu erbeuten gibt. Werden sie nicht fündig, scheuen sie häufig nicht davor zurück, Möbel oder Wände zu beschädigen. Auch wenn Sie kein Vermögen unter der Matratze liegen haben, so gehen häufig wertvolle Daten auf Rechnern, Smartphones und externen Festplatten für immer verloren. Einbruchopfer können ein Lied davon singen…

  • „Eine Überwachungskamera würde mit meiner Privatsphäre intervenieren“

Eine Überwachungskamera kann in Bereichen installiert werden, in denen die Familie allenfalls ein- und ausgeht. Je nach Einstellung schaltet sich eine smarte Überwachungskamera während der Anwesenheit von Bewohnern automatisch aus. Zusätzlich können bei vielen Modellen graue Zonen eingestellt werden, die dann später bei den Aufnahmen nicht erkennbar sind. So kann die Überwachungskamera zum Beispiel am Hauseingang angebracht werden, wobei der Straßenbereich samt Nummernschilder oder Passanten nicht aufgenommen wird.

Einfache Schutzmaßnahmen: Einbrecher abschrecken

  1. Virtueller Wachhund

© Sonos/ Sonos One klingt gut - auch nach Hund.

Sonos One ist WLAN-Multiroom-Lautsprecher, Amazon Alexa-Sprachsteuerung und Wachhund in einem. Eingebunden in ein Magenta SmartHome System, spielt der weiße oder schwarze Speaker während unserer gesamten Abwesenheit oder im Alarmfall zufällige Alltagsgeräusche ab. Darunter: Hundegebell, Staubsauger, Waschmaschine oder Alarmsound. Zum Einbruchschutz kann Sonos One mit den Magenta SmartHome Sicherheitskomponenten verbunden werden, zum Beispiel dem Bewegungsmelder oder Türsensor. Unabhängig vom Sicherheitsfaktor macht es auch Spaß, wenn man nach der Arbeit automatisch mit der selbsterstellten Spotify-Playlist begrüßt wird. Zwar ist das Magenta SmartHome System eines der wenigen mit kostenpflichtiger App-Nutzung, dafür ist es derzeit eines der ausgefeiltesten Smart Home Systeme mit vielen kompatiblen Geräten.

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  1. WLAN-Sirene

© ABUS/ Smartvest hat den Alarm in die Zentrale integriert.

Etwas klassischer ist der Einsatz einer WLAN-Sirene, die lautstark Radau macht, sobald der verbundene Bewegungsmelder oder Fensterkontakt unvorhergesehene Geschehnisse bemerkt. Entsprechende Sicherheitstechnik bieten sowohl Smart Home Systeme als auch die smarten Sicherheitssysteme zum Beispiel von ABUS, Gigaset elements oder Homematic. Der große Vorteil einer WLAN-basierten Sirene ist natürlich die sofortige Benachrichtigung per Pushnachricht, die ein schnelles Handeln ermöglicht.

Spezialisierte Sicherheitssysteme bieten häufig zusätzlich die Option einen Anruf oder eine SMS zu erhalten, damit auch eine Alarmnachricht ohne WLAN-Netz durchkommt. Diesen Extraservice leistet zum Beispiel das Smanos W100 Alarmsystem. Ein weiterer Vorteil smarter Sicherheitssysteme ist die mögliche Verknüpfung mit weiteren smarten Geräten. Der Kreativität freien Lauf lassend, kann der Einbrecher mit lautstarker Volksmusik oder Festtagsbeleuchtung begrüßt werden.

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  1. Smartes Lichtsystem

© Philips/ Eine smarte Lichtsteuerung kann bereits Einbrecher abwimmeln.

Spätestens seit IKEA eine smarte Lichtsteuerung im Sortiment hat, ist die app-basierte und automatische Steuerung des Lichts in viele Häuser und Wohnungen eingezogen. Auch die Möglichkeit das Lichtsystem mit Alexa per Sprache zu steuern reizt die Gemütlichen. Eine smarte Lichtsteuerung kann aber für sich bereits eine effektive Einbrecherabschreckung sein. In unserer Abwesenheit (Arbeit, Urlaub, Großeinkauf) simulieren die Lampen eine belebte Wohnung. Im Zusammenspiel mit einem smarten Sicherheitssystem taucht der aktivierte Türkontakt die Räume in Neongrün oder Knallrot, so dass der Einbrecher geblendet und die Nachbarn gewarnt werden.

Tipp: Wer das smarte Lichtsystem mit einer Alarmanlage, Überwachungskamera, Bewegungsmeldern oder anderen Geräten zum Einbruchschutz verbinden will, setzt am besten auf das Philips Hue System. Es ist etwas kostenintensiver als IKEAs Alternative, dafür lässt sich das deutsche System deutlich flexibler mit anderen smarten Systemen und Geräten verknüpfen, zum Beispiel mit den Netgear Arlo IP Kameras.

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Einfache Alarmsysteme: Einbrecher ertappen

  1. Intelligente Türklingel

© Ring/ Praktisch für den Paketempfang und die Einbrecherabschreckung

Über eine intelligente Türklingel können wir Freunde über das Smartphone empfangen, selbst wenn wir nicht da sind. Oder den Postboten bitten, das Paket beim Nachbarn gegenüber abzugeben. Oder einen Einbrecher abschrecken. Wer zum Beispiel die Ring Video Doorbell Pro an der Haustür installiert hat, erweckt bereits den Eindruck, ein gut gesichertes Haus zu besitzen. Sollte sich der vermeintliche Eindringling trotzdem trauen dem Hauseingang näher zu kommen, reagiert der integrierte Bewegungsmelder und sendet uns auf Wunsch eine Pushnachricht und nimmt ein Foto auf.

Über die Smart Home-App IFTTT kann die Ring Video Doorbell auch mit dem Philips Hue Lichtsystem verknüpft werden. In Räumen, wo die Klingel nur schlecht zu hören ist, blinkt dann zum Beispiel die Stehlampe als Hinweis blau auf. Wie auch bei einer Überwachungskamera, kann man die Überwachungszone selbst definieren, um die Privatsphäre von Passanten zu schützen. Das Livebild der Video-Türklingel kann übrigens nicht nur auf das Smartphone, sondern auch auf den Amazon Echo Show/Spot übertragen werden, über FireTV auch auf den Smart TV.

Tipp: Eine Überwachungskamera wie die Logitech Circle 2 kann ebenfalls als Gegensprechanlage und Einbruchschutz vor der Haustür verwendet werden, da die Kamera ein 2-Wege-Audio besitzt. Für Magenta SmartHome-Nutzer ist ein weiterer Vorteil, dass die Logitech Circle 2 mit dem Smart Home System kompatibel ist.

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  1. Smarte Tür-/Fenster-Sensoren

© SMANOS/ Unauffällige Türsicherung alarmiert den Bewohner sofort.

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben. Beim Einbruchschutz heißen sie Tür-/und Fensterkontakte. Die unauffälligen Helfer bewachen Tür oder Fenster, teilen uns mit, wenn wir vergessen ein Fenster zu schließen oder wenn sich ein Einbrecher Zugang zu unserem trauten Heim verschaffen will. Als sensibelste Stellen am Haus, kann ein guter Einbruchschutz bereits gewährleistet werden, wenn alle Türen und Fenster mit den kleinen Sensoren ausgestattet werden. Im Alarmfall bekommt man eine Pushnachricht auf das Smartphone und kann einen Nachbarn bitten kurz nachzuschauen. Um den Einbrecher schnell in die Flucht zu schlagen, können dann weitere Szenarien folgen, wie das Aufheulen einer Sirene oder ein wildes Lichtkonzert.

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  1. Smarte Bewegungsmelder© Fibaro/ Multifunktionaler Bewegungsmelder von Fibaro.

Für den Einbruchschutz sind Bewegungsmelder seit jeher ein Klassiker. Sie erleuchten Eingänge und Einfahrten automatisch oder starten die Aufnahme der Überwachungskamera. Auch in der smarten Variante ist der Bewegungsmelder eine nützliche Sache. Abgesehen von den Pushnachrichten, die er uns in ausgewählten Zeiten aufs Handy schickt, kann er zahlreiche verknüpfte Geräte aktivieren: LED-Beleuchtung, Alarmsirene oder Soundsysteme. Aufgrund der zahlreichen Einsatzmöglichkeiten, gibt es wohl kaum ein Smart Home System, das nicht auch einen Bewegungsmelder beinhaltet.

Tipp: Während die meisten Sicherheitssysteme kleine Bewegungsmelder für die Steckdose anbieten, tarnt sich der Fibaro Bewegungssensor als Klimawächter. Durch farbige LED-Beleuchtung zeigt er an, wie es um die aktuelle Temperatur steht und zählt ganz nebenbei mit, wie viele Personen das Haus verlassen oder betreten haben. Optisch wirkt der Fibaro Bewegungssensor wie ein Auge und kann – vor dem Fenster platziert - schon allein deshalb potenzielle Einbrecher abschrecken.

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Smart Home System oder smartes Sicherheitssystem?

Wer ein, zwei oder mehr smarte Maßnahmen zum Diebstahlschutz in der Wohnung umsetzen möchte, der kann dies innerhalb eines Smart Home Systems oder eines speziellen Sicherheitssystems tun. Der Vorteil eines Smart Home Systems ist, dass es neben der Einbrecherabschreckung auch weitere Bereiche des Zuhauses automatisiert, zum Beispiel die Heizungssteuerung, Beschattung oder die Musiksteuerung. In diesem Fall wären Systeme wie Magenta SmartHome, Bosch Smart Home oder Homematic interessant.

Ein smartes Sicherheitssystem, das sich ausschließlich auf den Einbruchschutz konzentriert, hat den Vorteil, dass es aufgrund des begrenzten Umfangs weniger Funk-Schnittstellen besitzt. Dadurch laufen die Systeme allgemein etwas stabiler. Viele Sicherheitssysteme lassen sich ebenfalls mit einem Sprachassistenten steuern (Google Assistant, Amazon Alexa, Apple Siri) und mit der smarten Lichtsteuerung von Philips Hue verbinden. Beispiele für solche Spezialisten sind Netgear, Fibaro, Canary oder Smanos.

Tipp: Auch wenn nur ein einziger smarter Fensterkontakt an der Kellertür angebracht werden soll, ist es notwendig sich für ein System zu entscheiden. Smarte Geräte kommunizieren in der Regel über einen stromsparenden Funkstandard (z.B. Z-Wave, ZigBee), der von einer systemeigenen Steuerzentrale in ein WLAN-Signal übersetzt wird. Um beispielsweise den Fibaro Fensterkontakt zu nutzen, braucht man die dazugehörige Steuerzentrale Fibaro Home Center 2. Das System kann dann auf Wunsch beliebig erweitert werden, zum Beispiel mit weiteren Fibaro Fenstersensoren oder Rauchwarnmeldern.© Ring/ Das Sicherheitssystem in der Hosentasche.

KfW: Finanzielle Unterstützung beim Einbruchschutz

Will man ein ganzes Haus mit Sicherheitstechnik ausstatten, können schon mal einige hundert Euro fällig werden. Damit sich Hausbesitzer davon nicht abschrecken lassen, fördert die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) die Umbaumaßnahmen für den smarten Einbruchschutz. Alle Infos zur neuen KfW-Förderung haben wir hier zusammengefasst. Vorab sei vorgewarnt, dass die Beantragung der Förderung vor der Realisierung der Maßnahmen erfolgen muss.

Zum Schluss noch ein paar Sofort-Maßnahmen zum Einbruchschutz

  • Fenster-, Balkon- oder Terrassentüren bei Abwesenheit nicht gekippt lassen
  • Im Urlaub dafür sorgen, dass jemand den Briefkasten leert
  • Schlüssel nicht unter Fußabtreter oder Blumentöpfen verstecken
  • Keine Hinweiszettel für Paketboten o. ä. an der Tür anbringen, die auf Abwesenheit hinweisen
  • Auch bei kurzer Abwesenheit Türen abschließen
  • Mögliche Einbruchshilfsmittel wegräumen (wie Leitern, Zangen etc.)
  • Regelmäßig den aktuellen Stand der Hausratversicherung prüfen
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