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Title: Sicherheit
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Smarter Eingangsbereich: So bleibt das Haus sicher

Eine ziemlich clevere smarte Video-Türklingel und andere Smart-Home-Produkte stärken das Sicherheitsgefühl gerade jetzt in der zunehmend dunkleren Jahreszeit deutlich.

© Ring

© Ring

„Ring, ring!“ Der Name des kalifornischen Sicherheitstechnik-Herstellers, dessen Wert in den letzten fünf Jahren von sieben Millionen US-Dollar auf sagenhafte eine Milliarde gestiegen war, ist buchstäblich Programm: Ring stellt hauptsächlich smarte Türklingeln her – und die haben es in sich. Am bekanntesten ist die Ring Video Doorbell, mit der Hausbesitzer ihre Haustüren fernüberwachen können: Die neue Variante 2 gibt‘s für unter 200 Euro und wartet mit praktischen smarten Funktionen auf.

Das Highlight ist die Gegensprechfunktion: Über gestochen scharfes FullHD-Video sieht, hört und spricht man mit seinen Besuchern von überall aus – auch wenn Sie nicht zu Hause sind. Die Klingel verfügt über Bewegungssensoren, deren Reichweite man in einem Radius von bis zu zehn Metern frei anpassen kann. Dazu legt man zum Beispiel Zonen fest, in denen der Bewegungsmelder aktiv sein soll, oder schaltet ihn zu bestimmten Tageszeiten automatisch aus. Mit Live-View startet man eine Live-Übertragung der Kamera, dank Infrarot-Nachtsicht auch in der Nacht. Und sollte der Akku der Türklingel leer sein (Ring geht von 6 bis 8 Monaten Laufzeit aus), lässt er sich durch eine Schnellwechsel-Funktion im Nu austauschen.

© Ring / Auch unterwegs wissen, dass Zuhause alles nach dem Rechten läuft.

Der Hersteller scheint von seinem Konzept mehr als überzeugt zu sein und verspricht lebenslangen Diebstahlschutz: Wird die Ring-Klingel gestohlen, gibt‘s vom Hersteller kostenfreien Ersatz. Voraussetzung dafür ist jedoch der Abschluss eines Premium-Abos, das die Cloud-Speicherung aller Aufnahmen aller Ring-Kameras im Smart Home abdeckt; das Basic-Abo ist für eine Kamera gedacht. Alle grundlegenden Funktionen der Türklingel sind jedoch kostenlos. Nur wer unbedingt gespeicherte Aufnahmen braucht, auf die er von überall aus zugreifen möchte, kommt um das Abo nicht herum.

Weitere Kameras für drinnen und draußen

Selbstverständlich lässt sich das Ring-System erweitern, etwa mit den Außenkameras der Reihe Spotlight Cam. Diese erkennen ebenfalls Bewegungen automatisch und benachrichtigen umgehend über die Ring-App, wenn etwas passiert. Ihre LED-Leuchtstrahler sowie die 110 dB laute Alarm-Sirene können per Fingertipp aktiviert werden. So wird die Überwachung nicht auf die Haustür beschränkt, sondern es kann zum Beispiel auch von der Garage aus überwacht werden.

Spannend ist aber auch die Indoor-Kamera Nest IQ: Die Innovation der Google-Schwester kann nicht nur Live-Videos übertragen und eine Bewegungsmeldung an ein Smartphone senden, sondern sie kann die Person mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz selbst erkennen – etwa um zu unterscheiden, ob es sich um das heimgekehrte Schulkind oder einen verdächtigen Unbekannten handelt.

Dagegen soll zum Beispiel ein durchs Bild laufender Hund oder der Schatten eines Vorhangs keinen Fehlalarm auslösen, denn auch solche Objekte identifiziert die Kamera problemlos, verspricht Nest. Und sobald eine verdächtige Person erkannt wird, zoomt die Kamera automatisch heran und verfolgt ihre Bewegung – ähnlich wie im Film, als würde ein Kameramann die Steuerung übernehmen.

Smartes Türschloss für die smarte Türklingel

Beide Kamerasysteme lassen sich mit dem Nuki Smart Lock koppeln – das smarte Schloss macht das Smartphone zum intelligenten Schlüssel, öffnet die Tür beim Nachhausekommen und sperrt sie beim Verlassen des Hauses wieder ab. Individuelle Zutrittsberechtigungen lassen sich ganz einfach erstellen und verwalten, und das Sperrprotokoll gibt Aufschluss darüber, von wem und wann die Tür auf- oder abgesperrt wurde.

In Verbindung mit der Ring Video Doorbell 2 sind praktische Szenarien möglich. Zum Beispiel, wenn der Handwerker des Vertrauens zufälligerweise dann klingeln sollte, wenn man selbst nicht daheim ist: Über die Kamera und Gegensprechfunktion erfolgt die Absprache mit dem werkelnden Techniker, der schließlich über das smarte Nuki-Schloss hereingelassen wird – alles via App, quasi wie von Zauberhand.

Im Notfall ungebetene Gäste abschrecken

Vertrauenswürdige Handwerker sind das eine, aber was ist mit ungebetenen Gästen, die möglichst schnell verschwinden sollen? Um genau das zu erreichen, sind ein Smart-Home-System mit sensorbasierten Sicherheitslösungen sowie ein smartes Beleuchtungssystem die ideale Kombination.

Gigaset zum Beispiel liefert mit Gigaset elements ein Smart-Home-Paket mit Rauchmelder, Tür- und Fenstersensor, das sich mit dem System von Philips Hue kombinieren lässt. Während zum Beispiel der Fenstersensor Alarm auslöst, werden alle Hue-Lampen mit voller Helligkeit eingeschaltet, und die App schickt sofort Alarmmeldungen aufs Smartphone.

Fazit

Einige hundert Euro muss man schon in die Hand nehmen, um die Sicherheit des eigenen Zuhauses zu erhöhen. Der Effekt ist aber immens und bringt auch gleich eine große Portion Komfortverbesserung mit sich. Die Haustür von überall aus überwachen und steuern zu können und vielleicht im Fall des Falles zwielichtige Zeitgenossen in die Flucht zu schlagen, gibt einem das gute Gefühl, dass ein Smart Home nicht nur für Spaß-Funktionen herhalten muss.

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