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Smarter Fahrradhelm: warnt, blinkt & navigiert

Was ist los in der Welt von Smart Home? Was haben sich kreative Köpfe und gewiefte Erfinder einfallen lassen? Wir haben gestöbert und präsentieren die Favoriten der Redaktion.

© Brooklyness

© Brooklyness

Einen Sekundenbruchteil nicht aufgepasst, und schon ist etwas passiert. Verkehrsunfälle können gerade für Fahrradfahrer böse ausgehen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass sie selbst den Verkehr in der Umgebung rechtzeitig wahrnehmen und ihre Absichten auch für andere klar verständlich machen. Diese zwei Fliegen will das New Yorker Start-up Brooklyness mit einer Klappe – oder besser gesagt, mit einem Fahrradhelm – schlagen. Der smarte Fahrradhelm Classon ist mit Kameras ausgestattet und warnt vor Fahrzeugen, die sich von hinten nähern. Zusätzlich macht er mit Blinker und Bremslichtern auf seinen Träger aufmerksam.

Wie das funktioniert? Ganz einfach. Classon besitzt einerseits Kameras an Vorder- und Rückseite. Sie scannen die Umgebung und informieren den Träger durch ein kleines, aufblinkendes Licht am Visier. Der Radfahrer nimmt es am Rand seines Blickfeldes wahr, wird aber davon nicht abgelenkt. Die Intensität des Lichts kann eingestellt werden. Andererseits ist Classon mit Bewegungssensoren ausgestattet. Gibt der Radfahrer das typische Handzeichen zum Abbiegen, werden Blinklichter an der rechten oder linken Seite des Helms aktiviert, die anderen Verkehrsteilnehmern den Richtungswechsel noch einmal deutlich signalisieren. Ebenso verhält es sich mit Bremsmanövern. Der Helm besitzt einen Beschleunigungssensor, der ein Bremslicht an der Rückseite des Helms aktiviert, sobald der Radfahrer bremst.

© Brooklyness / Mit Blinker und Bremslicht: Der Helm Classon zeigt an, wo's langgeht.

Für Classon gibt es außerdem eine App, über die sich Einstellungen individualisieren lassen und die eine GPS-Navigation anbietet. Die Lichter am Visier sagen an, in welche Richtung man als nächstes fahren muss, ein Blick auf das Display des Smartphones ist nicht notwendig. Als Information dient das Kartenmaterial des Telefons. Zudem kann die Fahrt per Video aufgezeichnet und in sozialen Netzwerken geteilt werden.

Der Helm erfüllt die Anforderungen der DIN-Norm EN 1078 (europäische Prüfnorm „Helme für Radfahrer und für Benutzer von Skateboards und Rollschuhen“) und ist in verschiedenen Farben und Größen verfügbar. Das Projekt läuft noch bei Kickstarter, war aber schon wenige Tage nach dem Live-Gang finanziert. Vorbestellungen sind noch möglich, die Auslieferung des smarten Helms ist für April 2017 geplant.

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