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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Title: Sicherheit
„Hey Siri, bitte öffne die Tür…“

Smartlock Neuheiten und Innovationen

Smartlock fürs Smart Home: Was gibt es im Bereich smartes Türschloss für Neuerungen? Wie sieht es mit Sprachbefehlen und optimierter Sicherheit aus?

© Elgato

© Elgato

Intelligente Türschlösser erobern immer mehr das Smart Home. Die bekannten Hersteller von Smartlock & Co. sehen sich zwar seit Jahren mit Zweifeln in Sachen Sicherheit konfrontiert, bieten jedoch auch stetig ausgereiftere Neuerungen. Auf der IFA 2017 gab es gleich mehrere neue Smartlock Vertreter zu erleben, auch eine Variante für Mehrfamilienhäuser. Schauen wir doch mal, was sich im Bereich smartes Türschloss so getan hat in letzter Zeit.

© Elgato / Eve Lock ist ein neues smartes Türschloss für Apple HomeKit. 

Elgato Eve Lock: neues Smartlock für Apple HomeKit

Wer im Smart Home Bereich Apples HomeKit nutzt, der kommt an Elgato praktisch nicht vorbei. Auf der IFA 2017 stellte das Unternehmen überarbeitete und auch neue Smart Home Komponenten vor. Darunter auch Eve Lock, ein smartes Türschloss, das neben Apple Home oder der Elgato App auch bequem per Spracheingabe geöffnet werden kann. Über Bluetooth verriegelt das Smartlock automatisch nach jedem Öffnen oder Schließen zur Sicherheit die Haustür. Zur Stromaufnahme ist ein Akku verbaut. Eve Lock wurde gemeinsam mit Yale entwickelt, die bereits über Erfahrung mit dem Smartlock Segment verfügen. Eve Lock soll mit verschiedenen Arten von Haustüren kompatibel sein. Preis und Erscheinungsdatum für das smarte Türschloss sind noch nicht bekannt, auch über die Akkulaufzeit wurde bisher nichts verraten.

© Danalock / Das Danalock V3 gibt es in verschiedenen Varianten mit Zigbee, Z-Wave und Bluetooth. 

Danalock V3 Smartlock: jetzt mit Apple HomeKit Unterstützung

Einen ähnlichen Weg geht auch das smarte Türschloss Danalock in Version 3, das der exklusive Distributor Soular GmbH & Co. KG ebenfalls auf der IFA 2017 präsentierte. Während Eve Lock jedoch rein auf Bluetooth setzt, erweitert das Danalock V3 das integrierte Bluetooth-Protokoll nach und nach um die Schnittstellen Z-Wave (Oktober 2017) und Zigbee (November 2017). Die verschiedenen Protokolle werden in jeweils separaten Danalock Modellen erhältlich sein, ein Modell mit allen Protokollen ist derzeit nicht geplant. Die optionale WLAN-Bridge erweitert das smarte Türschloss um Online-Funktionalität für die Bedienung aus der Ferne, um etwa Gästen die Tür zu öffnen oder von unterwegs zu schauen, ob die Haustür wirklich geschlossen ist.

Neben iOS unterstützt das smarte Türschloss Danalock auch Android Smartphones und Smartwatches und mit dem neuen Modell, dass im Dezember kommt, nun auch HomeKit. Damit bietet das Smartlock eine sehr gute Anbindung an viele verschiedene Endgeräte und Smart Home Zentralen und erlaubt die Bedienung per Sprachbefehl. Zusätzlich bietet es im Gegensatz zur Variante 2 eine ca. viermal schnellere Drehgeschwindigkeit und einen doppelt so starken und dabei leiseren Motor. Verschlüsselt wird mit AES-256-Bit, einem Verschlüsselungskonzept, das so sicher wie Online-Banking ist und auch von Regierungen für vertrauliche Kommunikation eingesetzt wird. Als Stromquelle kommt eine CR123A-Batterie zum Einsatz, die gut einmal pro Jahr gewechselt werden muss. Das Danalock V3 Smartlock mit Bluetooth ist für rund 150 Euro erhältlich, die Variante mit Bluetooth und Z-Wave-Plus wird rund 200 Euro kosten und die Variante mit Bluetooth und Zigbee sowie die HomeKit-Version knapp 180 Euro. Der für den Einbau notwendige Sicherheitszylinder ist ab 49 Euro separat erhältlich.

© Nuki / Die Nuki Box verwandelt Gegensprechanlagen in Mehrfamilienhäusern in eine Art Smartlock. 

Nuki Box: Smartlock für Mehrfamilienhäuser

Einen anderen Weg geht die Nuki Box: bei diesem Smartlock stehen nicht Einfamilienhäuser im Fokus, sondern Mehrfamilienhäuser. Und es ist auch kein echtes smartes Türschloss, sondern eine Ergänzung der Gegensprechanlage mit Türöffnungsfunktion. Die Nuki Box kann hinter dem Panel der Sprechanlage nachgerüstet werden und ermöglicht dann die Bedienung von elektronisch gesteuerten Hauseingangstüren aus der Ferne. Statt eines Drucks auf den Türsummer genügt ein Klick in der Smartphone App für iOS und Android. Der Vorteil: bringt der Paketdienst die lange erwartete Lieferung, öffnet man ihm die Tür, damit er es vor der eigenen Haustür abstellen kann.

Die Nuki Box funktioniert zudem mit Amazon Alexa und Google Home und öffnet somit die Hauseingangstür auch per Sprachkommando. Auch die automatische Öffnung ganz ohne Schlüssel, nur mit dem Smartphone ist möglich. Dafür muss lediglich eine Berechtigung in der App eingerichtet werden. Das Nuki Box Smartlock verfügt über eine eigene Sim-Karte zum Aufbau einer ständigen Internetverbindung, der Preis für die laufenden Kosten dieser Sim-Karte soll für zehn Jahre beim Kauf inklusive sein. Kaufen können die Nuki Box derzeit nur Hausverwaltungen für ca. 310 Euro inkl. fünf Zugangsberechtigungen. Jeder Bewohner kann bei Interesse ein Zutrittsrecht für 39 Euro pro zwei Jahre erwerben. Rechnet man die immensen Kosten für den Not-Schlüsseldienst bei einmaligem Vergessen des Schlüssels dagegen, kann sich das durchaus rechnen.

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