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Vernetzung für den Nachwuchs

Spaß mit Sicherheit: Smartwatches für Kinder

Nicht nur für Erwachsene gibt es intelligente Armbanduhren. Spezielle für den Nachwuchs werden immer ausgefeilter und sind ein ideales Geschenk.

© Tatiana Murr/fotolia.com

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Billige Klapperteile mit pixeligen Bildschirmchen und fummeliger Bedienung? Das war einmal – die heutigen Kinder-Smartwatches sind längst erstaunlich ausgereifte Multifunktionsgeräte, die oft im hochwertigen Design und teilweise sogar auf dem technischen Niveau teurer Markengeräte für Erwachsene daherkommen.

Eine smarte Uhr für den Nachwuchs zu kaufen, dafür gibt es zahlreiche Gründe – sicher auch einige, die dagegen sprechen, zum Beispiel der zu frühe Umgang mit Internet und Unterhaltungs-Hightech bis hin zur Möglichkeit der Überwachung. Für Eltern jedoch, die etwa ihrem siebenjährigen Kind kein richtiges Smartphone kaufen wollen und dafür einen Kompromiss für die Übergangszeit suchen, lohnt sich der Blick auf das Marktangebot ebenso wie für besorgte Mamas und Papas, die ihre Kinder im Auge behalten wollen. Vom großen Spaß, den die Smartwatches bieten, mal ganz abgesehen: Clevere Anwendungen fördern die Kreativität, lustige Spiele vertreiben die Zeit, und endlich kann das Kind eigene Fotos schießen und Videos drehen. Hinzu kommen die üblichen Funktionen einer Armbanduhr wie Timer, Wecker und Stoppuhr – und alles lässt sich über ein Touch-Display meist intuitiv bedienen.

© VTech / Ohne Internet, dafür aber mit vielen anderen nützlichen Funktionen: die Kidizoom Watch 2 von VTech.

Top-Ausstattung fast wie für die Großen

Die meisten Kinder-Smartwatches bewegen sich im Preisbereich von 30 bis 90 Euro. Wer mehr Geld ausgibt, bekommt im Grunde eine Rundumausstattung wie bei den Luxusuhren für die Großen – bis hin zu GPS- und Mobilfunkmodul, WLAN-Schnittstelle sowie IP6x-Zertifizierung für mehr oder weniger Wasserdichtigkeit. Über eine eingelegte SIM-Karte kann die Uhr fast wie ein Smartphone verwendet werden, die Kommunikation geht oft in beide Richtungen.

Stichwort Sicherheit: Viele Uhren übermitteln via GPS und Mobilfunkmodem den Standort, sodass die Eltern auf ihrem Smartphone den Aufenthaltsort ihres Kindes sehen können. Die Funktion Geofencing ermöglicht die Einrichtung von Sicherheitszonen, in denen das Kind sich aufhalten darf – erst beim Überschreiten wird automatisch ein Alarm ausgelöst. Manche Modelle zeigen sogar die Geschwindigkeit an: Wurde das Kind in einem Auto mitgenommen? In Gefahrensituationen kann der Nachwuchs auch selbst per Knopfdruck ein Notsignal absetzen. Diese Sicherheitsfunktionen erfüllen auch spezielle GPS-Tracker für Kinder, die wir hier vorgestellt haben – jedoch ohne die vielen multimedialen Möglichkeiten einer smarten Armbanduhr.

© Cat Berlin / Die Smartwatch "Carl Kids" trackt den Standort auf wenige Meter genau.

Beispiele für gute Kinder-Smartwatches

Einer der Klassiker unter den kindgerechten Smartwatches ohne Internet- oder Mobilfunk-Anbindung ist die spritzwassergeschützte Kidizoom Watch 2 von Vtech (ca. 50 Euro). Sie hat praktisch alles drin: Bewegungssensor, Mikrofon für Tonaufzeichnung, einfache Kamera, Uhrfunktionen, acht Spiele und drei Bewegungs-Challenges, Schrittzähler, Taschenrechner, Kalender, Foto-Effekte und vieles mehr.

Auf wenige Meter genau soll die deutsche Kinder-Smartwatch „Carl Kids“ den Standort des Kindes ermitteln. Die Uhr ist eine Entwicklung der S4 Handelsgruppe GmbH aus Berlin und wird unter dem Label Cat Service vertrieben. Ihr Gehäuse soll sehr stabil und wasserabweisend sein, und ihr Akku – ziemlich praktisch – wird wie bei einer elektrischen Zahnbürste induktiv geladen. Auch die Carl Kids ermöglicht die Kommunikation in beide Richtungen, Geofencing, Notfallanrufe sowie automatische SOS, etwa bei zu schneller Fortbewegung. Der Preis für so viel Technik und „Made in Germany“: ca. 180 Euro.

Für ältere Kinder lohnt ein Blick auf die Alcatel Onetouch Go Watch, die „spacig“ aussieht (individuelle Designs) und auch so einiges mitmacht, dafür aber ohne Überwachungsfunktionen auskommt. Über Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt, informiert sie zum Beispiel über Nachrichten und Anrufe. Verschiedene Sensoren erlauben etwa die Messung von Puls und Geschwindigkeit. Die Uhr kostet ca. 60 Euro.

© Alcatel / Für größere Kids: Die Alcatel Onetouch Go Watch.

Während den meisten Smartwatches nach ein bis wenigen Tagen die Energie ausgeht, hält die wasserdichte „Pebble Time“ (ein Tipp für Jugendliche, ca. 130 Euro) noch länger durch – mit Hilfe des innovativen farbigen E-Ink-Displays, das ständig eingeschaltet bleibt und nur bei einem Wechsel des dargestellten Inhalts Strom verbraucht. Auch die Pebble wird mit dem Smartphone verbunden, organisiert die Anzeige wichtiger Informationen jedoch nicht in verschiedenen Apps, sondern über eine Zeitleiste, die die Bedienung stark vereinfachen soll.

© Pebble / Die Modelle der Pebble Time verfügen über ein E-Ink-Display - das spart Strom.

dokiWatch will Kinder zu mehr Bewegung animieren

Die „dokiWatch“ ist aus einer Crowdfunding-Kampagne entstanden und wird gerade weltweit ausgeliefert. Das Besondere sind nicht nur das gummierte Gehäuse und das fröhliche Design (erweiterbar mit anklickbaren Buttons), sondern vor allem die Möglichkeit, Video-Anrufe zu tätigen – das Kind und seine Eltern können sich also gegenseitig sehen und miteinander sprechen. Außerdem werden die Kinder spielerisch zu mehr Bewegung motiviert, indem sie das in der Uhr schlummernde „dokiPet“ entwickeln. Bisher unterstützt die Uhr nur Englisch und Chinesisch, weitere Sprachen sind aber geplant.

Beliebt sind auch die QQ Watch von Tencent (mit GPS und Mobilfunk, kindgerechtes Design) und die Huawei Watch (über Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt, verschiedene Disney-Designs), die aber nur über Umwege aus China bestellbar sind – beide kosten etwa 90 Euro.

 

 

Fazit

Die Frage, inwieweit die „Geh mal wieder raus“-Motivation über digitale Helferlein sinnvoll ist, sei hier außen vor gelassen. Spaß machen im Grunde alle Kinder-Smartwatches. Und, ganz nebenbei, die Uhrzeit anzeigen tun sie natürlich auch.

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