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Title: Sicherheit
Kleine Sensoren

Tür-/Fensterkontakte: Sicherheit fürs Zuhause

Verlässt man das Haus, stellt sich fast immer die gleiche Frage: "Habe ich alle Türen und Fenster geschlossen?"
Smarte Tür & Fenstersensoren helfen dabei, die Frage zu klären.

© Fibaro

© Fibaro

Es ist die Horrorvorstellung schlechthin. Nach einem schönen Wochenende bzw. nach einem tollen Tag kehrt man nach Hause zurück und muss feststellen: das Fenster stand offen, es wurde eingebrochen! Wie soll man die Sicherheit der eigenen vier Wände stets im Blick behalten? Geht das überhaupt? Eine IP-Sicherheitskamera kann hier ein guter Einstieg sein. Das Thema Sicherheit beginnt im smarten Zuhause aber schon einen Schritt früher. Denn: eine Kamera kann nur bedingt Auskunft darüber geben, ob beim Verlassen des Hauses zum Beispiel noch ein Fenster oder eine Tür offen steht. Wie wäre es mit also mit kleinen Sensoren, die direkt an Türen und Fenster verbracht und somit stets alles im Blick haben – und die bei Bedarf sofort Alarm schlagen? Welche Arten sogenannter Tür-/Fensterkontakte es gibt, was ihre jeweiligen Vorteile sind und was sie sonst noch so zu bieten haben, genau darum soll es heute gehen.

Der Klassiker: Ein zweiteiliger Tür-/Fensterkontakt von Fibaro

Der klassische Sensor zum Absichern der Fenster ist der bereits erwähnte sogenannte Tür-/Fensterkontakt. Dieser besteht aus einem Bewegungsensor, an dessen Seite ein meist magnetisches Gegenstück liegt. Der Sensor findet am Rahmen, das magnetische Gegenstück am Fenster bzw. an der Tür seinen Platz. Hierfür liegen den Geräten wie dem Fibaro Bewegungsmelder meist kleine Schrauben sowie Klebestreifen bei. Wer also in einer Mietwohnung wohnt, kann den Sensor bei Auszug ganz einfach wieder entfernen. Das Wirkungsprinzip eines klassischen Tür-/Fensterkontakts ist mindestens ebenso einfach: verlieren beide Teile den Kontakt, so meldet der Sensor an die Smart Home-Zentrale: „Fenster offen.“

© Chris Bertko / Fibaro Tür- / Fenstersensor wird auf dem Rahmen und Flügel montiert

Vorteil dieser kleinen Geräte sind ihre vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Oftmals verfügen sie neben einem Bewegungssensor unter anderem auch über einen Lichtsensor, so dass man mit ihnen auch eine smarte Lichtsteuerung aufbauen kann. Man denke hier zum Beispiel über eine automatische Lichtschaltung im Flur, sobald die Tür aufgeht und die Sonne untergegangen ist. Auch ein Temperatursensor ist oftmals integriert. Übrigens: wie wäre es mit einem Tür-/Fenstersensor am Kühlschrank, um zu verhindern, dass der Nachwuchs wieder mal die Tür hat offen stehen lassen?

© Fibaro / Erkennt problemlos geöffnete Fenster

Popp Tür-/Fensterkontakt mit Neigungserkennung

Natürlich können Fenster weitaus mehr sein, als bloß offen oder geschlossen. Wie oft passiert es, dass man das Badezimmerfenster nach dem Duschen auf Kipp stehen lässt? Ein klassischer Tür-Fensterkontakt kann hier natürlich an die Zentrale melden:„Fenster im Badezimmer geöffnet“. Wäre es aber nicht komfortabler, wenn der Sensor stattdessen „Fenster im Badezimmer gekippt“ ausgeben würde? Der Tür-/Fenstersensor von POPP vermag genau dieses zu tun. Dank integrierter Neigungserkennung weiß er stets, wie es um das Fenster steht. Und dank vier binärer Eingänge lässt er sich sogar direkt mit weiteren Sensoren verbinden. Wie wäre es, wenn er direkt mit einem Feuchtigkeitssensor an der Hauswand verbunden wäre. Beginnt es zu regnen, meldet er dies an den Sensor und veranlasst eine Push-Nachricht:„Achtung, es beginnt zu regnen, bitte Badfenster schließen!“

© Popp / Der TFK von Popp erkennt auch, ob ein Fenster angekippt ist

Aeotech Tür-/Fensterkontakt Smart Sensor: der stylische Dreiecks-Sensor

Ob mit Neigungserkennung für moderne Fenster oder ob ohne für die Fenster im klassischen Altbau. Neben dem länglichen Sensor-Design gibt es natürlich auch noch weitere Alternativen. Der einmalig gestaltete Sensor von Aeotech ist so eine. Dieser zeichnet sich nämlich durch seine auffällige Gestaltung aus. Statt der länglichen Bauform kommt dieses Gerät in Form zweier Dreiecke in den Haushalt. Diese werden an den Fensterrahmen angebracht. Klassisch per ultrahaftfähigem Klebestreifen. Wer also besonderes Augenmerk auf Design legt, sollte sich das Gerät von Aeotech unbedingt mal anschauen. Zudem bietet der Sensor eine nettes Zusatzfunktion: Ist die Energie mal herunter, kann der Sensor einfach per Micro USB-Buchse aufgeladen werden.

© Aeotec / Stylisch im Design, wiederaufladbar via Micro USB Port

HomeMatic: Mehr Sicherheit dank optischer Erkennung

Auch der deutsche Smart Home-Pionier eQ-3 hat in seinem HomeMatic Portfolio einen Tür-Fensterkontakt aufzuweisen. Dies überrascht natürlich nicht, denn Sicherheit ist neben Energieeffizienz eines der Kernthemen im Smart Home. Was den HomeMatic Fenstersensor hingegen auszeichnet, ist seine Funktionsweise. Wo andere Sensoren mit einem Magneten arbeiten, verlässt sich dieses Gerät auf eine optische Erkennung per Lichtschranke. Das bedeutet, statt zwei Bauteilen, muss bloß noch eines angebracht werden. Dies ist besonders für kleinteilige Fenster und Türen geeignet, an denen es für die sonst länglichen (oder dreieckigen) Sensoren einfach zu eng werden könnte. Weitere Vorteil: wird die Fensterscheibe eingeschlagen, so wird auch dieses von der Lichtschranke erfasst und an das Smart Home-Gateway weitergegeben – und gegebenenfalls eine Push-Nachricht versendet. So kann man auch aus der Ferne sofort eingreifen und Schlimmeres verhindern.

© eQ3 / Optischer Fenstersensor erkennt sorgar Glasbruch

Sensative Strips: Unsichtbar im Fensterrahmen

Das smarte Zuhause ist immer dann besonders smart, wenn man es im Alltag gar nicht mehr wahrnimmt. Dann, wenn sich die schlauen Geräte einfach perfekt in ihre Umwelt integrieren lassen. Sei es das Unterputzmodul hinter dem Lichtschalter für die Deckenspots der Sensor, der sich perfekt in den Fensterrahmen integriert. Genau dies geschieht mit den Sensative Strips. Statt auf dem Rahmen angebracht zu werden, verstecken sie sich im Rahmen. Schließt sich also das Fenster, werden sie praktisch unsichtbar – und zwar für Familie wie Langfinger gleichermaßen. Das Beste aber ist, dass im Sensative Strip die Batterie fest verbaut ist. Laufzeit laut Hersteller: bis zu 10 Jahre. Das macht den Sensor wartungsarm und damit recht in der Anwendung.

© Sensative / unsichtbar im Fensterrahmen verbaut: Sensative Stripe

Hoppe Fenstergriffe: Smart und praktisch zugleich

Auch die Fenstergriffe von Hoppe folgen dem Prinzip des Unsichtbarseins. In diesem Fall kommt das smarte Gerät sogar in Form eines klassischen Fenstergriffes daher. Genau so, wie man ihn seit je her kennt. Im Inneren des Griffs verbirgt sich jedoch genau jene Technik, die es ermöglicht zu bestimmen, ob ein Fenster offen, geschlossen, gekippt oder sogar abgeschlossen ist. Auch die Verknüpfung mit anderen Geräten wie einer Innensirene sind hier möglich. Und doch: im Alltag tut der Fenstergriff genau das, was er soll, nämlich das Fenster öffnen und schließen. Ganz klassisch, ganz ohne Smart Home-Zentrale und eben so, wie man das von einem klassischen Fenstergriff erwartet. Ziemlich genial, oder?

© Chris Bertko / EnOcean Fenstergriff von Hoppe erkennt offen, gekippt und geschlossen

Fazit

Ob zu Ferien-Saison oder ganz einfach im Alltag: schon so kleine Sensoren wie ein Tür-/Fensterkontakt zeigen, wie vielfältig das smarte Zuhause wirklich sein kann. So bieten Tür-/Fensterkontakte bereits eine Vielzahl an Funktionen, die nicht nur im Bereich Sicherheit genutzt werden können, sondern zum Beispiel auch in Sachen Lichtsteuerung. Darüber hinaus können sie auch wirklich schick aussehen – oder eben gar gänzlich in ihrer Umgebung verschwinden. Ganz genau so, wie es zum eigenen Zuhause passt. Wer hingegen auf keine zusätzlichen Sensoren an den Fensterrahmen anbringen möchte, hat mit dem Sensative Strip sowie dem Hoppe Fenstergriffe zwei exzellente Alternativen zur Hand.

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