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Title: Sicherheit
Überwachungskamera

Überwachung ohne Kabelsalat: Reolink Go

Die neue Sicherheitskamera Reolink Go ist ein Hit bei Indiegogo: unabhängig von Stromnetz und WLAN überwacht sie auch abgelegene Orte.

© Reolink / Kabellose Funk-Kamera samt Solarpanel - so überzeugte die Reolink Go bei Indiegogo.

© Reolink / Kabellose Funk-Kamera samt Solarpanel - so überzeugte die Reolink Go bei Indiegogo.

Salate sind gesund, lecker und beliebt. Der einzige Salat, den wirklich keiner mag, ist der – Vorsicht, Scherz! – Kabelsalat. In dieser Hinsicht kann die neue kabellose Überwachungskamera Reolink Go schon einmal punkten: die Full-HD-Kamera wird über einen Akku mit langer Laufzeit betrieben. Eine aufwändige Verkabelung zur nächsten Stromquelle oder häufige Batteriewechsel sind also nicht erforderlich.

Pluspunkt: Die Kamera wird im Set mit einem kleinen Solarpanel angeboten, das dauerhaft die Stromversorgung übernimmt und die Wartungsintervalle nochmals deutlich verlängert. Das Panel wird per USB-Kabel einfach mit der Kamera verbunden und versorgt so den Akku mit Energie.

Crowdfunding-Ziel in zwei Tagen erreicht

Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo wurde die kabellose Reolink Go Ende April vorgestellt und erreichte innerhalb von zwei Tagen das angepeilte Finanzierungsziel von 30.000 Euro. Zuletzt, drei Wochen vor dem Ende der Kampagne, lag die Summe bei weit über dem Doppelten.

© Reolink / Auch im reinen Akkubetrieb ist die Überwachungskamera dank langer Laufzeit weitgehend unabhängig.

Im Rahmen des Indiegogo-Crowdfundings ist die Kamera auch noch zum Sonderpreis erhältlich. In die Auslieferung gehen soll die Reolink Go ab Juli 2018.

Dieser Erfolg liegt aber mutmaßlich nicht nicht nur an der recht bequemen Stromversorgung, sondern vermutlich viel eher noch an der Tatsache, dass die Reolink Go auch nicht auf WLAN angewiesen ist. Die Sicherheitskamera lässt sich vielmehr über die Mobilfunkstandards 3G oder 4G-LTE ansteuern. Das hat die Go damit auch den anderen Kameramodellen aus dem Hause Reolink voraus.

Unabhängig vom WLAN-Netz

Damit erweitern sich die möglichen Einsatzbereiche natürlich deutlich. Dank dieser Unabhängigkeit von Stromnetz und der räumlichen Nähe zum nächsten WLAN-Router kann die Reolink Go auch zur Absicherung weiter entfernter Örtlichkeiten dienen. Das Gartenhäuschen? Das Büro? Ein Stall? Eine Baustelle oder sogar das Boot im Hafen? Alles recht einfach zu überwachen, zumindest, wenn das örtliche Mobilfunknetz von T-Mobile, Vodafone oder O2 genügend Bandbreite hergibt. Mit dieser Fülle an Möglichkeiten in Verbindung mit weitreichender Unabhängigkeit setzt sich die Reolink Go doch ein gutes Stück von der Konkurrenz ab.

© Reolink / Auch abgelegene Gartenhäuschen, die vom WLAN abgehängt sind, lassen sich überwachen.

Die kabellose Reolink Go zeichnet mit einem Weitwinkel-Blick von 130 Grad in 1080p-Full-HD-Auflösung auf. Die Hersteller versprechen sehr detailreiche Live-Bilder und Aufzeichnungen. In einer Distanz bis zehn Meter soll der Kamerasensor auch bei schlechten Lichtverhältnissen scharfe Details abbilden, und das ohne zusätzliche Beleuchtung.

Bewegung wird sofort gemeldet

Für die Nutzung als aktive Sicherheitskamera ist ein smarter Bewegungssensor verbaut, der Bewegungen im Kamerablickfeld per Push-Nachricht, E-Mail oder Tonalarm an den Nutzer meldet, teils sogar direkt mit Übermittlung von Live-Bildern aus der Kamera.

Beim App-Zugriff auf die Kamera „erwacht“ sie und wechselt vom Ruhezustand auf eine Live-Ansicht. So lässt sich auf iOS- oder Android-Smartphones jederzeit die Lage im überwachten Bereich prüfen.

© Reolink / Dank simpler Montage lässt sich der überwachte Bereich auch leicht ändern, wie hier auf einer Baustelle.

Per Zwei-Wege-Audio agiert die Kamera sogar als „Gegensprechanlage“ – damit kann man ungebetenen Gästen vermutlich einen gehörigen Schrecken einjagen.

Cloud-Speicherung in Vorbereitung

Registriert die Reolink Go Bewegung, speichert sie diese auf einer Micro-SD-Karte. Über die Reolink-App können die Aufnahmen dann abgerufen und geprüft werden. Alternativ lassen sich Aufnahmen festgestellter Ereignisse auch in der Reolink-Cloud speichern. Die Cloud befindet sich allerdings erst noch in der Erprobung und noch steht offenbar auch nicht fest, was der Cloud-Service für die Kameranutzer kosten soll.

Wer also eine flexible und einfach zu bedienende Sicherheitskamera sucht, die ohne größere Komplikationen auch an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden kann (zur Befestigung sind nur wenige Schrauben nötig, die zum Beispiel in Holzwände sehr schnell gebohrt sind), für den lohnt sich ein Blick auf die Reolink Go.

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