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Title: Sicherheit
IP-Kameras für mehr Sicherheit

Überwachungskameras: Smarte Heimüberwachung

Clevere Heimüberwachung mit einer Überwachungskamera kann heute jeder, denn die smarten IP-Kameras sind so einfach wie nie.

© Logitech

© Logitech

Deutschland hat ein Sicherheitsproblem, das viele Menschen verunsichert. Guckt man in die Kriminalstatistik für 2016, kann man dort von 151.000 Wohnungseinbrüchen lesen. Und vier von fünf Einbrüchen werden nicht aufgeklärt. Kein Wunder, dass bei Kunden ein steigender Bedarf an Sicherheitstechnik besteht, allen voran Überwachungskameras für das Smart Home. Die gute Nachricht: Bei der Heimüberwachung tut sich was. Musste man sich vor ein paar Jahren noch mit sperrigen IP-Kameras rumschlagen, Netzwerkkabel verlegen und Speichermedien horten, ist die Heimüberwachung mittlerweile für jedermann bedienbar.

Smarte Heimüberwachung wird einfacher

Es gibt einen klaren Trend bei der smarten Heimüberwachung, die Sicherheitskameras werden einfacher. Sie sind flexibler einsetzbar, lassen sich einfacher in Betrieb nehmen und helfen ihren Besitzern auch in heiklen Situation. Standard ist die Zusammenarbeit von Überwachungskamera und Smartphone. Einige Modelle machen es ihren Nutzern besonders leicht. So unterstützt zum Beispiel die Logitech Circle 2 Apple HomeKit, also die Smart Home Zentrale auf dem iPhone. Das vereinfacht die Einrichtung und Nutzer steuern die Sicherheitskamera aus einer Zentrale, in der auch andere Smart Home Geräte auftauchen. Das Kamerabild live auf dem iPhone anzeigen, ist der Standardfall, wer eine Apple Watch hat, kann aber auch vom Handgelenk einen Blick ins Wohnzimmer oder den Garten werfen. Da Apple mit iOS 11 seine HomeKit-Anforderungen runtergeschraubt hat, kann man davon ausgehen, dass in nächster Zeit noch mehr Sicherheitskameras die Apple Smart Home Zentrale ansteuern können.

© Netatmo / Überwachungskamera mit Siri-Unterstützung.

Videoüberwachung per Sprachsteuerung

Natürlich greift auch ein großer Smart Home Trend auf den Bereich der Überwachungskameras über: Sprachsteuerung. In Fall der IP-Kameras, die mit Apple HomeKit kommen, greift Siri ins Geschehen ein. Bei der Netatmo Welcome Sicherheitskamera reicht zum Beispiel ein "Hey Siri, zeig mir den Flur", um auf dem iPhone einen Blick in den Eingangsbereich der eigenen Wohnung zu werfen. Doch Siri ist natürlich nicht der einzige Sprachassistent. Nest Cam IQ ist zum Beispiel eine smarte Überwachungskamera die Amazon Alexa und Google Assistant unterstützt. Wer sich schon mit smarten Lautsprechern wie Amazon Echo oder Google Home angefreundet hat oder das plant, kann so auch seine Heimüberwachung steuern. 

Smarte Sicherheitskamera richtig wählen

Die Einfachheit der Heimüberwachungskamera steht derzeit im Vordergrund, trotzdem können die IP-Kameras eine Menge und verschiedene Hersteller setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Kurz gesagt, man kann sich auf den ersten Blick schon mal im Gerätedschungel verlieren. Die erste Entscheidung ist, ob man Räume oder den Außenbereich überwachen will. Für Drinnen ist das Angebot an Sicherheitskameras noch größer. WLAN-Anbindung ist Standard, ebenso die Zusammenarbeit mit einer App. Viele Hersteller haben auch erkannt, dass Smart Home Geräte generell gut aussehen sollten, damit sie im schicken Wohnzimmer nicht unangenehm auffallen. Indoor-Cams gibt es mit und ohne Überwachungssensoren. Die Smartfrog Cam zum Beispiel ist sehr kompakt gebaut und misst nur rund 7,6 auf 11 Zentimeter. Der eingebaute Bewegungssensor registriert Personen, die sich im Raum aufhalten. Automatisch wird dann der Besitzer per Push-Nachricht darauf aufmerksam gemacht. Das Smartfrog-Modell hat auch noch ein Mikrofon eingebaut, sodass eine Benachrichtigung auch bei Geräuschen ausgelöst wird. Eine Nachtsicht-Funktion ist eine gute Sache, schließlich sind Einbrecher häufig in der Dunkelheit unterwegs.

© Ring / Außenkameras gibt es auch ohne Kabel, ein Akku sorgt für Energie.

Überwachungskameras für Draußen

Etwas anders sind die Anforderungen an Überwachungskameras für den Außenbereich. Outdoor-Kameras müssen deutlich robuster sein, die Mindestanforderung ist hier Spritzwasserschutz, besser sind Zertifizierungen wie IP66/67. Auch meist wünschenswert ist eine weitwinkligere Abdeckung und eine clevere Lösung für die Stromversorgung. Die Ring Spotlight Cam Akku kann das, denn wie der Name verrät, hat sie einen Akku eingebaut. Außerdem zeichnet sie in Full-HD auf und deckt mit der Weitwinkel-Linse ein 140 Grad Sichtfeld ab.

Aktueller Testsieger im Bereich der smarten Outdoor Kameras ist übrigens die Nest Cam Outdoor. Den Titel verdankt sie der Stiftung Warentest vor allem für ihre einfachen Handhabung.

Smarte Überwachungskameras können mehr

Bis hierher ging es eigentlich nur um Funktionen von Sicherheitskameras, die für sich allein gesehen dem Nutzer ein Gefühl von mehr Schutz geben. Doch die Überwachungskameras lassen sich auch in fortgeschrittene Smart-Home-Szenarien einbinden. Die Außenkamera Netatmo Presence hat zum Beispiel eine LED-Beleuchtung eingebaut, die sich ganz automatisch ein- und ausschalten lässt. Kommt der Nutzer bei Dunkelheit nach Hause, kann eine HomeKit-Automatik die LEDs der Presence einschalten.

© Amaryllo / Die Kamera an der Glühbirne übersieht man leicht.

Versteckte Überwachungskameras

Im Grunde kann man Überwachungskameras auf zwei Arten installieren. Entweder man montiert sie sichtbar oder man versteckt sie. Für beide Wege gibt es gute Argumente. Ist eine Heimüberwachungskameras im Garten gut zu sehen, dürfte das eine gewisse Abschreckungswirkung haben. Andererseits kann es natürlich auch Vorteile haben, wenn die Sicherheitskameras nicht gleich entdeckt werden. Brinno hat mit der SHC1000 zum Beispiel eine digitale Türspionkamera im Angebot, die Bilder auf das Smartphone schickt und die für Besucher erstmal nicht zu erkennen ist. Die smarte Überwachungskamera ATOM AR2 von Amaryllo ist noch besser versteckt. Sie ist unter einer LED-Birne untergebracht und kommt mit Gesichtserkennung, Full-HD, Infrarot-LEDs und deckt 360 Grad ab. Unauffällig ist auch das Thema Speicherplatz bei IP-Kameras geworden. Zwar gibt es noch einige Heimüberwachungskameras, die auf Speicherkarten aufzeichnen. Die meisten IP-Kameras für zuhause schieben Videos und Fotos aber auf Wunsch auch in die Cloud.

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