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Title: Sicherheit
Praxistest

Was leistet die Lupusec XT1 Plus?

Mit bis zu 80 Sensoren sichert die Lupusec XT1 Plus nicht nur das Zuhause ab, sondern fungiert auch als Smart-Home-Zentrale. Wir haben den Alltagstest damit gemacht.

© Jens Eber

© Jens Eber

Die vielleicht wichtigste Frage soll gleich zu Beginn beantwortet werden: Kann ein Laie das smarte Alarmsystem Lupusec XT1 Plus installieren, ohne zu verzweifeln? Die Antwort: Ja. Mit einem ganz kleinen Aber.

Zum einen braucht es einen Funken handwerkliches Geschick, um die Zentrale und die Sensoren zu befestigen. Und wer allzu großen Respekt davor hat, quasi in das digitale Innenleben seines Routers vorzudringen, sollte sich unbedingt Schritt für Schritt an die sehr ausführliche Anleitung zu halten, die es zum Download auf der Herstellerseite gibt. Dann sollte die Installation ein Leichtes sein.

Beeindruckende Sirene

Natürlich: auch, wer da sehr beherzt und unbekümmert herangeht, ist vor Patzern nicht gefeit. So musste der Autor dieser Zeilen seine besorgten Nachbarn beruhigen, nachdem er die Alarmanlage versehentlich selber ausgelöst und für markerschütterndes Heulen der internen Sirene gesorgt hatte. Immerhin war zu diesem Zeitpunkt klar: Die Anlage funktioniert bestens und macht genau, was sie soll – Aufmerksamkeit erregen.

© Jens Eber / Schicke Verpackung, zeitloses Design: Das Startpaket der Lupusec XT1 Plus.

Aber Spaß beiseite: Mit der XT1 Plus hat Alarmanlagen-Spezialist Lupusec ein neues Modell auf den Markt gebracht, dass sich gerade an Einsteiger wendet, dabei aber auch professionellen Ansprüchen genügen sollte. Das klingt zunächst nach einem Widerspruch in sich, aber den haben die Entwickler offensichtlich auf ihre Art gelöst.

Viele Erweiterungsmöglichkeiten

Zum Basisumfang, wie er in diesem Startpaket enthalten ist, gehört neben der Alarmzentrale ein Bewegungsmelder sowie ein Fenster- oder Türkontakt. Klar, dass damit im ersten Schritt gerade mal eine Wohnung im fünften Stock so halbwegs abgesichert werden kann, wo garantiert niemand über ein Fenster eindringen kann. Aber die Lupusec XT1 Plus ist auch fast beliebig erweiterbar.

© Jens Eber / Das Startpaket ist umfangreich erweiterbar.

Konnte man an das Vorgängermodell XT1 noch 20 Sensoren anschließen, lassen sich mit der XT1 Plus bis zu 80 Sensoren und Smart-Home-Elemente miteinander verbinden, zum Beispiel Heizkörperthermostate, Lichtschalter oder Rauchmelder. Die einst reine Alarmanlage wurde damit zum Smart-Home-Systen erhoben, zahlreiche weitere Funktionen lassen sich damit per App steuern. Daraus lassen sich recht geschickte Anwendungen konfigurieren, etwa, dass bei verlassenem Haus auch das Licht ausgeschaltet wird, oder – um Einbrecher zu irritieren – ausgewählte Lampen an bleiben.

Anlage braucht LAN-Verbindung

Damit nähert sich die XT1 Plus in den Funktionen der höherklassigen XT2 Plus an, allerdings wurde hier auf ein Mobilfunkmodul verzichtet. Eine LAN-Verbindung ist also obligatorisch, dann aber sendet das System auch Mails, SMS oder Push-Nachrichten ans Nutzerhandy. Eine Sprachsteuerung via Alexa ist ebenfalls möglich.

© Jens Eber / Ergänzend zur Kurzanleitung gibt es im Netz eine umfassende Anleitung und weitere Hilfen.

Aber bis es so weit ist, muss der Nutzer noch ein bisschen arbeiten, so ganz Plug & Play ist es eben doch nicht – und das ist auch gut, schließlich soll das System nicht nur das Zuhause schützen, sondern auch die eigenen Daten.

Zeitloses Design

Nach dem Auspacken fällt zuerst einmal auf, dass die Komponenten zwar recht unauffällig, aber auch angenehm schlicht gestaltet sind. Kein Schnickschnack weit und breit. Ein kleiner Stilbruch ist dagegen, dass das schwarze Netzkabel der Zentraleinheit im Vergleich etwas billig wirkt.

© Jens Eber / Geräte wie dieser Bewegungsmelder sind angenehm unauffällig gestaltet.

Ansonsten ist alles dabei: Dübel und Schrauben (für den Tür/Fensterkontakt zusätzlich auch Klebestreifen) für die Befestigung, ein Kunststoffwinkel als Halterung für den Bewegungsmelder, der zugleich den Sabotageschutz aktiviert, und zumindest eine Kurzfassung der Installations- und Betriebsanleitung.

Die Lupusec XT1 Plus arbeitet zwar ohne Cloud-Nutzung und alle internen Daten bleiben auch intern. Allerdings muss im Router ein Port für die Anlage freigeschalten werden. Aber auch davor müssen Ungeübte keine Sorge haben, Anleitungen für gängige Router finden sich über die Lupusec-Seite.

Unzählige Konfigurationsvarianten

Das ist aber auch die schwierigste Hürde, denn durch alle weiteren Schritte der Installation führen Anleitung und Interface recht geschmeidig. Über das Interface lassen sich danach auch die Sensoren „anlernen“: Im Falle des Startpakets drückt man beispielsweise auf dem Bewegungsmelder einen Knopf, einen Moment später hat er sich automatisch angemeldet und kann konfiguriert werden.

© Jens Eber / An der Rückseite dieses Fensterkontakts befindet sich der Sabotageschutz.

In dieser Sensorenübersicht findet sich unter anderem der Batteriestand der Geräte, aber auch deren Sendeleistung. Gerade letzteres ist wichtig, damit man auch sicher sein kann, dass ein Sensoralarm auch von der Zentrale empfangen wird.

Notstromakku überbrückt Stromausfall

Im Test war das innerhalb einer Vier-Zimmer-Wohnung überhaupt kein Problem, in größeren Einheiten wird man womöglich im Zweifel einen Repeater einsetzen müssen.

© Jens Eber / Auf der Rückseite der Zentraleinheit wird auch der Notstromakku aktiviert.

An Möglichkeiten, dieses Smart-Home-Alarmsysten bequem und praktisch intuitiv per App oder Interface nach den eigenen Bedürfnissen einzustellen, mangelt es wirklich nicht. Und ob das kleine Manko, im Vergleich zur XT2 Plus auf die Mobilfunkeinheit verzichten zu müssen, so sehr ins Gewicht fällt, ist Abwägungssache.

Bei einem kurzfristigen Stromausfall läuft die Anlage über einen Notstromakku weiter – und wie schon erwähnt, macht die interne Sirene einen beeindruckenden Lärm. Eine zusätzliche Außensirene macht die Anlage zudem etwas unabhängiger von der direkten Verbindung zum Nutzer.

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