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Title: Sicherheit
Brandschutz

Smarte Rauchmelder im vernetzten Zuhause für mehr Sicherheit

Rauchmelder sind im Smart Home viel mehr als nur eine weiße Kiste, welche im Ernstfall "piept". Dank Vernetzung mit anderen Geräten, erhöhen smarte Rauchmelder unsere Sicherheit enorm. Ich stelle euch fünf dieser Lebensretter vor.

© Elgato Eve

© Elgato Eve

In Neubauten sind sie mittlerweile vorgeschrieben, doch auch in Bestandsbauten halten sie nach und nach Einzug. Die Rede ist vom Rauchwarnmelder. Einmal angebracht, soll dieser helfen, die Sicherheit unserer Immobilien im Brandfall zu gewährleisten. Doch was wäre, würden sich des nachts im Kinderzimmer giftige Gase entwickeln, während die Eltern im Schlafzimmer nächtigen? Dann sind nicht nur die Immobilien, sondern auch unsere Liebsten in Gefahr, denn: häufig bleiben solche Alarmfälle viel zu lange unbemerkt. Hier wissen miteinander smarte Rauchmelder die Sicherheit aller Familienmitglieder deutlich zu erhöhen. Doch nicht nur das, denn einige dieser vernetzten Rauchwarnmelder lassen sich mit anderen smarten Geräten verbinden – und sogar als Alarmanlage fungieren. Ich stelle euch fünf dieser lebensrettenden Geräte heute vor.

Sicheres Smart Home von RWE: innogy Rauchmelder

Die Smart Home-Marke innogy verfügt neben Heizkörperthermostaten und Tür-/Fensterkontakten auch über einen eigenen Rauchwarnmelder. Dieser verlässt sich nicht allein auf die sonst handelsüblichen Rauchsensoren, die erst dann anschlagen, wenn sich womöglich bereits giftige Gase gebildet haben. Auch über Lichtsensoren verfügt das VdS-zertifizierte Gerät, um im Zweifel lebensrettende Minuten zu gewinnen. Darüber hinaus schaltet sich im Notfall eine im Gerät verbaute LED-Leuchte ein, um für mehr Sichtweite zu sorgen.

© innogy / Smarter Rauchmelder vernetzt sich mit weiteren innogy Geräten.

Ganz gleich, ob Mehrfamilienhaus oder Studentenwohnung. Bis zu 40 baugleiche Rauchwarnmelder können hier miteinander vernetzt werden. Das bedeutet, im Alarmfall schlagen alle miteinander verbundenen Geräte zeitgleich Alarm. In unserem Beispiel reagiert also auch der Rauchwarnmelder im elterlichen Schlafzimmer, sollte es im Kinderzimmer zu brennen beginnen. Eine Zentrale, um die Geräte zu steuern ist indes nicht vonnöten, da sich alle Geräte direkt miteinander verbinden lassen. Wer indes bereits über Smart Home-Geräte der Marke innogy verfügt, kann diese natürlich ebenfalls mit den Rauchwarnmelder verbinden, z.B. um alle im Haus befindlichen Lichter gleichzeitig einzuschalten oder auch die ebenfalls von innogy angebotene Innensirene zusätzlich zu aktivieren.

Somfy TaHoma: Das vernetzte Zuhause steuert nicht nur Rollläden

© Somfy / Tahoma Rauchmelder für das Somfy System.

Vielen von uns wird die Marke Somfy wahrscheinlich nicht aus dem Bereich Smart Home, sondern natürlich aufgrund ihrer Rollläden, Markisen oder Garagentore bereits ein Begriff sein. Der französische Hersteller hat unter dem Titel „TaHoma“ aber auch ein komplettes Smart Home-Portfolio zu bieten. Dieses umfasst neben Zwischenstecker und Sicherheitskamera auch einen Somfy Rauchwarnmelder. Und wie es sich für ein smartes Gerät gehört, lässt sich auch dieser mit anderen Geräten der gleichen Marke direkt und ganz ohne Basis vernetzen. Das bedeutet auch der „Somfy TaHoma Rauchmelder io“ lässt im Brandfall alle Rauchwarnmelder gleichzeitig mit ca. 85db Alarm schlagen. Wer indes von unterwegs per E-Mail oder Push-Nachricht über etwaige Brandfälle informiert werden möchte, benötigt die Somfy TaHoma Smart Home-Zentrale.

Was das Somfy TaHoma System aber so interessant macht, ist die Tatsache, dass sich bereits bestehende Rollläden oder andere Geräte der Marke nun nahtlos in dieses Smart Home integrieren lassen. So lässt sich mit einem Somfy Smart Home Kit namens „Premium Brandschutz“ nicht nur das eigene Heim smart machen. Es ließe sich auch so einstellen, dass sich im Brandfall alle Rollläden – sowie das Garagentor automatisch öffnen. Sei es, um Fluchtwege bereitzustellen oder einfach mehr Licht in die Räumlichkeiten zu bringen.

Der Bosch Rauchmelder – auch als Alarmanlage nützlich

Die traditionsreiche Marke Bosch mischt mittlerweile auch kräftig auf dem Smart Home-Markt mit und bietet seinerseits natürlich auch smarte Rauchmelder an. Der BOSCH 8750000017 Rauchmelder kann aber noch sehr viel mehr, als bloß Laut geben. Wie schon die anderen bereits vorgestellten Geräte, vermag sich auch das Gerät von Bosch direkt mit seinesgleichen zu verbinden. Allerdings braucht es hierfür den Bosch Smart Home-Controller samt Internet-Zugang. Erst dann stehen auch weitere Services im Programm wie E-Mail- oder Push-Benachrichtigung sowie der Feuerwehr-Anruf direkt aus der Alarm-Meldung der App. Erwähnenswert an dieser Stelle ist jedoch ein anderes Feature, welches den Rauchmelder mit echtem Mehrwert versieht: die Innensirene. Diese ist im Rauchmelder bereits integriert und kann beispielsweise mit einem Tür-/Fensterkontakt oder einem Bewegungsmelder verknüpft werden. Dann schlägt das Gerät sowie alle weiteren mit ihm vernetzten Rauchmelder nicht nur im Brandfall, sondern auch bei einem detektierten Einbruch sofort Alarm.

Wer darüber hinaus auch noch die Luftqualität im Auge behalten möchte, für den lohnt sich ein Blick auf den Bosch Twinguard Rauchmelder.

© Bosch / Brandschutz von Bosch: Nicht nur Rauchmelder, auch Innensirene als Alarmanlage.

Nest Protect 2: Brandalarm mit Sprachansage

Der Nest Protect 2 ist seit Anfang 2017 bei uns verfügbar. Was ihn jedoch so besonders smart macht ist, dass er über gleich mehrere Meldezustände verfügt. So wurde im Nest Protect 2 nicht nur ein Rauchsensor verbaut, sondern auch ein CO2-Sensor. Dieser misst den Anteil Kohlenmonoxid in der Raumluft. Steigt diese an, leuchtet der LED-Ring des Geräts gelb - wahlweise kann auch eine Push-Nachricht versendet werden. Überschreitet die CO2-Konzentration indes ein bestimmtes Niveau, wechselt der Ring von gelb zu rot und löst zusätzlich einen akustischen Alarm aus. Übrigens: dank Sprachausgabe teilt das Gerät von sich aus mit, in welchem Raum der Alarm ausgelöst wurde. Das kann sich besonders in solchen Situationen als sehr nützlich erweisen, in denen Menschen nicht sofort auf gängige Alarmsignale reagieren.

© Nest / Intelligenter Rauchmelder mit Sprachausgabe.

Darüber hinaus kann der Nest Protect 2 auch als Nachtlicht samt Bewegungsmelder verwendet werden. Dies geht dann aber auch mit einer rasch schwindenden Batterieleistung einher. Übrigens: wird das Licht im Raum ausgeschaltet, leuchtet der LED-Ring kurz grün auf und lässt uns so wissen, dass alles in Ordnung ist.

© Nest / Rauchmelder detektiert auch Kohlenmonoxid.

Für Fans von Apple HomeKit: Der Elgato EVE Smoke

Auch für die Freunde des abgebissenen Apfels gibt es natürlich den passenden Rauchwarnmelder. Der Elgato EVE Smoke Rauchmelder verfügt über das nötige „Works with Apple HomeKit“ und kann dementsprechend schnell in die Apple-Umwelt integriert werden. Ist dies einmal geschehen, lassen sich etwaige Alarmszenen programmieren, die zum Beispiel auch die bunten Philips Hue-Leuchten integrieren. Das macht besonders für den Fall Sinn, dass der EVE Smoke dank Hitzesensor einen ungewöhnlichen Temperaturanstieg feststellen sollte.

© Elgato / Eve smoke steuert im Alarmfall weitere HomeKit Geräte, z.B. Hue Leuchten.

Die Bedienung des Geräts kann ausschließlich via Apple Home-App erfolgen und braucht keine weitere Soft- oder Hardware. Allein, wer sein Apple Smart Home von unterwegs steuern möchte, braucht hierfür entweder ein Apple TV4 oder ein iPad mit ständiger Stromversorgung.

© Elgato / Eve smoke kann mit Apples HomeKit verwendet werden.

Übrigens: Wer auch mal abseits von Elgato EVE schauen möchte, dem sei der neue HomeKit-Rauchwarnmelder von Netatmo empfohlen. Dieser soll noch vor Weihnachten in den Handel kommen.

Rauchwarnmelder sind längst nicht mehr nur eine weiße Kiste, die wir an die Decke schrauben. Auch dank der gesetzlichen Vorschriften gibt es immer mehr Geräte, die neben langen Laufzeiten und einfacher Bedienung auch besonders smarte Features bieten. Sei es als Teil einer eigenen Smart Home-Umwelt oder sei es dank neuer Innovationen wie CO2-Alarm, Sprachansagen oder auch direkt verbaute Sirenen. Das Thema Sicherheit und Brandschutz beginnt also schon im Alltag und nicht erst, wenn man sich fragen muss: „Was tun, wenn‘s brennt?“.

 

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