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Title: Sicherheit
Honeywell Lyric W1

Wasser- und Kälteschäden gezielt vorbeugen

Der intelligente Wasser- und Frostsensor Lyric W1 von Honeywell erkennt auslaufendes Wasser und schützt vor Kälteschäden.

© Honeywell

© Honeywell

Ein poröser Schlauch, der plötzlich bricht, ein undichter Abfluss oder eine eingefrorene und geplatzte Leitung – auch bei modernen Geräten und Installationen kann es zu Schäden und Wasseraustritten kommen. Und selbst wenn nur Tropfen für Tropfen ausläuft, kann die Misere ganz schnell groß werden: Das Laminat schlägt Wellen, die Möbel quellen auf – und wenn Wasser erst einmal in tiefere Dämmschichten einsickert, müssen meist Bauarbeiter kommen und sanieren.

Wenn es ganz dumm läuft, bleibt der Schaden so lange unbemerkt, bis gesundheitsgefährdender Schimmel auftaucht. Ganz zu schweigen von den Gefahren, wenn das Wasser auf Steckdosen oder elektrische Geräte trifft.

Mehr als eine Million Schadensfälle

Kein Wunder, dass Wasserschäden zu den ganz großen Angstthemen von Mietern und Hausbesitzern gehören. Laut einer Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gab es 2016 in Deutschland rund 1,1 Millionen Leitungswasserschäden, die Kosten von mehr als 2,5 Milliarden Euro verursachten. Und zumindest ein guter Teil der Folgeschäden ließe sich vermeiden, wenn der Wasseraustritt rechtzeitig erkannt würde.

Natürlich ist es schwierig, einen drohenden Wasserschaden im Voraus zu erkennen. Aber es gibt sinnvolle Helfer, die ein Leck schnell entdecken und Alarm schlagen, bevor der ganze Keller oder die Wohnung unter Wasser stehen.

© Honeywell / Neben der Waschmaschine: ein klassischer Platz für den Wassersensor.

So unauffällig wie nützlich ist zum Beispiel der Wasser- und Frostmelder Lyric W1 WLAN von Honeywell. Der Melder wird etwa an der Wand unter dem Waschbecken, neben der Waschmaschine oder in der Küche angebracht und konfiguriert. Stellt der smarte Sensor, der die gesamte Oberfläche des 1,2 Meter langen Sensorkabels umfasst, dann fest, dass ihn entweder Wasser berührt, die Luftfeuchtigkeit ein festgelegtes Maß überschreitet oder die Lufttemperatur Frostschäden erwarten lässt, löst er Alarm aus.

Alarm-Nachricht aufs Handy

Bei direktem Wasserkontakt kann dies laut Hersteller rund eine Minute dauern. Um die Batterie des Melders zu schonen, werden die nicht ganz so dringlichen Sensordaten für Luftfeuchtigkeit und Temperatur in einem festgelegten und wählbaren Turnus abgefragt.

Erkennt das Honeywell-System, dass der Nutzer zu Hause ist, ertönt bei Wasseraustritt ein 100dB lauter Alarmton, damit man sofort reagieren kann. Ist man dagegen unterwegs, bekommt man zusätzlich eine Nachricht aufs Smartphone. Alternativ können auch Familienmitglieder oder hilfsbereite Nachbarn informiert werden. Die dazugehörige Lyric-W1-App gibt es für die Handy-Betriebssysteme iOS und Android.

Als intelligentes „Frühwarnsystem“ erkennt der Honeywell-Melder auch, wenn die Temperatur im überwachten Bereich so tief absinkt, dass das Wasser gefrieren und zum Platzen der Leitungen führen könnte.

Intelligente Absicherung

Um einen Smart-Home-Haushalt vollständig abzusichern, lassen sich mehrere W1 zu einer Art Sicherungsnetz verbinden. Das im Lieferumfang enthaltene Sensorkabel kann man außerdem über separat erhältliche Verlängerungen ergänzen. Gesamtlängen von bis zu 150 Metern sind so möglich, die auch größere Flächen abdecken.

© Honeywell / Auf dem Smartphone lassen sich aktuelle Messdaten ansehen.

Der smarte Melder wird über eine Batterie betrieben, die nach Herstellerangaben etwa zwei bis drei Jahren halten soll. Wird die Ladung so langsam schwach, sendet das System eine Meldung ans Smartphone.

Voraussetzung für den Betrieb des Honeywell W1 in der Smart-Home-Umgebung ist ein aktives WLAN, über das im Notfall Mieter oder Hausbesitzer gewarnt werden. Ohne WLAN-Verbindung kann allerdings noch immer die akustische Warnung genutzt werden.

Kritisch wird von manchen Nutzern gesehen, dass die Warnfunktion per Push-Meldung erst nach einer Online-Nutzerregistrierung mit einigen persönlichen Daten funktioniert.

Der smarte Wasser- und Frostmelder Honeywell W1 WLAN ist Teil der Smart-Home-Plattform Lyric, zu der auch der smarte, programmierbare Thermostat T6 oder die Sicherheitskamera C1 gehören.

Die Konkurrenz schläft nicht

Dabei ist Honeywell natürlich nicht der einzige Hersteller von Sensoren für die Erkennung von Wasserschäden im Smart Home. Zum Beispiel verkauft der Smart-Home-Anbieter D-Link den Wassersensor DCH-S160. Droht ein Wasserschaden, sendet das D-Link-Gerät eine Nachricht ans Smartphone des Nutzers. Parallel wird auch ein 70dB lauter Warnton ausgelöst. Der Wassersensor lässt sich zudem mit anderen Produkten von D-Link koppeln.

Eine etwas andere Konstruktionsweise, aber die praktisch gleichen Features wie der Honeywell Lyric W1 hat der Grohe Sense. Auch er kann nicht nur auslaufendes Wasser erkennen, sondern nimmt dauerhaft veränderte Luftfeuchtigkeit oder Frostgefahr wahr und meldet sie an die eigene Sense-App. Als mobiles Gerät kann der Sensor direkt an gefährdete Stellen gelegt werden. Zudem bietet Grohe intelligentes Zubehör für schlecht erreichbare Nischen und Winkel an.

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