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Title: Sicherheit
AVM Mess-App

WLAN-Diagnose per Smartphone: FRITZ!App WLAN

Mit der FRITZ!App WLAN lassen sich viele Parameter im drahtlosen Netzwerk steuern. Neuerdings ist die App auch als Testversion für iOS verfügbar.

© AVM / Die Fritz!App WLAN zeigt die wichtigsten Parameter in einer Übersicht an.

© AVM / Die Fritz!App WLAN zeigt die wichtigsten Parameter in einer Übersicht an.

Eigentlich sollte so ein WLAN doch eine ganz einfache Sache sein, oder? Irgendwo zu Hause steht ein Router, der das digitale Netz auswirft. Und in der Annahme, dass sich das Netz auch flächendeckend verteilt, sitzt man dann an seinem Lieblingsplatz, will eine spannende Serie schauen – und spürt seinen Blutdruck steigen, weil die Darsteller nach jedem Schritt eine Pause einlegen und augenscheinlich aufs nächste Datenpaket warten.

WLAN kann also ganz schön frustrierend sein, wenn man nur wenige Meter vom Router entfernt kaum noch Daten bekommt, während der Nachwuchs im Stockwerk darüber mit Vollausschlag surft, obwohl da eine dicke Betondecke samt Bewehrungsstahl dazwischen ist.

Mess-App hilft bei der Suche nach Schwachstellen

Gut, die FRITZ!App WLAN von Fritz!-Hersteller AVM kann diese Probleme alleine noch nicht lösen, aber sie kann helfen, Schwächen im heimischen WLAN genauer zu lokalisieren, damit man beispielsweise mit einem Repeater für ein stabileres Netz sorgen kann.

© AVM / In übersichtlichen Grafiken bietet die Mess-App Überblick über die Parameter des Heimnetzwerks.

Diese AVM Mess-App ist für Android erhältlich und schaut auf mittlerweile siebenstellige Downloadzahlen zurück, bei überwiegend guten Bewertungen. Im März wurde die Diagnose-App für die Fritzbox auch in einer Version für iPhones vorgestellt. Vorerst ist diese Version der AVM Mess-App nur als Beta-Testversion für registrierte Nutzer verfügbar.

Textversion für iOS-Nutzer

Für die Teilnahme müssen die Nutzer bei Apple Testflight angemeldet sein, die notwendige Einladungsmail kann wiederum über AVM angefordert werden. Über die Testflight App erhält man als Tester schließlich Zugang zur Beta-Version der FRITZ!App WLAN. Als technische Voraussetzungen gelten ein Apple-Endgerät mit iOS 10 oder einem neueren Betriebssystem und eine Fritzbox mit Betriebssystem ab der Version 6.50.

Die Apple-User können sich dann wie bisher schon Android-Jünger mit der AVM Mess-App an die Einrichtung und Optimierung ihrer Fritzbox machen. Eine zentrale Funktion der FRITZ!App WLAN ist die Messung der Verbindungsgeschwindigkeiten zwischen Router und Smartphone oder Tablet. Dabei zeigen sich rasch die Schwachstellen im drahtlosen Netz, beziehungsweise die idealen Punkte für Repeater als smarte WLAN-Turbos.

© AVM / Neben dem Datendurchsatz zeigt die App zum Beispiel auch die genutzte IP an.

Neben der Signalstärke bietet die App aber auch eine Auswertung über die verschiedenen Kanalbelegungen. Angezeigt wird außerdem die eigene IP-Adresse und die genutzte Frequenz.

Eine ziemlich willkommene Funktion der FRITZ!App WLAN dürfte die sehr unkomplizierte Verbindung von Smartphone oder Tablet mit der Fritzbox sein: über einen QR-Code oder die WiFi-Protected-Setup-Funktion kann man sich mit seinen Endgeräten verbinden, ohne lange Kennwörterschlangen einzutippen.

App erfasst alle WLANs in der Umgebung

Eine schlaue Idee ist außerdem, dass die AVM Mess-App verfügbare WLAN-Netze in der Umgebung nicht nur auflistet, sondern grafisch aufbereitet, einschließlich Signalstärke, Frequenz und möglichen Frequenzüberschneidungen.

Mit der „Pegelanzeige“ zeigt die FRITZ!App WLAN in Echtzeit die aktuelle Signalstärke – nicht erst nach einigen Sekunden Testzeit. Mit dem gesonderten WLAN-Testmodus lässt sich außerdem die Stabilität des Netzes prüfen.

Als zusätzliches Feature macht die App ihre Nutzer darauf aufmerksam, wenn es für die Fritz!-Geräte im eigenen Netz Updates gibt.

Kritik am Zwang zur Standorterkennung

Kritisiert wird allerdings von etlichen Nutzern, dass die App eine eingeschaltete Standorterkennung vorschreibt. Bei AVM verweist man da bei der Android-Version allerdings auf entsprechende Vorgaben von Google.

Als Vorteil dürfte dagegen gelten, dass die AVM Mess-App sich mit allen gängigen Routern verbinden lässt.

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