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Title: Komfort
Tipps für Einsteiger & Profis

Die besten Smart Home-Systeme 2020

In den vergangenen Jahren ist der Markt der Smart Home-Geräte rasant gewachsen und so buhlen viele Hersteller um die Gunst der Kunden. Welche Smart Home-Systeme man sich in jedem Fall mal ansehen sollte, das haben wir in diesem Beitrag zusammengetragen.

© fotolia by Stockwerk-Fotodesign

© fotolia by Stockwerk-Fotodesign

Der Einstieg in die Smart Home-Welt gelingt oftmals am besten über Appcessories – also die Geräte, die via Smartphone-App gesteuert werden können. Sei es die smarte Wetterstation mit Innenraumüberwachung von netatmo, der Staubsaugerroboter oder die Überwachungskamera mit App-Steuerung.

Philips Hue

Eines dieser Appcessories ist das smarte Lichtsystem von Philips Hue. Es bietet bunte, aber auch warmweiße Leuchtmittel, die sich per App steuern lassen. Aber schnell wird aus diesem Appcessories eines der besten Smart Home-Systeme. Denn neben den Leuchtmitteln aus dem Hause Philips, lässt sich das System auch mit Funkwandschaltern und Bewegungsmeldern erweitern. So können Lichtschalter genau da positioniert werden, wo man sie benötigt: zum Beispiel neben dem Bett, oder im Flur und Wohnzimmer.

Das Schönste daran: Diese Nachrüstung bedarf keiner Elektroinstallation. Ganz nebenbei wird die Beleuchtung mit dem Hue Hub und den Hue Leuchten intelligent, denn das Licht kann je nach Tageszeit verschieden hell und in unterschiedlichen Farbtemperaturen eingeschaltet werden.

© Philips / Die Hue Bridge: Das Herzstück des smarten Lichtsystems

Natürlich gehorchen die Hue Lampen auch aufs Wort. So lässt sich das System mit Amazons Alexa ebenso koppeln, wie mit dem Google Assistent. Und auch Apple Fans werden die bunten Lampen von Philips lieben, denn sie lassen sich auch mit Apples Smart Home-System „HomeKit“ verbinden und darüber mit dem Sprachassistenten „Siri“ steuern.

Aber nicht nur Leuchtmittel hat das Smart Home-System von Philips Hue zu bieten. Auch komplette Lampen gehören in das Portfolio. Egal ob Wand-, Decken- oder Tischleuchte. Sie sind zugleich der Schlüssel für viele weitere Philips Hue-Dienste. Wie zum Beispiel das Hue Ambilight oder das Hue Entertainment.

© Philips / nicht nur smarte Leuchtmittel - auch komplette Lampen bietet Hue

Bei dem Philips Ambilight-System leuchten LED Stripes neben dem Fernseher und Hue Lampen im Raum synchron zum Fernsehbild. Das Fernseherlebnis 2.0 will Philips mit seinem neuen Dienst Hue Entertainment bieten, bei welchem die Hue Lampen im eigenen Wohnzimmer passend zu den Lichteffekten in der TV-Show leuchten.

Wer sein Smart Home-System über das Thema Licht hinaus erweitern will, hat die Möglichkeit, die Philips Hue-Leuchten in viele weitere Smart Home-Systeme einzubinden. So zum Beispiel in das System von Bosch, dem Sanitär Spezialisten „Hans-Grohe“ (der mit Philips Hue das Duschen zu einem neuen Erlebnis macht), oder in das System der Telekom.

© Philips / Integration der Hue Leuchten für ein smartes Duscherlebnis

Telekom Magenta
Einst bekannt geworden als Qivicon Smart Home, ist daraus inzwischen ein vollständiges, magentafarbenes Produkt der Telekom geworden: Das Magenta Smart Home.

Es ist so einfach wie genial, denn die Telekom macht den Internetrouter, den viele schon zu Hause haben, zur Smart Home-Zentrale. Mit dem „Speedport Smart“ können Magenta-Kunden den Smart Home-Service einfach gegen eine monatliche Gebühr dazu buchen und dadurch smarte Geräte mit dem Router verbinden. App-Steuerung (auch von unterwegs) inklusive.

© Telekom / Speedport Smart - der Internetrouter als Smart Home Herzstück

Mit Heizungsreglern, Fensterkontakten, Zwischensteckern und vielen anderen Geräten entsteht so im Handumdrehen ein Smart Home-System in den eigenen vier Wänden. Ganz ohne Bohrmaschine und Kabel verlegen. Über „Wenn-Dann“-Regeln können die Geräte clever miteinander verknüpft werden, um so die täglichen Abläufe zu automatisieren. Sei es die Heizung, die beim Lüften herunterregelt, der Fernseher, der im Standby automatisch ausgeschaltet wird, oder das Alarmsystem, das das Haus bei Abwesenheit hütet.

Dabei setzt das Magenta Smart Home-System vorrangig auf den DECT ULE Funk – ist es im Router doch schon vorhanden, um schnurlose Telefone nutzen zu können. Die Funksysteme Homematic IP und Zigbee lassen sich via USB Funkstick am Speedport Smart-Router nachrüsten. Homematic-Geräte mit dem BidCos Funk, sind anders als an der damaligen Qivicon Home Base mit dem Speedport Smart-Router nicht mehr kompatibel.

Homematic IP

Homematic IP ist die neuste Gerätegeneration des Smart Home-Pioneers aus dem ostfriesischen Leer. Das Geräteportfolio der neuen Generation kann in seinem Umfang inzwischen problemlos mit dem der BidCos Homematic-Serie mithalten. Von Zwischenstecker, über Unterputzmodule (zum Steuern von Licht und Jalousien), bis hin zu Heizungsreglern (sogar für Fußbodenheizungen) und verschiedener Sensoren kann der Kunde wählen.

Natürlich bietet der Hersteller eQ3 auch gleich die passende Steuerzentrale, inklusive App- und Sprachsteuerung an: den Homematic IP Access Point. Übrigens können Geräte der neuen Homematic IP-Serie auch an die ältere CCU2-Zentrale angelernt werden. Geräte des älteren Homematic Smart Home-System jedoch nicht an dem Homematic IP Access Point. 

© eQ3 / das Homematic IP Portfolio wächst rasant

AVM Smart Home

Und noch ein Hersteller macht aus dem Router ein Smart Home-System. Die Rede ist von dem Berliner Hersteller „AVM“. Auch hier setzt man auf den DECT ULE Funk, der für die Telefonie bereits in der FRITZ!Box integriert ist. Für den Ausbau des Smart Home gibt es aus dem Hause AVM Zwischenstecker (für den Innen- und Außenbereich), Wandschalter, E27 LED Leuchtmittel und Heizungsthermostate.

Praktisch, dank des DECT HAN FUN Protokolls, funktionieren auch einige der Telekom Smart Home-Geräte – wie zum Beispiel der Fensterkontakt – an der FRITZ!Box. Über die MyFRITZ!-App lassen sich die Steckdosen schalten und der Energieverbrauch der angeschlossenen Geräte anzeigen. Wer zudem die FRITZ!DECT Telefone für die Festnetztelefonie verwendet, kann auch diese nutzen, um die Smart Home-Geräte zu steuern.

Auf native Sprachsteuerung muss man bei AVM leider verzichten, was nicht heißt, dass es nicht über Drittanbieter Skills geht. Ob man denen jedoch die eigenen Router-Zugangsdaten anvertrauen möchte? Über die Weboberfläche der FRITZ!Box können darüber hinaus einfache, vordefinierte Automatisierungen festgelegt werden. Wie zum Beispiel eine Standby-Abschaltung via Zwischenstecker, oder Heizpläne für die Heizungsthermostate. Auf eine „Wenn-Dann“-Programmierung hat man bei AVM verzichtet. Für den Einstieg in die Smart Home-Welt ist die Lösung von AVM bestens zu empfehlen.

Eine Übersicht der AVM Smart Home-Geräte haben wir hier zusammengestellt: FRITZ!DECT: Smart Home-Geräte von AVM auf einem Blick

© AVM / mit DECT Geräten die FRITZ!Box zum Smart Home erweitern

homee oder Homey: Multigateways

Wer mehr will und sich vor allem nicht an Hersteller- oder Funksysteme binden möchte, der sollte sich sogenannte „Multiprotokollgateways“ ansehen. Die Smart Home-Zentralen vereinen mehrere Funksysteme und arbeiten zwischen diesen als eine Art „Dolmetscher“. So lassen sich Geräte miteinander verbinden, die sonst nicht miteinander funken könnten. Für den Kunden heißt das, freie Geräteauswahl ohne Herstellerbindung.

Zu nennen sind als Multiprotokollsysteme vor allem Zipato, homee und Homey. Wobei sich bei den zuletzt genannten Systemen vor allem die Frage stellt: Würfel oder Kugel? Oder anders ausgedrückt: Modular erweiterbar, oder All-in-One Smart Home-System? Während sich das homee-System per bunter Funkwürfel um Funksysteme wie Z-Wave, Zigbee, EnOcean und (Start Juli 2020) Hörmann BiSecure erweitern lässt, kommt die Homeykugel als All-in-One-Gateway daher. Sie bietet Z-Wave, Zigbee, IR und Bluetooth.

So steht bei beiden Systemen einer gewerkeübergreifenden Automatisierung nichts im Wege. Die Regeln können entweder per Smartphone-App oder per Weboberfläche erstellt werden. Wobei auch über das „Wenn-Dann“-Schema Regeln mit Verzögerungen oder Prüfzeitpunkten möglich sind. Sprachsteuerung und Appsteuerung versteht sich von selbst. So sind diese Systeme vor allem fortgeschrittenen Nutzern zu empfehlen. Aber auch Smart Home-Anfänger werden, dank der einfachen, grafischen Oberfläche, mit diesen Systemen einen guten Einstieg in die Thematik finden.

© Screenshot homee / Funksystem- und Herstellerunabhängig das Smart Home ausbauen

Fibaro Home Center 2

Wer sich bei den Automatisierungen von den klassischen "Wenn-Dann"-Regeln völlig lösen und extrem komplexe Routinen für sein smartes Zuhause programmieren möchte, dem sei das Fibaro Home Center 2 ans Herz gelegt. Das Smart Home-System basiert auf dem Z-Wave Funk, in dessen Welt der Hersteller Fibaro mit seinen designaffinen Komponenten eine nicht ganz unwesentliche Rolle spielt.

Über die Scriptsprache „LUA“ lassen sich Automatisierungen und Abläufe programmieren, wodurch das Smart Home-System zu einem mächtigen Werkzeug für Installateure und Smart Home-Enthusiasten wird. Das Fibaro Home Center 2 richtet sich vorrangig an Profis und Smart Home-Fans, die noch einen Schritt weiter gehen wollen.

© Fibaro / Das Home Center 2 - eine Maschine für Profis

Übrigens munkelt man in den Fibaro Foren über ein baldiges Erscheinen des Fibaro Home Center 3. Und vieles spricht auch dafür. So hat das aktuelle Fibaro Home Center 2 einen recht alten Z-Wave Chip an Bord, der nicht mehr state-of-the-art ist. Vielleicht unterstüzt das neue Gateway dann auch mehr Funksysteme als nur Z-Wave. Ein neues Multiprotokoll-Gatgeway?

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