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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Smart Home für Senioren

Die Großeltern immer im Blick – ohne Notruftaste

Ein digitales Assistenzsystem soll das Leben für ältere Menschen sicherer und ihre Betreuung einfacher machen.

Rentner mit Sohn

Wie will ich im Alter leben? Viele Menschen schieben die Beantwortung dieser Frage lange vor sich her. Der Gedanke an ein Leben im Alten- oder gar Pflegeheim ist ja auch nicht angenehm. Aber so weit muss es nicht kommen, denn durch technische Unterstützung können Senioren heute viel länger in den eigenen vier Wänden wohnen und ein selbstbestimmtes Leben führen. „Ambient Assisted Living“ heißt das Konzept, in dessen Rahmen die Smart-Home-Branche Notruf- und Assistenzsysteme anbietet. Ein besonders einfaches – und einfach zu bedienendes – ist das System des Anbieters easierLife.

Immer informiert

Wer wissen möchte, ob es den Eltern, Großeltern oder älteren Nachbarn gut geht, kann sich mit diesem Internet-basierten System jederzeit Nachrichten auf sein Smartphone, Tablet oder seinen PC senden lassen. Dafür sorgt das Zubehör von easierLife.

Die Komponenten von easierLife

Das easierLife-Starterset (rund 299 Euro zuzüglich 9,99 Euro monatliche Servicegebühren) besteht aus vier Komponenten:

1. der Basisstation – sie empfängt die Signale der beiden Sensoren und gibt sie über das Internet weiter an den Computer, das Smartphone oder Tablet der unterstützenden Kontaktperson. Einen eigenen Internetanschluss benötigt der Haushalt dafür nicht, die Daten werden über das Mobilfunknetz übertragen.

2. einem Bewegungssensor – dieser kleine Kasten wird an die Zimmerdecke oder eine Wand geklebt. Der Sensor nimmt alle Bewegungen in diesem Raum auf.

3. einem Kontaktsensor – er wird an der Eingangstür angebracht und registriert, wenn die Tür geöffnet und geschlossen wird.

4. die easierLife-App informiert den Empfänger jederzeit, ob in der smarten Wohnung alles in Ordnung ist.

Keine Sorgen – auch nicht um die Datensicherheit

Wann ist Opa aufgestanden? Hat er das Haus verlassen und dabei vielleicht die Tür offen gelassen? Wann war er zuletzt aktiv? In der App lässt sich unter anderem recht genau einstellen, wann die typische Aufstehzeit ist (mit einer einstellbaren Toleranz) oder wie lange Inaktivität dauern darf. Auch die Betriebsbereitschaft der Sensoren lässt sich in der App ablesen, und einen zeitweisen Ausfall des Systems meldet die App ebenfalls.

Alle Informationen werden über das Internet übertragen, doch der Anbieter betont, dass die Daten dabei per SSL (also wie beim Onlinebanking) verschlüsselt werden. Ein Missbrauch soll dadurch ausgeschlossen sein. Zudem muss der Nutzer keine persönlichen Daten übertragen, sondern kann ein Pseudonym wählen.

easierLife App und Komponenten

easierLife wird auch im professionellen Bereich eingesetzt

easierLife wird bereits in ersten betreuten Wohnanlagen genutzt. Der für ein easierLife-Video befragte Rüdiger Frank (Geschäftsführer der „KFLS – betreutes Wohnen in Karlsruhe“) lobt, dass die Bewohner nicht das Gefühl bekommen, bevormundet zu werden. Der Eindruck, Sicherheit im Haus zu haben, überwiegt.

Sicher: Gesundheitsdaten wie Herzfrequenz oder Blutdruck kann easierLife nicht kontrollieren; dafür wäre ein deutlich komplexeres Modell erforderlich, worauf easierLife aber gar nicht abzielt. Hier geht es darum, Senioren ein bisschen mehr Sicherheit in ihrem Alltag und den Kindern ein gutes Gefühl zu geben. Das hat auch die Juroren des Gründerwettbewerbs IKT Innovativ überzeugt: Auf der CeBIT 2015 wurde das System mit einem Innovationspreis ausgezeichnet.

Ganz einfach erweiterbar

easierLife ist ausbaufähig: Weitere Bewegungssensoren lassen sich für einen Stückpreis von 119 Euro zusätzlich bestellen, Kontaktsensoren (etwa für die Terrassentür) für 49 Euro. Und wenn doch etwas mehr Sicherheit gewünscht wird, kann easierLife auch einen Notruftaster in das System integrieren. Der kostet 49 Euro, der zusätzliche Service im Monat weitere 10 Euro extra. Wer möchte, kann Komponenten und Services auch mieten. Los geht’s hier ab 40 Euro pro Monat.

Fazit

Auf das Thema „digitale Hilfen im Haushalt“ angesprochen, reagieren viele Senioren skeptisch: Sie befürchten, durch einen Notruftaster womöglich in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt zu werden. easierLife zeigt sich hier eher unaufdringlich: Nur wenige, zudem sehr unauffällige, Komponenten müssen in der Wohnung installiert werden. Eine Beeinträchtigung im Alltag stellt das System somit eher nicht dar.

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