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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Sicherheit für Senioren

Etwas weniger Sorgen um die Großeltern

Immer mehr alte Menschen leben alleine und selbstbestimmt. Aber es stellt sich die Frage: Können sie den Alltag bewältigen? Smarte Technik kann helfen

Eine smarte App erinnert Senioren an die Pilleneinnahme.

iStock.com/Elisanth_

Zu Hause ist es doch am schönsten. Deswegen möchte man so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Im vertrauten Umfeld findet man sich auch ohne Brille zurecht und nette Nachbarn unterstützen einen in den kleinen Dingen des Alltags.

Wenn man nicht mehr arbeitet oder der Lebenspartner stirbt, muss man sich neu orientieren. Die Ansprüche und Bedürfnisse verändern sich und das Thema altersgerechtes Wohnen spielt eine immer größere Rolle. „Derzeit sind 21 Millionen Menschen in Deutschland 60 Jahre oder älter. 2050 werden es mehr als 27 Millionen sein. Gesundheit und Selbstbestimmung hängen eng zusammen: Wer stark pflegebedürftig ist oder wessen geistige Fähigkeiten nachgelassen haben, der ist auf gute und mitfühlende Versorgung angewiesen“, stellt die Bundesregierung auf ihrer Webseite fest.

Erinnerungen und Warnungen im Alltag

Ältere Menschen und ihre Angehörigen sollten sich rechtzeitig Gedanken über eine altersgerechte Ausstattung ihrer Wohnung machen. Dabei können kleine Helfer beispielsweise zur Gesundheitsüberwachung gute Dienste leisten. Das Assistenzsystem casenio ist so vielfältig einsetzbar, dass es über das bekannte, klassische Hausnotrufsystem hinausgeht. Es kann an den eingeschalteten und vergessenen Herd, die offene Wohnungstür, das viel zu lange fließende Wasser oder die verpasste Medikamenteneinnahme erinnern und entsprechend eine Warn- oder Erinnerungsfunktion ausführen. Dazu kombiniert es moderne Sensortechnik mit intelligenter Software.

Gesundheitsüberwachung

Die Gesundheit fordert im Alter mehr Aufmerksamkeit, der Arzt muss regelmäßig aufgesucht werden und Tabletten sind zu bestimmten Tageszeiten einzunehmen. Auch die Überwachung von Blutdruck, Sauerstoffgehalt des Blutes, Zuckerspiegel und Puls muss häufiger stattfinden. Doch schnell kann es zu Überforderungen kommen und die Wege zum Arzt werden immer anstrengender. Telesprechstunden per Webcam und Mikrofon ersparen manchen Arztbesuch. Im Folgenden stellen wir verschiedene Geräte zur Gesundheitsüberwachung vor.

Eine wichtige Rolle bei der medizinischen Versorgung spielt die regelmäßige Erinnerung an die Einnahme von Tabletten oder die Übermittlung von Daten wie Puls, Blutdruck und EKG. Dafür kann zukünftig verstärkt das Telemonitoring eingesetzt werden: Die mobilen Geräte übertragen die gemessenen Werte via einer Bluetooth-Schnittstelle automatisch an den Arzt oder an eine App. Sogar mobil ist dies durch die Nutzung von Handynetzen oder Internet möglich. Bei Werten, die gravierend von der Norm abweichen, kann automatisch ein Notruf abgesetzt, beziehungsweise eine Pflegekraft oder ein Angehöriger informiert werden.

Das Blutdruckmessgerät iHealth verfügt über einen drahtlosen Blutdruck-Monitor fürs Handgelenk. Mit seiner Hilfe kann man unkompliziert den Blutdruck im Auge behalten. Die Manschette muss lediglich um das Handgelenk gelegt werden und die Messwerte werden drahtlos auf iPad, iPod touch oder iPhone übertragen. Die bewährte Motion-Sensor-Technologie liefert sehr genaue Werte. Das funktioniert offline und online, die App ist kostenlos. Info: Preis rund 100 Euro, es ist weltweit verfügbar. Andere Anbieter wie Medisana und Withings bieten vergleichbare Geräte an. 

iHealth BG5 Funk-Blutzuckermessgerät

Besonders wichtig für Diabetiker ist die regelmäßige Blutzuckerkontrolle. Mit dem iHealth BG5 Funk-Blutzuckermessgerät behalten sie den Überblick und ersparen sich das unpraktische Führen eines Diatbetikertagebuches. Das Gerät speichert bis zu 500 Messergebnisse. Außerdem kann der Blutzuckerspiegel mit Hilfe einer App überwacht und bei Bedarf sogar in der Cloud online abgespeichert werden. Zusätzlich achtet das Gerät darauf, dass keine abgelaufenen Teststreifen verwendet werden, die ein verfälschtes Ergebnis bringen könnten.

Fazit

Den Gang zum Arzt ersparen diese Geräte nicht ganz, jedoch verringern sie die Häufigkeit der Besuche, da die Daten direkt an die Praxis geschickt werden können. Außerdem fällt nicht nur das lästige Tagebuchschreiben beim Blutdruck und Blutzucker messen weg, die Geräte von iHealth zum Beispiel erleichtern den Prozess unheimlich.

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