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Title: Komfort
Ambient Assisted Living weiter gedacht

Ganz schön clever: Rollator Ello für Senioren

Viele Senioren stehen beim Nutzen eines Rollators mit Bergen und Hindernissen auf Kriegsfuß. eMovements möchte das mit dem smarten Rollator Ello vereinfachen.

© eMovements GmbH

© eMovements GmbH

Als das Stuttgarter Robert-Koch-Krankenhaus Nutzer von Rollatoren nach Problemen fragte, so kamen von mehr als 75% Klagen über Probleme beim Überwinden von Hindernissen sowie beim Bergaufschieben und Bergabbremsen. Das Stuttgarter Unternehmen eMovements GmbH hat laut eigener Aussage eine Antwort gefunden, wie diese Probleme im Alltag besser überwunden werden können: mit Ello, einer Art smartem Rollator für das Ambient Assisted Living (AAL) bzw. den sogenannten altersgerechten Assistenzsystemen, die ein gesünderes und unabhängigeres Leben ermöglichen sollen.

Elektrischer Antrieb und automatische Bremse sollen für mehr Sicherheit sorgen

Um die genannten Probleme bei der Nutzung eines Rollators in den Griff zu bekommen, wurde für den smarten Rollator Ello ein spezieller Radnabenantrieb entwickelt, der in die beiden Hinterräder integriert wurde. Dieser elektrische Antrieb ermöglicht in Zusammenhang mit einem leichten Gestell zudem eine höhere Zuladung im vorderseitig angebrachten Transportkorb. Der elektrische Antrieb schiebt den smarten Rollator sicherer bergauf und ohne zusätzlichen Kraftaufwand des Benutzers über Hindernisse hinweg, auch in Bus und Bahn. Ein Anheben des Rollators soll somit überflüssig sein.

Die zusätzlich verbaute automatische Bremse soll das Wegrollen effektiv erkennen und verhindern. So kann diese automatische Roll-Erkennung Stürze verhindern, indem sie die Geschwindigkeit drosselt. So hat die verbaute Technik einen positiven Nebeneffekt: Nutzer trauen sich wieder zu, größere Strecken zurückzulegen und werden somit mobiler und beweglicher. Einem aktiven Leben, wie es das Ambient Assisted Living vorsieht, steht damit nichts im Wege.

© eMovements GmbH / Auch in der Stadt wird die Fortbewegung mit dem smarten Rollator vereinfacht.

Ein smarter Rollator mit GPS, SMS-Service und mehr

Alle Funktionen sind gut nutzbar in den beiden Handgriffen untergebracht. Diese Grifftechnologie zur Steuerung wurde von den Erfindern des smarten Rollators zum Patent angemeldet. Sie soll vor allem durch große Tasten und gut erkennbare Symbole mögliche Ängste vor einer Fehlbedienung nehmen und stattdessen eine leichte und verständliche Handhabung erlauben. Im linken Handgriff steckt eine GPS-Ortung, die als Diebstahlsicherung und zur Standortbestimmung bei Vergessen des Abstellplatzes genutzt werden kann. Gerade bei Demenzkranken kann das mehr als nützlich und wichtig sein, siehe auch unser Artikel „Opa auf Wanderschaft“. Der smarte Rollator übermittelt seine Position alle fünf Minuten und kann quasi in Echtzeit getrackt werden.

Im rechten Handgriff ist ein Notrufknopf samt (nach einem Jahr wohl kostenpflichtigem) SOS-Service integriert, der eine SMS und/oder E-Mail an bis zu drei hinterlegte Notfallkontakte übermittelt. Hierfür ist im Gestell eine Sim-Karte integriert, die für eine hohe Verfügbarkeit alle Mobilfunknetze nutzt. Dazu gesellen sich eine Hupe, um auf sich aufmerksam zu machen, sowie der Knopf zum Einschalten der integrierten Beleuchtung. Zur Beleuchtung gehören u.a. eine Fußraumbeleuchtung sowie Front-, Seiten und Rücklichter. Unterhalb der Griffe sind die automatischen Bremsen angebracht, die für eine Drosselung des Radantriebs beim Bergabgehen sorgen sollen.

© eMovements GmbH / Die Bedienung des Smart Home Senioren Gadgets erfolgt über wenige beleuchtete Knöpfe direkt an den Handgriffen.
Der Akku, der für rund drei Stunden Fahrbetrieb und zwei Tage Standby sorgen soll, kann per großer Handschlaufe einfach entnommen und innerhalb von sechs Stunden geladen werden, etwa über Nacht. Um den smarten Rollator noch mehr zu einem Smart Home Senioren Gerät zu machen, wird voraussichtlich in Zukunft auch eine Möglichkeit integriert, um das Smartphone zu laden. Derzeit ist der smarte Rollator nur in einigen ausgewählten Sanitätshäusern zu bekommen, die auf der Produktseite von Ello genannt werden. Der Preis soll sich unter 3.000 Euro bewegen, eine Bezuschussung durch Krankenkassen ist derzeit nicht möglich.

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