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Title: Komfort
Ratgeber

Neue Smart-Home-Trends für Senioren

Die Welt der smarten Gadgets steht nie still und daher kommen Erfinder immer wieder auf praktische Ideen. Dieser Artikel zeigt einige smarte Helferlein, die Senioren in naher Zukunft unterstützen können.

©iStock.com/shapecharge

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Smarte Technikspielereien sind heute enorm verbreitet, egal ob Smartphones und Tablets oder schlaue Helfer im Haushalt. Auch ältere Menschen können hier das eine oder andere Gerät nutzen, um sich ihren Alltag zu vereinfachen oder ihre Gesundheit zu verbessern.

Welche smarten Gadgets in naher Zukunft in den Startlöchern stehen, das verrät dieser Artikel anhand einiger Highlights.

Wynd Halo + Home Purifier

© Wynd Technologies, Inc. / Das Gadget Wynd Halo analysiert durchgehend die Luftqualität in der Wohnung und kann diese mit dem zugehörigen Luftfilter reinigen.

Das Gerät Wynd Halo hat sich zum Ziel gesetzt, die Raumluft in der Wohnung oder im Haus des Nutzers rein zu halten. Dafür misst der kleine Kasten durchgehend die verschiedensten Werte, etwa die Temperatur, Pollen- oder Feinstaubbelastung oder andere schädliche Luftverschmutzungen.

Das zusätzliche Gerät Home Purifier ist für die eigentliche Reinigung zuständig und hat genug Leistung, um eine Fläche von rund 100 Quadratmeter mit frischer Luft zu versorgen.

So stellt Wynd Halo durchgehend sicher, dass man optimale Luftqualität genießt, was vor allem bei älteren Menschen mit vielleicht angeschlagenem Immunsystem hilfreich sein kann. Dazu kann Wynd Halo sich auch mit anderen smarten Gerätschaften verbinden, etwa Google Home, Amazon Echo oder Thermostaten und Co., um so auch andere Werte des Raumklimas anzupassen.

Wynd Halo und der Home Purifier sollen ab Mai 2019 verfügbar sein und dürften zusammen rund 400 Euro kosten.

Snore Circle

© VVFLY Electronics Co,.Ltd / Das kleine Gerät Snore Circle hört mit, während der Nutzer schläft und stimuliert die Halsmuskulatur, falls es Schnarchen registriert.

Eine Studie der Universität Budapest aus dem Jahr 2008 ergab, dass rund 60 Prozent aller Männer und rund 42 Prozent aller Frauen in der Nacht schnarchen. Betroffene leiden oftmals unter wenig erholsamen Schlaf, während der Partner oder die Partnerin ebenfalls betroffen ist, wenn das nächtliche Sägen zu laut wird.

Doch keine Sorge, auch hierfür arbeiten schlaue Tüftler an einer Lösung. Da Schnarchen im Alter schlimmer wird, dürfte also das Gerät Snore Circle vor allem auch für schnarchende Senioren interessant sein.

Dabei handelt es sich um einen kleinen Sensor, den man sich mit einem Pad auf den Hals klebt – ähnlich wie die Elektroden bei einem EKG. Der Snore Circle hört die Nacht über ganz genau hin und startet seine Arbeit, sobald das Schnarchen losgeht. Dann sendet er eine elektrische Stimulation aus, welche die Muskulatur im Hals dazu bringt, sich wieder zusammenzuziehen. So sind die Atemwege nicht mehr blockiert, was zu den lauten Geräuschen führt. 

Der Snore Circle soll ab Januar 2019 erhältlich sein und wird dann in etwa 145 Euro kosten.

CleanseBot

© Cleansebot / Der kleine Roboter namens CleanseBot tötet mit Hilfe von UV-Licht Bakterien und Keime ab. Er kann wie ein Staubsaugerroboter über das Bett fahren oder auch manuell für jeden beliebigen Gegenstand verwendet werden.

Der nun folgende Roboter eignet sich ebenfalls für all diejenigen älteren Mitmenschen, die häufig mit ihrem Immunsystem zu kämpfen haben. Der CleanseBot ist nämlich dafür gedacht, sowohl Betten als auch jeden beliebigen anderen Gegenstand zu sterilisieren.

Dafür nutzt er UV-Licht, mit dem er Bakterien und Keime abtötet. Das kleine Gerät bietet zwei Funktionsweisen. Zum einen kann man ihn einfach auf dem Bett oder unter der Bettdecke platzieren und umherfahren lassen. Wie ein Staubsaugerroboter überquert CleanseBot die Liegefläche, bis er jeden Zentimeter erwischt und mit seinem UV-Licht gereinigt hat. Die Akkulaufzeit von bis zu drei Stunden sollte ausreichen, damit auch große Doppelbetten kein Problem darstellen.

Zum anderen kann man den CleanseBot aber auch als manuelle Desinfektionshilfe nutzen, denn mit einer Handschlaufe lässt er sich überall einsetzen.

Der CleanseBot soll im April 2019 marktreif sein und dürfte zur Markteinführung rund 230 Euro kosten.

Keyto

© Keyto / Das Gadget namens Keyto analysiert den Atem des Nutzers und gibt dann Tipps im Rahmen einer ketogenen Diät, wie Rezeptvorschläge und ähnliches.

Ein Problem, das sicherlich jeder kennt: Je älter man wird, desto schwieriger ist es, das Gewicht zu halten, geschweige denn abzunehmen. Senioren, die hier jedoch nicht eine Diät nach der anderen ausprobieren wollen, sollten sich das smarte Gadget Keyto ansehen, das auf ketogene Ernährung spezialisiert ist. Allerdings: Wer seine Ernährung in diese Richtung umstellen möchte, sollte zuvor mit seinem Arzt klären, ob dies möglich ist.

Keyto erinnert ein wenig an einen Stift, jedoch soll der Nutzer in das Gerät pusten. Dann wird der Atem von der zugehörigen App für Android oder iOS analysiert, damit anschließend genau aufgeschlüsselt wird, wie der Stoffwechsel des Nutzers gerade aussieht, was man am besten essen sollte und so weiter. Auch passende Rezepte spielt die Anwendung auf Grundlage des Ergebnisses aus. Das ist besonders deshalb hilfreich, da eine ketogene Ernährung darauf ausgelegt ist, Kohlenhydrate zu vermeiden, was in unserer heutigen Welt nicht immer einfach ist.

Keyto soll im Januar 2019 auf den Markt kommen und wird voraussichtlich rund 160 Euro kosten.

Gotek Smart Fridge Sterilizer

© Gotek / Der Gotek Smart Fridge Sterilizer tötet mit Hilfe von Ozon und Anionen Keime im Kühlschrank ab und hilft so, dass Lebensmittel länger frisch und der Nutzer gesund bleibt.

Nachdem der CleanseBot weiter oben bereits hilfreich war, um Betten und andere Gegenstände in der Wohnung oder im Haus keimfrei zu machen, ist der Gotek Smart Fridge Sterilizer ein vergleichbares Gadget, das jedoch für den Kühlschrank gedacht ist. Das Gerät soll verhindern, dass sich darin Keime ansiedeln, die dazu führen könnten, dass Nahrungsmittel schneller verderben oder sich Krankheitserreger verbreiten.

Der Gotek Smart Fridge Sterilizer erinnert ein wenig an einen Gewürzspender oder eine Getränkedose und passt daher locker in jeden Kühlschrank. Der verbaute Akku hält rund 90 Tage und dazu verfügt das Gadget über zwei Funktionsmodi. Der eine ist für die tägliche Nutzung gedacht und soll vor allem Bakterien in der Luft abtöten. Der andere ist eher eine tiefgehende Reinigung, welche zwar auch die Bakterien in der Luft vernichten soll, aber ebenso die, welche sich sonst an den Wandflächen und in anderen Ritzen verstecken. Die Sterilization funktioniert hierbei durch die Abgabe von Ozon und Anionen.

Der Gotek Smart Fridge Sterilizer ist bereits seit kurzem erhältlich und kostet rund 115 Euro.

KickS

© NIXX / Ein kleiner, praktischer Helfer verspricht KickS zu werden, denn das Gadget bindet auf Knopfdruck die Schuhe des Nutzers. Die hier abgebildete Version ist ein Prototyp, der noch deutlich kleiner werden soll.

Einen ganz kleinen Helfer haben wir zum Schluss, doch dafür dürfte KickS älteren Mitmenschen ihr tägliches Leben gehörig vereinfachen. KickS richtet sich hierbei vor allem an diejenigen, die entweder genervt von Schnürsenkeln sind oder diese nur noch schwer selbst binden können.

KickS ist ein kleines Gadget, das an beiden Schuhen angebracht wird und in das die Schnürung der Schuhe eingefädelt wird. Ab diesem Moment genügt ein Knopfdruck am KickS und es zieht die Schnürsenkel fest bzw. öffnet sie wieder, sobald der Knopf erneut gedrückt wird.

KickS steht noch am Anfang seiner Produktion und soll erst im Dezember 2019 verfügbar sein. Was das Gerät dann kostet, das ist noch nicht bekannt.

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