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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Title: Komfort
Mobilität im Alter

Neues rund ums Wohnen im Alter

Im Bereich Smart Home für Senioren gibt es immer wieder neue intelligente Systeme, die die Lebensqualität im Alter steigern. Ein paar davon stellen wir hier vor.

© YakobchukOlena/Fotolia

© YakobchukOlena/Fotolia

Gerade für Senioren stellt das Smart Home eine große Bereicherung dar, vor allem, wenn sie gern weiterhin in der eigenen Wohnung bleiben möchten: Schlüssel vergessen? Kein Problem mehr mit einem Smartlock. Tasten nach dem Lichtschalter? Kein Problem mehr mit einem Bewegungsmelder. Ist das Bügeleisen wirklich ausgeschaltet? Kein Problem mehr mit einer intelligenten Steckdose. Smarte Gehstöcke, innovative Rollstühle, das Technikrad dreht sich immer weiter. Ein guter Grund, um sich mal nach Neuerungen für Mobilität im Alter und Smart Home für Senioren umzusehen.

Doro präsentiert ein spezielles Notrufarmband

Der Anbieter für Seniorentelefone, Doro, stellte im Sommer das smarte Armband Doro 3500 Alarm Trigger vor. Dieses setzt auf Knopfdruck Notrufe ab, auch wenn das Telefon nicht in der Nähe ist. Es soll mit allen Doro Smartphones und Handys kompatibel sein. Erhältlich in vier Farben, bietet das Armband die Möglichkeit, klassisch am Handgelenk oder um den Hals getragen zu werden. Damit es auch als Notruf im Bad zur Verfügung steht, ist es wasserdicht und kann auch unter der Dusche oder in der Badewanne getragen werden. Auch eine Verbindung zum Malteser Notrufdienst, mit dem Doro in Deutschland zusammenarbeitet, ist möglich.

© Doro / Das smarte Armband Doro 3500 ergänzt die Seniorentelefon-Palette 

LiNX 3D und Miele erleichtern Hörgeschädigten die Haushaltsführung

Dass das Hören im Alter abnimmt, wissen wir alle. Und gerade akustische Signale werden gern überhört. Damit der Braten im Ofen trotzdem nicht verkohlt, haben ReSound GN und Miele & Cie. KG eine Projektstudio rund um die Verknüpfung des Hörgeräts fürs iPhone LiNX 3D und Haushaltsgeräte ins Leben gerufen. Auf der IFA 2017 konnten Interessierte sich darüber informieren, wie das im Leben funktioniert. Neben Statusmeldungen wie „Kühlschranktür steht offen“ sind auch Zubereitungshinweise wie „Bitte Kartoffelgratin einschieben“ möglich. Wäschetrockner, Waschmaschinen, Kühlgeräte und Backöfen säuseln dem Träger des Hörgeräts in Sprach übersetzte Textnachrichten ins Ohr. So soll das Wohnen im Alter bequemer und auch sicherer werden.

© ReSound / Das Hörgerät fürs iPhone LiNX 3D verknüpft bald Hörgerät und Haushaltsgerät 

Das Crosswalk Projekt verlängerte Ampelphasen in den Niederlanden

Wer als Senior ein Android Smartphone besitzt und im niederländischen Tilburg wohnte, der konnte im Frühjahr 2017 am Crosswalk Projekt teilnehmen. Hierbei wurde die Länge der Ampelphase über eine App gesteuert und konnte von den Teilnehmern auf eine von vier vordefinierten Zeiten eingestellt werden. Das auslösende Smartphone wurde per GPS ermittelt und die Ampelphase dann dementsprechend angepasst. Die Gemeinde reagierte mit dem Crosswalk Projekt  auf viele Beschwerden über eine Ampel, deren Grünphase schlichtweg zu kurz ist. Ob das Ganze jetzt auch irgendwann großflächiger eingesetzt wird und werden kann, ist bis dato offen. Ein interessantes Projekt zur Mobilität im Alter war es allemal.

 

Das Notrufarmband Zembro

Ebenfalls aus den Niederlanden stamm das Notrufarmband Zembro, das mit einer eigenen SIM-Karte versehen ist und dem Träger kein zusätzliches Smartphone aufdrängen möchte. Es kann für zehn Notfallrufnummern konfiguriert werden und löst dann im Alarmfall einen Anruf bei Angehörigen oder der Notrufzentrale aus. Die Batterie soll gut eine Woche halten. Das wasserdichte Zembro kann für bequemes Wohnen im Alter auch beim Duschen, Schwimmen und Abwaschen getragen werden. Neben der üblichen Notfallfunktion soll das Smart Home Senioren Gadget in Bälde auch an die Tabletteneinnahme erinnern können und eine Analyse-Funktion bieten, die Wege auswertet und Angehörige bei der Gefahr des Verlaufens informieren kann. Die App für Angehörige gibt es für iOS und Android, sie zeigt zudem an, ob im Notfall bereits ein anderer Angehöriger den auslösenden Senioren angerufen hat. Das in ganz Europa funktionierende Notrufarmband kann zum All Inclusive Preis von 29 Euro pro Monat (39 Euro inkl. 24/7-Notrufzentrale) gemietet werden.

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