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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Panik und Notfallsender

Schnelle Hilfe per Tastendruck anfordern

Smarte Hilfe per Knopfdruck. Nicht nur pflegebedürftigen Menschen nützt moderne Technologie, um schnell Hilfe zu rufen.

© Ingo Bartussek / Fotolia

© Ingo Bartussek / Fotolia

Bei gesundheitlichen Problemen und bei Unfällen können wenige Momente darüber entscheiden, ob rechtzeitig Hilfe kommt oder nicht. In spontanen Notsituationen ist es allerdings nicht immer möglich, zum Telefon zu greifen und Unterstützung anzufordern. Gerade für ältere Menschen ist es deshalb wichtig, auf einfache Art und Weise ein Notsignal absetzen zu können.

Honeywell Panik- und Überfallsender TCBA1BS

Vor diesem Hintergrund hat Honeywell den Panik- und Überfallsender TCBA1BS entwickelt. Der smarte Sender ist Bestandteil von Honeywells Evohome-Familie und setzt das Vorhandensein der entsprechenden Schaltzentrale voraus, die sämtliche Connected Home-Geräte des Herstellers steuert. Sobald diese beiden Einheiten installiert und miteinander verbunden sind, reicht ein Knopfdruck auf den Sender und die Zentrale setzt umgehend ein Notfallsignal an bis zu drei vorher festgelegte Kontakte ab. Die Einstellungen dafür werden in einer App vorgenommen, die auch von unterwegs Statusabfragen erlaubt.

Klein, leicht und immer griffbereit

Der TCBA1BS wird mit einem Armband und einem Gürtelclip geliefert und lässt sich so jederzeit griffbereit am Körper befestigen. Der 14 Gramm leichte Sender ist IP67 zertifiziert und somit gegen Schmutz und Spritzwasser geschützt. Auf diese Weise kann er auch im Regen getragen werden und überlebt kurzzeitiges Eintauchen unter Wasser. Im freien Feld beträgt die Reichweite des Senders bis zu 1000 Meter zur Zentrale, in bebauten Umgebungen natürlich entsprechend weniger. Dennoch bietet diese Funkverbindung seinem Besitzer beträchtlichen Bewegungsraum, innerhalb dessen das Alarmsystem funktioniert. Honeywell nutzt für die Kommunikation seiner Evohome-Einheiten ein proprietäres bidirektionales Funksystem, welches die Daten verschlüsselt überträgt.

© Honeywell / Der Panik- und Überfallsender TCBA1BS alarmiert bis zu drei Kontakte.

Hilfe auf Tastendruck

Tritt der schlimmste Fall dann tatsächlich ein, reicht ein Drücken der Notfalltaste auf dem Sender und bis zu drei Kontakte erhalten umgehend eine Nachricht darüber, dass akuter Handlungsbedarf besteht. Besonders für ältere und pflegebedürftige Menschen kann eine solche Technologie lebensrettend sein, wenn der Weg zum Telefon beispielsweise nach einem Sturz nicht mehr machbar ist.

Die Honeywell evohome Zentrale kann bis zu 32 Einheiten steuern. Mit Einheiten sind allerdings alle evohome-Komponenten gemeint, denn zu der Produktfamilie gehören noch weitere Smart Home-Geräte wie zum Beispiel eine Sirene, Glasbruchsensoren, Kameras, CO-Melder oder Bewegungsmelder mit Haustiererkennung. Wenn aber keine oder wenige der anderen Produkte genutzt werden, bietet sich der Notfallsender durchaus auch für den Einsatz in beispielsweise Seniorenheimen an.

Der Lilalarmi SOS-Button

Die gleiche Situation adressiert die Firma Lilalarmi mit ihrem SOS-Button. Allerdings geht das Unternehmen von einem mobileren Standpunkt aus an und setzt auf die Kooperation mit einem Smartphone und einer eigenen App. Auf diese Weise kann der Sender überall unterwegs zum Einsatz kommen und nicht nur in einem Radius um eine Zentrale herum.

© Lilalarmi / Der Lilalarmi SOS-Button ruft auch von unterwegs um Hilfe.

Genau wie der Honeywell Panikbutton bietet auch lilalarmi die Möglichkeit, Kontakte zu hinterlegen, die auf Wunsch informiert werden sollen. Haben diese die lilalarmi-App ebenfalls installiert, so können sie Nachrichten mit Anhängen empfangen. Wenn nicht, so werden sie lediglich per SMS informiert. Verschickt werden die Nachrichten von dem gekoppelten Smartphone, das über Bluetooth mit dem Sender verbunden ist. Das Smartdevice übernimmt in diesem Szenario die Funktion des Senders aus dem ersten Beispiel und muss sich in (Funk)Reichweite des Alarmbuttons befinden, um Hilfe holen zu können. Der Hersteller gibt diese mit ca. 50 Metern an.

„Hallo“ oder „Hilfe“

Lilalarmi will aber nicht nur Notfallrufe absetzten, sondern auch sozial aktiv sein. Deshalb unterstützt der SOS-Button zwei Szenarien, die durch unterschiedliche Druckfolge der Taste ausgelöst werden. Zweimaliges Drücken schickt dem Kontakt eine positive Nachricht im Sinne von „ich bin gut angekommen“ oder „ich bin hier, willst Du jetzt auch kommen“. Ein Dreifachdrücken hingegen setzt eine Hilfenachricht ab, die den Gegenüber informiert, dass etwas passiert ist. In beiden Fällen wird der Meldung ein Google Maps Ausschnitt mitgeschickt, die den aktuellen Standort anhand der GPS-Daten anhängt. Vorausgesetzt, die App ist bei beiden Beteiligten installiert und aktiv.

© Lilalarmi / Doppelklick heisst "Hallo", Dreifachklick "Hilfe".

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