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Schlauer Fußboden

SensFloor: Fußbodensensoren können Stürze verhindern

SensFloor weiß nicht nur, wo und wie sich eine Person gerade im Raum bewegt, sondern kann als Smart Home-Element sogar für Sicherheit sorgen.

© Fotolia / Picture-Factory

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„Das SensFloor System soll seinen Nutzern unaufdringlich mehr Komfort, Sicherheit und Entlastung im Pflegealltag bieten. Wer kein Computerfreak ist, wird von zu viel Technik und Einstellmöglichkeiten eher abgeschreckt“, so Christl Lauterbach, Geschäftsführerin der Future-Shape GmbH. Deshalb brachte sie ein recht einfach zu handhabendes Sensorsystem auf den Markt, das sich unsichtbar unter dem Bodenbelag verlegen lässt.Ein Netz aus Näherungssensoren erkennt Bewegungsmuster. Unter dem Bodenbelag ist es unsichtbar. © Future-Shape GmbH

Aber wozu ist SensFloor eigentlich nützlich? Das mit Näherungssensoren funktionierende System ist vor allem in der Betreuung von älteren und pflegebedürftigen Menschen praktisch, weil es nicht nur Bewegungsmuster im Raum erkennt, sondern auch bemerkt, ob eine Person steht, geht oder auf dem Boden liegt. SensFloor lässt sich mit verschiedenen Smart Home-Systemen – wie zum Beispiel mit der SECARE Rufanlage von Minos – verknüpfen und wird somit in die smarte Kommunikation eingebunden. Per Nachricht auf einem Pager, dem Smartphone oder Tablet werden Verwandte, Bekannte oder Pflegepersonal verständigt, sollten die Sensoren einen Sturz oder eine andere ungewöhnliche Bewegung feststellen. In der Pflege bietet SensFloor also nicht nur den Pflegebedürftigen mehr Schutz und Sicherheit, sondern auch Angehörigen oder Personal mehr Entlastung, da sie nicht ständig von der Sorge um ihre Liebsten oder Patienten geplagt werden, wenn sie sich auf das smarte Sensorensytem der Firma Future-Shape GmbH verlassen. Zudem kann SensFloor auch als Alarmanlage genutzt werden, da Eindringlinge von außen auf Grund des Bewegungsmusters sofort als solche erkannt und gemeldet werden können.SensFloor erkennt, ob eine Person geht oder gestürzt ist. © Future-Shape GmbH

Aber SensFloor kann nicht nur Stürze erkennen, sondern auch dazu beitragen, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen: Ist das System nämlich mit einer Smart Home-Anlage verbunden, lassen sich verschiedene Wenn-Dann-Szenarien programmieren. Vorstellbar wäre hier beispielsweise Folgendes: Wenn die Oma aus dem Schlafzimmer Richtung Bad geht, dann sollen automatisch die Lichter im Flur und im Badezimmer angehen. Die ältere Dame müsste sich nicht im Dunkeln vorantasten bis sie einen Lichtschalter erreicht, sondern könnte sicher ihres Weges gehen. Stolpern und Stürzen wäre damit vorgebeugt. Ein anderes Szenario könnte so aussehen: Wenn der demente Opa scheinbar ziellos im Zimmer umher irrt, dann wird ein Angehöriger vom System benachrichtigt, welcher über eine smarte Kamera oder eine Freisprechanlage herausfinden kann, ob bei dem Senior alles in Ordnung ist, um gegebenenfalls entweder Hilfe zu holen oder mit beruhigenden Worten auf den alten Mann einzuwirken.Wer möchte, kann mit SensFloor einzelne Zimmer oder ganze Gebäude ausstatten. © Future-Shape GmbH

Um entsprechende Informationen weiterleiten zu können, funkt SensFloor auf einer Frequenz von 868 MHz. Die drahtlose Datenübertragung erfolgt an einen Empfänger, der die Signale dann entsprechend verarbeitet und weiterleitet. Über serielle Schnittstellen (RS232/485, UART) findet die Einbindung ins Smart Home statt. Die Sensoren selbst, etwa 32 Stück pro Quadratmeter, werden ähnlich einer Trittschalldämmung unter dem eigentlichen Boden verlegt – dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Teppich, Laminat, Parkett oder PVC-Boden handelt. Nur eins sollte der Boden nicht sein: aus leitendem Material. Dieses könnte die sensible Technik nachteilig beeinflussen. 

Fazit

Wer seinen Eltern oder Großeltern ein wenig mehr Sicherheit bieten möchte, ist mit SensFloor gut bedient. Die smarten Sensoren sind „made in Germany“ und lassen sich ganz individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse der Menschen einstellen. Das unaufdringliche, da nicht sichtbar angebrachte System greift nicht in den Alltag von Pflegebedürftigen ein und bietet wesentlich mehr Privatsphäre als etwa eine Überwachung durch Kameras.

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