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Title: Smart Office
Kleine und mittlere Unternehmen

Bestes WLAN im Smart Office

WLAN - für flexibles Arbeiten in kleinen und mittleren Büros. Das ist zu beachten in Punkto WLAN Sicherheit, WLAN Reichweite und wozu Gastnetzwerke gut sind.

© Konstantin Yuganov / Fotolia

© Konstantin Yuganov / Fotolia

Zuhause hat er schon lange ausgedient und auch in modernen Büros wird er peu à peu ersetzt: der Desktop PC. An seine Stelle rücken Notebooks sowie Tablets und diese sind zugleich eine Symbiose von Flexibilität. Was in Startups schon lange gelebt wird, hält inzwischen auch in immer mehr kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Einzug. Sofern möglich wird auf feste Arbeitsplätze verzichtet, so dass sich die Mitarbeiter zu effektiven Arbeitsgruppen zusammenfinden können. „Jeder hockt sich dahin, wo es gerade passt“.

Zugegeben, diese Arbeitsweise ist dem einen oder anderen Chef doch noch einen Gang zu locker und hat sich daher noch nicht überall durchgesetzt. Doch was in fast jedem Unternehmen auf dem Wochenplan steht sind Meetings – und hier bedarf es ein Mindestmaß an Flexibilität. Sei es im Teammeeting, dem Meeting mit Geschäftspartnern oder im Videochat, für welchen man sich lieber in einen der Meetingräume zurückziehen möchte. Für all diese Szenarien bedarf es mindestens einer Internetverbindung – und das möglichst flexibel ohne Kabel.

Das Zauberwort heißt WLAN

Doch diese Technologie ist immer nur zauberhaft, solange die Verbindung stabil funktioniert. WLAN ist wie jede andere Funktechnologie anfällig auf Störquellen. Innerhalb von Gebäuden können Materialien in Wänden das Signal dämpfen oder Reflektieren und andere WLAN Netzwerke können zu Überlagerungen führen. All dies kann zu einer geminderten Reichweite, sowie Übertragungsproblemen des WLAN-Netzwerks führen.

Die WLAN-Reichweite im Smart Office verbessern

Damit in jedem Winkel des KMU bester WLAN Empfang garantiert ist, gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten, die WLAN Reichweite zu erhöhen.

Repeater

„Listen and Repeat“ hieß es damals schon im Englischunterricht und nach dem gleichen Prinzip arbeiten sogenannte Repeater. Das englische Wort „repeat“ bedeutet übersetzt wiederholen und damit ist die Arbeitsweise dieser Reichweitenverstärker schon gut beschrieben.

© Devolo / Repeater empfangen das WLAN Signal und senden es verstärkt neu aus.

Sie hören den gesamten WLAN Verkehr mit und senden diesen erneut, verstärkt aus. Ein Repeater sollte daher nicht erst im Bereich installiert werden, an welchem bereits wenig bis kein WLAN Empfang mehr verfügbar ist, sondern schon in jenem Bereich, wo das WLAN Signal noch gut empfangbar ist.

Zu bedenken ist bei Repeatern jedoch, dass diese zwar die WLAN Ausleuchtung deutlich verbessern, doch gleichzeitig die WLAN Geschwindigkeit bis zum Empfänger um die Hälfte reduzieren. Ist der Repeater beispielsweise mit dem IEEE 801.22n Standard, welcher bis zu 300Mbit/s schafft deklariert, so beträgt der reale Datendurchsatz etwa 150Mbit. Das liegt daran, dass ein WLAN-Funkzellen nicht gleichzeitig Datenpakete senden und empfangen. So muss der Repeater auf die ankommenden Daten hören und zum anderen diese verstärkt neu aussenden.

AccessPoint

Eine Alternative bieten da sogenannte Access Points, oder zu deutsch: Zugangspunkte. Vorausgesetzt man hat die Möglichkeit, ab dem Router bis in den, bzw. die Bereiche, an denen eine bessere WLAN Ausleuchtung benötigt wird ein Netzwerkkabel zu verlegen.

Über das Netzwerkkabel erhält der Access Point eine direkte Verbindung zum Router – dem Gehirn des lokalen Netzwerks. Der Access Point selbst eröffnet ein neues WLAN Netzwerk und ermöglicht den mobilen Geräten damit einen neuen Zugangspunkt zum lokalen Netzwerk zu erhalten.

Sind mehrere WLAN Zugangspunkte im KMU vorhanden, so besteht die Möglichkeit des Netzwerk-Roaming. Somit kann sich das mobile Gerät frei durch den Raum bewegen und wechselt automatisch vom empfangsschwächeren zum signalstärkeren WLAN-Access Point.

Grundsätzlich kommt es bei jedem Funknetzwechsel zu einer kurzen Unterbrechung der Datenverbindung, doch bei Verwendung des identischen Funknetznamen (SSID) und Netzwerkschlüssel kann diese Unterbrechungszeit auf ein Minimum reduziert werden, sodass selbst VoIP-Gespräche, Video-Streams oder Downloads im Smart Office problemlos weiterlaufen.

© AVM / Powerline Adapter mit integriertem WLAN AccessPoint.

Sicherheit im WLAN

Apropos Netzwerkschlüssel. So schön die Freiheit eines Funknetzwerks auch ist, so birgt es auch seine (Sicherheits-) Nachteile.

Während Daten, welche auf einem Kabel übertragen werden nur jenen zur Verfügung stehen, die auch physikalisch mit selben verbunden sind, hat eine Funktechnologie jene Eigenschaft an sich, als dass die Daten über das Medium Luft transportiert werden und diese Daten somit jeder „mithören“ kann. Diese Eigenschaft des Mithörens lässt sich nun mal nicht ändern, aber dank Verschlüsselung kann dafür gesorgt werden, dass die Kommunikation nicht jeder der sie hört auch versteht.

Eine Verschlüsselung von Funksignalen kann man sich genauso vorstellen, wie es in den guten alten James Bond Filmen geschehen ist. Durch Verschlüsseln wird ein „Klartext“, in einen „Geheimtext“, also in eine unverständliche Zeichenfolge umgewandelt. Um den Text lesen und verstehen zu können, muss dieser wieder entschlüsselt werden. Dafür wird der geheime Schlüssel benötigt, mit dessen Hilfe der befugte Empfänger den Geheimtext wieder in den Klartext zurückverwandeln kann. Genauso funktioniert auch das Prinzip der WLAN Verschlüsselung. Dabei steht der WEP, der WPA und der WPA2 Schlüssel zur Verfügung.

Da WEP inzwischen schon als veraltet bezeichnet werden muss, ist die Verschlüsselung mindestens mit WPA, besser noch mit WPA2 zu empfehlen. Aktuelle Geräte unterstützen diese Verschlüsselungsart problemlos.

© AVM / Moderne Geräte unterstützen problemlos die WPA oder gar die WPA2 Verschlüsselung.

Doch was nützt das beste Geheimnis, wenn es in der Firma alle kennen?

Social Engeneering oder besser als Social Hacking ist eine bewährte Art, um über die größte Sicherheitslücke im Unternehmen, an vertrauliche Informationen zu gelangen – den Mitarbeiter. Denn wie schnell ist es passiert – Ein Geschäftspartner kommt für ein Meeting in das Unternehmen und möchte etwas präsentieren. Ein Internetzugang wird benötigt und mit dem nächsten Wimpernschlag wird schon der gelbe Klebezettel mit dem WLAN Passwort herübergereicht.

Nicht nur, dass dieser nun das Passwort im Klartext kennt, er nun gleichzeitig in der Lage, auf selbige Informationen im Netzwerk zuzugreifen wie alle Mitarbeiter des Unternehmens auch. Da sich das mobile Gerät wie Tablet, Smartphone oder Notebook dieses Passwort merkt, könnte der Geschäftspartner auch später noch in aller Ruhe vor dem Gebäude weiter im Firmennetzwerk surfen und Daten kopieren. Denn Funk macht nun mal nicht an der Wand des Büros halt.

Gastnetzwerk im Smart Office

Ein Gastnetzwerk bietet die perfekte Möglichkeit, genau so etwas zu vermeiden, aber seinen Geschäftspartnern dennoch den freien Zugang zum Internet via WLAN zu ermöglichen.

Das Gastnetzwerk kann bereits an vielen Routermodellen einfach per Checkbox aktiviert werden. Dabei eröffnet der Router einen weiteren WLAN Zugangspunkt – jedoch zu einem virtuellen Netzwerk. Dieses erhält zwar Zugriff auf das Internet, hat aber keine Verbindung zum eigentlichen Firmennetzwerk.
Für das Gastnetzwerk können sogar diverse Ports blockiert werden, sodass nur gängige Anwendungen wie Emails empfangen und das Surfen auf Internetseiten ermöglicht wird.

© Devolo / Das Gastnetzwerk ist vom produktiven Firmennetzwerk getrennt.

Und das Passwort zum Gastnetzwerk darf auch gern weitergegeben werden ...

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