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Title: Smart Office
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Smart Office: Smart kühlen statt smart heizen - so geht's!

Wer im smarten Office, trotz Sommerhitze in diesem Jahr dennoch einen kühlen Kopf bewahren möchte, findet hier drei Möglichkeiten für eine smarte Klimaanlage.

©iStock.com/mediaphotos

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Endlich ist es wieder soweit. Die Tage werden länger und die Sonne verwöhnt uns mit ihrer Wärme. Wer in seinem smarten Office dennoch kühlen Kopf bewahren möchte, hat in diesem Jahr gute Chancen, denn: das Smart Home kann nicht nur intelligent heizen, sondern mindestens ebenso intelligent kühlen. Doch eine smarte Kühlanlage nachzurüsten, das kann schnell teuer werden. Welche smarten Klimageräte es dennoch am Markt gibt, worauf es zu achten gilt und von welchen Lösungen man darüber hinaus auch unbedingt mal gehört haben sollte? Das verrate ich euch jetzt!

Tado Cooling: Das Münchener Startup kann auch kühl

Natürlich sind die Ansprüche an eine Klimaanlage bzw. an ein Klimagerät, welches ich im Büro nutzen möchte andere, als die für den privaten Gebrauch. Besonders die Lautstärke ist hier von großer Wichtigkeit. Leise sollte das Gerät sein und dabei natürlich noch genug Power haben.

Tado dürfte vielen von uns bereits ein Begriff sein. Spätestens, wenn es draußen wieder kälter wird, sind die smarten Heizkörperthermostate des Münchener Start-Ups wieder in aller Munde. Bereits im letzten Jahr hat der Heizexperte dank Crowdfunding ein weiteres Gerät auf den Markt gebracht: Tado Cooling. Hierbei handelt es sich um eine smarte Kontrolleinheit für Klimaanlagen.

© Tado / Die Cooling App sorgt für kühle Köpfe im Smart Office.

Mit diesem weißen, recht unscheinbaren Gerät lassen sich im Grunde alle Klimageräte steuern, die selbst über eine herkömmliche Fernbedienung mit Temperaturanzeige verfügen. Dank der dazugehörigen Smartphone-App erhalten jene Geräte all die Funktionen, die wir auch schon von den Tado Heizkörperthermostaten kennen: smarte Kühlpläne, Statistikausgabe, Geofencing, also das automatische Einschalten des Geräts, sobald man beispielsweise das Haus in Richtung Büro verlässt, und natürlich auch das Versprechen, bis zu 40% Kosten einsparen zu können.

© Tado / Diese Box macht viele Klimaanlagen smart.

Aber: entgegen dem, was wir von dem Münchener Startup gewohnt sind, unterstützt Tado Cooling kein IPv6 und somit auch nicht die beliebte Smart Home-Plattform Apple HomeKit.

Mobile Klimaanlagen smart machen - dank Remotec IR-Z-Wave Extender

Wer keine smarte Klimaanlage sein Eigen nennt, der muss auf smarten Komfort aber dennoch nicht verzichten. Ganz im Gegenteil. Einzige Voraussetzung hierfür ist lediglich etwas Bastelarbeit, natürlich Fantasie - und ein mobiles Klimagerät. Der Vorteil eines mobilen Klimageräts ist klar. Es ist weniger kostenintensiv als eine fest installierte Anlage. Es braucht lediglich einen Weg, um die Abwärme aus dem Raum zu führen.

© Zipato / Der Zipato (OEM Remotec) Adapter bringt die Klimaanlage in das Z-Wave Netzwerk.

Besonders viele mobile Klimaanlagen verfügen indes lediglich über eine einfache Infrarot-Fernbedienung ohne Display. Das ist nicht besonders smart. Schauen wir aber noch einmal auf die Funktionsweise von Tado Cooling. Hier wird die herkömmliche Fernbedienung mit Display durch eine smarte App ersetzt. Dieses Prinzip ist so simpel. Es braucht also lediglich ein Gerät, welches die Infrarot-Signale smart übersetzt. Wer bereits über ein Smart Home auf Basis von Z-Wave verfügt, wie zum Beispiel Devolo oder Homee im Angebot haben, sollte mal einen genaueren Blick auf den Remotec IR-Z-Wave Extender REM_ZXT120 werfen. Einmal am Gateway angelernt, übersetzt er die IR-Steuerungscodes der Klimaanlage und macht sie entsprechend programmierbar.

© Chris Bertko / Kleiner Umwandler von Infrarot zu Z-Wave Funk.

Damit steht selbst für das herkömmliche Klimagerät die volle Power eures Smart Home bzw. Smart Office samt Szenen, Triggern und Kühlplänen zur Verfügung.

Dyson Pure Hot+Cold Link: Wenn es im Smart Office leise sein muss

Bleiben wir doch für einen Moment im Bereich der mobilen Klimageräte. Der Dyson Pure Hot+Cold Link ist ein wahres Wunderwerk der Technik. Nicht nur fungiert er im Winter als Heizlüfter, sondern im Sommer auch als verlässliches Kühlgerät - HEPA-Luftfilter inklusive. Und dank App ist das Gerät zudem auch ziemlich smart.

© Chris Bertko / Der Dyson Pure im Smart Office.

Was das mobile Klimagerät der Marke Dyson so besonders macht, ist die Tatsache, dass es ohne Rotorblätter auskommt. Dadurch wirkt das Gerät im Office nicht nur stylisch, sondern ist zudem auch extrem leise. Die kühle Luft strömt durch einen Schlitz im Luftring, durch welchen diese noch beschleunigt wird. Da die Luft über eine Schräge geführt wird, kann die Luft kanalisiert werden. Zusätzlich wird die Umgebungsluft angesaugt und verstärkt. So stehen zwei Variationen der Kühlung zur Verfügung, siehe: Jet Focus, als ein gezielter Luftstrom sowie die Verteilfunktion, die die Luft breitgefächert verteilt.

© Chris Bertko / Dyson Pure - smarter Lüfter mit Luftreinigung.

In der kostenfreien Smartphone App wie auch auf dem Gerät befindlichen Display ist die aktuelle SOLL-Temperatur einseh- wie auch einstellbar. Auch lassen sich Abschalt-Timer, Kühl- und Heizpläne wie auch ein besonders leiser Nachtmodus einstellen. Dank WLAN-Anbindung lässt sich das Gerät auch von unterwegs ein- und ausschalten.

Übrigens: Wer sein Handy im Office gerade nicht parat hat und nicht in der Nähe des Dyson Pure Hot+Cool Link sitzt, kann auch die beiliegende Fernbedienung nutzen.

Hier geht es übrigens zu meinem ausführlichen Test des Dyson Pure.

Übrigens: smarte Folien halten das Büro kühl - ganz ohne Ventilator

Ganz gleich, ob smarte Kühlanlage, mobiles Klimagerät oder Raumlüfter ohne Rotorblätter. Bisher haben wir uns Kühllösungen angeschaut, für die es ein extra Gerät bedurfte. Doch auch darüber hinaus gibt es interessante Lösungen, die den kostbaren Raum unseres Smart Office nicht unnötig strapazieren. Wie wäre es zum Beispiel mit smarter Folie?

Richtig gehört, transparenter Kunststoff kann auch dazu genutzt werden, um unsere Fenster smart zu machen. Als hauchdünne Folie entweder bereits im Fenster eingearbeitet oder nachträglich aufgebracht, sorgt sie im Büro für zusätzliche Dämmung - und hält dank reflektierender Silberschicht die Sonne vom Office fern. Aktuelle Versionen der smarten Folie dämmen automatisch, sobald sie mit Sonnenstrahlen in Berührung kommen - und erreichen hier Rückstrahlkapazitäten von mehr als 90%. Das bedeutet, dass man es im Büro schön kühl haben kann, ohne hierbei Kosten für den Betrieb einer Klimaanlage im Hinterkopf haben zu müssen. Mehr zu diesem Thema findest du hier.

 

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