Teilen
Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Powered by MediaMarkt
Title: Smart Office
Backup-Lösungen

Smarte Datensicherung für Kleinunternehmen

Sie bewahren uns vor bösen Überraschungen: Datensicherungen! Denn nicht gesicherte Daten, sind verlorene Daten! Doch was ist die beste Lösung für ein Backup?

©iStock.com/cnythzl

©iStock.com/cnythzl

Nicht nur in unserem privaten Leben steigt seit dem Zeitalter der Smartphones die Flut an digitalen Daten, die wir Tag für Tag produzieren. Ob Bilder, Videos oder die Lieblingsmusik. Es wäre doch echt schade wenn das alles auf einmal weg wäre! Und das kann passieren, denn vor allem Elektronik ist vor einem Defekt oder äußerlichen Einflüssen, wie mechanischer Gewalt, Wasserschaden oder Feuer nicht gefeit.

Was im privaten Bereich einen persönlichen Werteverlust bedeuten würde, führt in einem Kleinunternehmen direkt zu einem wirtschaftlichen Schaden, daher heißt das tägliche Zauberwort: Datensicherung!

Doch was sind die besten Wege die Daten zu sichern? 

1. Externe Speichermedien

Die kostengünstigste Lösung stellt ein USB Stick oder eine externe Festplatte dar. Diese lässt sich via USB, eSata, Firewire oder einer anderen Schnittstelle mit dem PC bzw. Notebook verbinden. Nun könnte man die Daten einfach per „Copy & Paste“ auf das externe Speichermedium befördern, doch Programme von Drittanbietern nehmen einem diese Arbeit im Hintergrund völlig automatisch ab.

  • Personal Backup – dieses Backup Tool kann ausgewählte Ordner zu festgelegten Zeiten auf die externe Festplatte sichern. Optional können die Daten auch komprimiert und verschlüsselt werden.
  • Clonezilla – kann ein Abbild des Systems oder einzelner Partitionen erstellen. Das bedeutet, es entsteht eine 1:1 Kopie der Festplatte.
  • DriveImage XML – auch dieses Programm kann ein Image der Festplatte erstellen und das während des laufenden Betriebs. Die erstellte Sicherung kann sogar nach einzelnen Dateien durchsucht – und diese auch bearbeitet werden.
  • Duplicati – speichert einzelne Dateien, verschlüsselt auf Onlinespeichern wie Windows Live, SkyDrive oder Amazon S3 und kann per WebDAV, SSH oder FTP die Datensicherung auch auf allen anderen Zielen ablegen.

Aber auch Windows 10, sowie das Mac OSX Betriebssystem bieten zudem Boardmittel zum Erstellen einer Systemsicherung. Unter Mac OSX nennt es sich Timemaschine und ist in der Systemsteuerung zu finden.

In Windows 10 findet es sich unter: Start > Systemsteuerung > System & Wartung und heißt dort: „Sichern und Wiederherstellen“. Beide Systeme bieten so die Möglichkeit, ein sogenanntes Systemabbild zu erstellen. Der Vorteil ist, dass diese Art von Backup nicht nur einzelne Dateien enthält, sondern der PC bzw. das Notebook im Falle eines Problems auf den zuletzt gesicherten Stand zurückgesetzt werden kann, inklusive aller Programme und Anwendungen.

© WD / Externe Festplatte zur Datensicherung.

Das Sichern der Daten auf einem externen Speichermedium, wie einem USB Stick oder einer externen Festplatte, schützt die Daten bei einem Problem mit dem Betriebssystem sowie auch bei einem Defekt der internen Festplatte. Eine gute Datensicherung umfasst jedoch mehr als nur das Kopieren der Dateien. Was nützt diese Sicherung für den Fall eines Diebstahls, oder Feuer- bzw. Wasserschadens im Kleinunternehmen, wenn die Backup-Harddisk in der Schublade des Schreibtisches ebenfalls verbrennt oder gestohlen wird? Diese Wahrscheinlichkeit des Datenverlustes ist zwar um einiges geringer, als dass Daten durch einen Systemfehler zerstört werden, dafür wäre der Schaden bei diesem Ereignis jedoch um einiges größer!

2. Cloudspeicher

Mithilfe sogenannter „Clouddienste“ lassen sich die Daten im laufenden Betrieb via Internetverbindung zu einem entfernten Server kopieren. Die Anbieter dieser Dienste, wie zum Beispiel OneDrive oder Dropbox, stellen die passende Clientsoftware in der Regel kostenlos zur Verfügung. Schließlich schlägt der Onlinespeicher (je nach Speicherbedarf) schon monatlich mit einer kleinen bis mittleren Gebühr zu Buche.

© Microsoft / Online Speicherdienst OneDrive als Backup Ziel.

Klarer Vorteil dieser Lösung: Man muss weder eine Festplatte anstecken oder einschalten und so eignet sich diese Lösung vor allem für Notebooks, welche viel unterwegs zum Einsatz kommen. Denn die Clientsoftware überwacht die ausgewählten Ordner und kopiert die Dateien sofort auf den Onlinespeicher, sobald diese verändert wurden.

Neben den laufenden Kosten will ich aber auch die anderen Nachteile einer Online-Backup-Lösung nicht verschweigen. So ist die Dauer zum Erstellen – und natürlich auch der Wiederherstellung der Daten an die Bandbreite der Internetverbindung gekoppelt. Bei größeren Datenmengen kann das gut und gerne nicht nur Stunden, sondern teilweise auch Tage dauern. Da die meisten Kleinunternehmen via ADSL (asynchrones DSL) angebunden sind, ist die Uploadgeschwindigkeit um einiges langsamer als die Downloadrate. Dadurch wird das erste Voll-Backup sehr langwierig. Liegt das erste Backup aber erstmal auf dem Onlinespeicher, sind die weiteren Teilsicherungen, neuer oder veränderter Dateien hinsichtlich des Uploads eher unproblematisch.

Das Wichtigste darf aber im Hinblick auf ein Online-Backup nicht verschwiegen werden: der Datenschutz. Schließlich sind die Daten von Kleinunternehmen teilweise hoch brisant und beinhalten allzu oft auch Kundendaten. Daher sollten die Daten bereits vor dem Upload zum Cloudspeicher verschlüsselt werden.

3. NAS – Network Attached Storage

Um all die eben aufgezählten Nachteile des Onlinespeichers (Geschwindigkeit, laufende Kosten und Datenschutz) zu umgehen, lohnt sich für Kleinunternehmen fast immer die Anschaffung einer NAS.

NAS steht für „Network Attached Storage“ und ist – grob umschrieben – eine an das Netzwerk angeschlossene Festplatte. NAS Geräte gibt es mit 1, 2, 4 oder mehr Einschüben – auch Bays genannt. Die Festplatten in diesen Einschüben lassen sich zu einem „redundanten, voneinander unabhängigen System“ zusammenschalten, kurz: RAID-Verbund genannt. Im Raid 1 wird der Inhalt einer Festplatte auf eine zweite Festplatte gespiegelt. Fällt eine Festplatte aufgrund eines Defekts aus, so sind die Daten auf der zweiten Festplatte weiterhin vorhanden.

Damit eignet sich das NAS nicht nur als Datengrab von Backup Dateien, sondern kann auch im Livebetrieb als Speicherort genutzt werden. Aufgrund der vielfältigen Funktionen des kleinen Server, wie zum Beispiel einer umfassenden Benutzerrechtevergabe, kann auf die Daten so auch von mehreren Mitarbeitern zugegriffen werden.

Wer zudem eine „Sicherung der Sicherung“ benötigt, kann an das NAS zusätzlich eine externe USB-Festplatte anstecken und via Knopfdruck am NAS, die zuvor definierten Dateien automatisch auf das externe Speichermedium sichern.

Außerdem verfügen viele NAS Geräte über eine Anbindung an Clouddienste wie OneDrive, Dropbox oder Amazon S3 und können Dateien auch mit diesen Onlinespeichern synchronisieren. Bekannte Hersteller von NAS Lösungen sind Synology, WD MyCloud und Qnap.

© Synology / NAS als Backup Ziel.

Fazit:

Die Frage „ob“ stellt sich beim Thema Datensicherung nicht! Die wichtigere Frage ist die nach dem „wie“. Ich würde in jedem Fall einen guten Mix empfehlen – vielleicht sogar aus allen drei hier vorgestellten Lösungen.

_____________________________

Die passenden Produkte für ein Smart Office finden Sie im speziellen Geschäftskunden-Bereich von MediaMarkt. Gesonderte Konditionen, persönliche Beratung, maßgeschneiderte Lösungen und ein umfassendes Sortiment sind dabei definitiv einen Blick wert.

_____________________________

 

Andere Artikel mit Themen: smart office, Datenschutz, NAS, Festplatte

War dieser Artikel interessant für Sie?

Spannende Produkte bei MediaMarkt kaufen

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Smart wohnen

Ich habe die Erläuterungen zum Datenschutz und zu den Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiere diese.

Passwort vergessen

Tragen Sie eine Ihrer bestätigten E-Mail-Adressen ein. Wir schicken Ihnen dann einen Link, über den Sie ein neues Passwort einrichten können.

Zurück