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Title: Smart Office
Smartlocks

Smarte Zutrittskontrolle im Smart Office

Sogenannte Smartlocks bieten eine Vielzahl mehr Möglichkeiten, als der alt-bewährte Schlüssel. Neben zeitlich individuellen Zutrittsprofilen sind allerlei andere Vorteile für Kleinunternehmen nutzbar. Wir zeigen beliebte Smartlocks für das Smart Office.

© iStock.com/Chesky_W

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Wer schon einmal einen Schlüssel verloren hat, der weiß nicht nur wie ärgerlich das ist, sondern auch, wie teuer das werden kann. Vor allem, wenn nach dem Verlust das Schloss ausgetauscht werden musste, weil es vielleicht der Schlüssel zum Büro war und danach alle berechtigten Mitarbeiter einen neuen Schlüssel erhalten mussten.

In vielen KMUs lässt es sich aufgrund gleitender Arbeitszeiten oder externer Dienstleister nicht vermeiden, dass Mitarbeitern und sogar externen Firmen ein Schlüssel ausgehändigt wird. Für den Arbeitgeber bleibt dabei aber sicher ein mulmiges Gefühl, denn so hat jeder, der im Besitzt eines Schlüssels ist, zu jeder Zeit vollen Zutritt zu den Firmenräumen. Und das, obwohl für viele ein zeitlich beschränkter Zutritt völlig ausreichend wäre. Stichwort: Reinigungsservice oder Lieferanten.

© Danalock / Verschiedene Zutrittsprofile und Protokolle via Smartlock App.

Ein weiterer Nachteil eines Schlüssels: Es kann nicht mehr nachvollzogen werden, wer zu welchem Zeitpunkt die Räume betreten oder verlassen hat. Elektronische Türschlösser können daher für viele Büros und Kleinunternehmen die perfekte Lösung sein. Sie ersetzen den physikalischen Schlüssel und lassen sich via Smartphone, Zahlencode oder RFID Chip öffnen und bieten – je nach Person, auch einen zeitlich begrenzten Zutritt. Darüber hinaus wird der Zutritt protokolliert, damit nachvollzogen werden kann, welcher Mitarbeiter oder externe Dienstleister die Firmenräume betreten hat.

Nuki und sein KeyFob

Das Nuki Türschloss lässt sich denkbar einfach installieren, denn der Schließzylinder bleibt bestehen – sofern dieser über eine Not- und Gefahrenfunktion verfügt. Das heißt, das Schloss kann auch dann von Außen geöffnet werden, wenn von Innen ein Schlüssel steckt. Denn auf diesen wird der Nuki Schlossantrieb quasi Plug & Play aufgesetzt und dreht den im Schloss befindlichen Schlüssel, um das Schloss zu entsperren oder zu verriegeln.

Befestigt wird das Nuki Smartlock dabei über drei Inbusschrauben, welche auf den Schließzylinder aufgespannt werden. Dafür muss dieser mindestens 3mm auf der Innenseite der Tür herausragen. Ist dies nicht der Fall, so kann Nuki einfach auf das Türblatt geklebt werden.

© Nuki / Die Installation des Smartlock erfolgt quasi Plug and Play.

Via Bluetooth kommuniziert Nuki mit dem Smartphone, wodurch dieses sprichwörtlich zum digitalen Schlüssel wird. Über die Nuki App lässt sich so auch der digitale Schlüssel mit anderen, zum Beispiel den Mitarbeitern, teilen. So können beliebig viele Zutrittsberechtigungen an Mitarbeiter und Dienstleister vergeben werden. Auf Wunsch auch zeitlich begrenzt. Natürlich können diese Zugänge jederzeit wieder digital entzogen werden. 

Sind Mitarbeiter nicht mit einem Diensthandy ausgestattet und möchten die Nuki App nicht auf ihrem privaten Smartphone installieren, so können diese mit dem Nuki Fob ausgerüstet werden. Der Fob ist eine Fernbedienung mit Bluetooth, welche mit dem Schloss gekoppelt wird und dieses via Tastendruck auf- und zuschließen kann. Bei Verlust des Fob kann dieser jederzeit aus dem digitalen Schlüsselbund gelöscht werden. Vier Fobs kosten im Paket etwa 150 Euro.

© Kevin Asmuth siio.de / Keyfob - der digitale Schlüssel für die Hosentasche.

Nuki lässt sich zudem auch über eine Bridge erweitern, welche das smarte Türschloss mit dem WLAN verbindet. Darüber findet Nuki nicht nur den Weg in das Internet, so dass der Hauptschlüsselinhaber (lies: Chef) jederzeit das Zutrittsprotokoll einsehen kann, sondern darüber lässt sich Nuki auch mit verschiedenen Smart Home Systemen verbinden. In so einer Verbindung könnte das verwendete System automatisch die Beleuchtung im Büro ausschalten und die Heizung herunterregeln, sobald die Büroräume verschlossen werden  oder eben früh morgens die Beleuchtung einschalten und den Kaffee kochen, wenn der erste Mitarbeiter das Büro betritt.

© Nuki / Die Bridge verbindet das Bluetooth Schloss mit dem heimischen WLAN Netzwerk.

Eqiva Bluetooth Smartlock

Auch das Eqiva Bluetooth Schloss aus dem Hause eQ-3 (wir kennen den Hersteller durch Marken wie Homematic, Homematic IP und MAX!) passt auf alle Standard-Schließzylinder, sofern dieser auf der Innenseite 8 bis 15 mm herausragt. So kann das Eqiva Bluetooth Schloss entsprechend aufgesetzt und mit Inbusschrauben befestigt werden.

© eQ-3 / Eqiva Bluetooth Schloss - günstige Stand-alone-Variante.

Durch Teilen des digitalen Schlüssels via Smartphone App können für alle Benutzer individuelle Zutrittsprofile erstellt werden. So kann beispielsweise der Reinigungsservice Zutritt an ausgewählten Wochentagen zwischen 10:00 und 13:00 Uhr erhalten, während interne Mitarbeiter wochentags von 07:00 bis 18:00 Uhr die Büroräume betreten können. Der Chef darf natürlich an jedem beliebigen Tag in die Büroräume.

© eQ-3 / Einfache Installation - bis zu acht Schlösser pro App verwalten.

Mit der Eqiva Smartphone App, welche es für iOS (ab 8.3) und Android (ab 4.4) gibt, können bis zu acht Schlösser gesteuert werden. Eine Bridge, um das Schloss mit dem Büro WLAN zu verbinden gibt es nicht  folglich auch keine Schnittstelle, um das Schloss mit Smart Home Systemen zu koppeln. Das Eqiva System ist als Stand-alone Lösung vorgesehen. Dafür aber im Preis verhältnismäßig kostengünstig.

Danalock - Vielseitig im Funk

Das Danlock Türschloss kann zwar nicht so einfach Plug & Play installiert werden wie seine smarten Kollegen Nuki & Eqiva – dafür bietet es aber eine hohe Kompatibilität. Für das Danalock Schloss muss der Standard-Schließzylinder durch den Danalock-eigenen Zylinder ausgetauscht werden. Dieser hat auf der Innenseite einen im Zylinder fest verankerten Metallstab, auf welchem das Danalock Schloss aufgesetzt wird und das Schloss anstelle des eingesteckten Schlüssels dreht.

© Danalock / Installation bedarf Austausch des Schließzylinders.

Das Danalock Smartlock gibt es nicht nur mit Bluetooth in einer HomeKit Variante, welche problemlos in Apples Smart Home System eingefügt werden kann – eine Variante des Smartlock funkt auch mit Z-Wave und kann somit beispielsweise mit dem Home Center von Fibaro verbunden werden.

Eine Variante mit Zigbee wird kurzfristig erwartet, sowie auch die Danalock Bridge, welche das Smartlock mit dem heimischen Netzwerk verbindet und somit das Danalock theoretisch zu einer Vielzahl weiterer Smart Home Zentralen kompatibel macht. Egal, ob Danalock mit Z-Wave oder ZigBee, alle Danalock Schlösser haben prinzipiell Bluetooth an Board und können darüber auch gesteuert werden. Dies macht sich Danalock mit einem iBeacon zunutze.

Der iBeacon oder zu deutsch „Leuchtfeuer“ wird im Innenraum, in der Nähe der Tür platziert. Nähert sich ein Nutzer der Tür, sieht das Smartphone den iBeacon via Bluetooth und schickt via Smartphone-App daraufhin den Befehl zum Öffnen der Tür an das Danalock Türschloss.

© Danalock / Dank iBeacon öffnet die Tür automatisch.

Das hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen ist nicht einmal mehr der Griff zum Smartphone nötig, um die Tür zu öffnen, da diese voll automatisch – ja schon fast wie von Geisterhand entriegelt wird. Zum anderen muss sich das Smartphone mit dem iBeacon nicht via Bluetooth verbinden, es reicht völlig aus, dass das Smartphone diesen „sieht“. Das spart im Gegensatz zu GPS oder anderen Ortungsverfahren viel Akku. Darüber hinaus wird der Mitarbeiter nicht stetig geortet. Der iBeacon ist also datenschutzrechtlich völlig unbedenklich einsetzbar.

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Fazit

Die Auswahl an smarten Zutrittssystemen am Markt ist inzwischen enorm. Neben dem Preis sollte bei der Auswahl vor allem die Nutzerfreundlichkeit und natürlich der Datenschutz eine große Rolle spielen, damit der alt bewährte Schlüssel abgelöst werden kann.

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